Der Verfasser dieser Zeilen ist in beiden Welten zu Hause, sowohl auf Windows PCs als auch auf Apple Macintosh. Eigentlich bin ich eingefleischter Macianer, seit Mitte der 90er Jahre arbeite ich mit Macs und habe mir erst 2007 den ersten Windows PC angeschafft. Apple macht einfach Spaß. Natürlich hat es mit dem neuen MacOS X einen gewaltigen Sprung nach vorne gegeben.
Zuerst war die Empörung innerhalb der Mac-Gemeinde groß, als Steven Jobs beschloss das gute alte klassische MacOS aufzugeben. Man hatte sich einfach daran gewöhnt. Es war bei weitem nicht so bunt und modern wie das heutige MacOS, aber die Kisten liefen einfach stabil und waren leicht zu bedienen. Das sind sie auch heute noch. Denn das war schon immer das hervorstechendste Merkmal eines Macs: Intuitiv und idiotensicher zu sein, so dass man schnell den Einstieg fand. Mit den Ende der 90er Jahre eingeführten iMacs gaben die Rechner dann auch optisch immer mehr her.
Den Windows PC habe ich mir dann mehr aus Zufall zugelegt. Für unterwegs kaufte ich mir damals ein gebrauchtes Notebook, welches ich dann später gegen einen Tower eintauschte. Und als Webmaster ist es sowieso immer wichtig, auf beiden Plattformen zu testen und da habe ich den PC eben parallel zu meinem Mac eingesetzt. Aber es bleibt dabei: Wenn ich auch zugeben muss, dass Windows XP sehr stabil bei mir läuft, so hatte ich doch mit dem ein oder anderen Absturz zu kämpfen und die Bedienung von XP ist im Vergleich zu einem Mac einfach extrem hakelig. Hier möchte ich denjenigen, die mit einem Wechsel in das Mac-Lager liebäugeln einige Tipps geben. Denn das alte Vorurteil, dass es für den Mac kaum Software gibt, ist längst überholt. Auch gibt es Wege beide Betriebssysteme parallel zu verwenden, so dass man auf gewohnte und lieb gewonnene Windows-Software nicht verzichten muss.
Vorteile des Mac
Da beim Mac alles aus einer Hand stammt, also sowohl der Rechner mitsamt seiner Komponenten, als auch das Betriebssystem, ist so ein Rechner natürlich weit besser abgestimmt als ein bunt zusammen gewürfelter PC. Zudem hat man dieses elende Virenproblem nicht, denn wirklich effektive Viren gibt es für den Mac nicht. Ich habe mir in all den Jahren, in denen ich nun Rechner aus dem Hause Apple benutze, nicht einen einzigen Virus eingefangen. Die mitgelieferte Firewall ist sicher, und da man bei einem Mac nicht in dem Sinne wie bei Windows als Administrator angemeldet ist, ist auch das Risiko überschaubar. Um alle Rechte zu haben, sind beim Mac erst spezielle Einstellungen nötig und dennoch ist man kaum Einschränkungen unterworfen.
Der Mac bringt von Hause aus alle wichtigen Software Komponenten mit. Zum Surfen gibt es Safari, zum Mailen AppleMail, zum Video anschauen den DVD-Player oder zum Verwalten von Kontakten das Adressbuch. Alle Programme sind aufeinander abgestimmt und optisch einheitlich gestaltet. Natürlich kann man trotzdem andere Programme verwenden wie Mozillas Firefox oder Thunderbird. Sie liegen alle auch in Mac-Versionen vor. Aber es ist eben nicht unbedingt nötig. Die Apple Programme verrichten ihren Dienst einwandfrei.
Aber natürlich deckt der Mac nicht alles ab. Programm wie Microsoft Office kann man sich in einer Mac-Version zulegen, aber natürlich auch auf kostenlose open-source Alternativen wie Open Office zurückgreifen. Selbstverständlich liegen auch professionelle Grafikprogramme wie Adobe Photoshop für den Mac vor, schließlich ist gerade die Bildbearbeitung eine Domäne der Macs.
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