5) MacBook Air
Dieses Modell ist ideal für Reisende. Das MacBook Air ist gerade mal 1,94cm flach und wiegt 1,36 Kilo. Der Akku reicht für ca. 5 Stunden. Der neue W-LAN Standard 802.11n und Bluetooth 2.1 + EDR sind bereits integriert, so dass man auch unterwegs schnell kabellosen Anschluss findet. Dafür hat man am DVD-Brenner gespart, der extra dazu gekauft werden muss und dann auch nur extern angeschlossen werden kann. Für Heimzwecke also nicht das Gerät der ersten Wahl. Im Topmodell Macbook Air Core 2 Duo 1,86Ghz ist übrigens eine solid state disc (SSD) mit 128GB Kapazität verbaut. Nicht gerade viel, aber immerhin: Es ist eine SSD und keine herkömmliche Festplatte mehr (siehe auch solid state discs). Der Preis rangiert zwischen 1700 und 2380 Euro.
6) MacBook Pro
Wir haben ein PRO im Namen, das signalisiert ein Top-Modell, ähnlich wie beim Mac Pro. Dieses robuste und flache Gerät ist ideal für den professionellen Einsatz. Preislich geht es hier bis zu 2500 Euro rauf, wobei man dann auch ein schickes 17“ Modell sein Eigen nennen kann. Die Festplatte ist auch hier wie schon erwähnt maximal 250GB groß. Hier hinkt Apple der aktuellen Entwicklung ein wenig hinterher, denn es gibt schon sehr viel größere Festplatten für den Notebook Bereich. Allerdings gibt es seit Oktober 2008 eine neue Produktlinie. Das Spitzenmodell kommt dann mit einer immerhin 320GB großen Festplatte daher. W-LAN 802.11n ist natürlich ebenso an Bord wie Bluetooth und Firewire 800. Als Grafikkarte tut eine NVIDIA GeForce 8600M GT mit 512 MB RAM ihren Dienst, was durchaus auch für aktuelle Spiele reicht.
In der neuen Produktlinie seit Oktober 2008 beherbergen die Geräte der MacBook Pro Serie zwei Grafikprozessoren, nämlich zum einen einen integrierten GeForce 9400M Chip (der auch in den neuen MacBooks seinen Dienst tut), als auch einen separaten GeForce 9600M GT Chip. Der Nutzer kann jeweils zwischen beiden hin und her schalten. Um Batterie zu sparen ist der 9400M Chip geeignet, im Netzbetrieb kann man den leistungsfähigeren 9600M Chip einschalten. Wieder eine echte Apple Innovation.
Parallelbetrieb Windows / MacOS X
Unter dem Strich gibt es sicher für jeden Windows Umsteiger das passende Modell. Schön ist auch die Möglichkeit, beide Betriebssysteme parallel verwenden zu können. Dafür gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
- Bootcamp: Damit lässt sich einfach eine Windows Partition auf der Mac-Festplatte einrichten. Man kann dann vor dem Start entscheiden, ob man mit Mac oder Windows hochfahren möchte. Das ist gleichzeitig ein Nachteil, denn wirklich parallel kann man so nicht arbeiten, jeder Wechsel erfordert einen Neustart, bei dem natürlich alle Programme beendet werden. Wer MacOS und Windows wirklich parallel nutzen will, setzt lieber auf:
- Parallels Desktop oder VMware Fusion. Hierbei handelt es sich um virtuelle Maschinen. Damit lässt sich Windows wie eine Anwendung starten, ein Neustart ist nicht nötig. Windows lässt sich auf diese Weise sogar schneller starten als im Original, da es auch Funktionen zum Einfrieren und späteren Neubeleben gibt. Das ist sehr komfortabel und die meist bessere Lösung als Bootcamp. Auf diese Weise lassen sich auch einfach Daten zwischen MacOS und Windows austauschen.
Parallels Desktop gibt es seit November 2008 in der neuen und schnelleren Version 4.0, siehe: Parallels Desktop 4
Natürlich lassen sich auch mit einem Mac alle DSL-Angebote von T-Home nutzen. Die Konfiguration ist denkbar einfach und funktioniert fast genauso wie beim Windows PC.
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