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Seite 2: Von Windows auf Apple Mac umsteigen

Tipps zum Umsteigen vom Windows PC auf einen Apple Macintosh

Wer einen Mac neu kauft erhält zudem das Softwarepaket iLife mit dazu. Dazu gehören die Musikverwaltung iTunes, die Videoschnittsoftware iMovie, die DVD-Software iDVD, der HTML-Editor iWeb, das Audiotool GarageBand oder die Fotoverwaltung iPhoto. Dinge wie ein FTP-Programm sind übrigens bereits im Betriebssystem enthalten.

Wer auf sein Windows nicht verzichten möchte, kann beide Betriebssysteme parallel verwenden. Es gibt z.B. das Programm Parallels Desktop, eine virtuelle Maschine, mit der sich Windows Programme aus dem Dock des Mac heraus starten lassen, vorausgesetzt man hat zuvor Windows in einer Partition installiert. Das ist natürlich super genial. Man kann Windows auch so aufspielen, dass es als Boot-Alternative dient. Man kann dann beim Starten des Rechners auswählen, ob man das MacOS oder doch lieber Windows XP (oder Vista) ausführen möchte. Natürlich spart man sich so einen zusätzlichen PC.

Welchen Mac?

Die Produktpalette ist bei den Macs sehr übersichtlich. Wo man im Dschungel der diversen PC-Hersteller kaum den Überblick behalten kann, stellt Apple ein sehr übersichtliches Sortiment zur Verfügung. Die Palette besteht aus folgenden sechs Grundmodellen:

1) Mac mini
2) iMac
3) Mac Pro
4) MacBook
5) MacBook Pro
6) MacBook Air

1) Mac mini
Ihn gibt es seit Anfang 2005. Es ist wirklich ein schlichter Rechner, der nur das Nötigste mitbringt. Aber dennoch ist es ein echter Mac. Da Tastatur und Maus, sowie ein Monitor fehlen, eignet sich dieser Rechner besonders für Windows-Umsteiger, denn man kann ja seine alten Eingabegeräte weiterverwenden, zumindest wenn es sich um USB-Geräte handelt, denn mit einer PS/2 Maus kommt der Mac nicht klar. Und einen VGA oder TFT-Monitor werden die meisten Anwender ohnehin ihr Eigen nennen, so dass dieser am Mac mini problemlos weiter verwendet werden kann.

Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen Mac-Monitore noch einen eigenen Anschluss hatten und VGA-Monitore nur mittels eines Adapters verwendet werden konnten. Der Mac mini kostet mit 1,83Ghz INTEL CORE 2 DUO Prozessor 500 Euro. Früher steckten in den Macs übrigens Motorola PowerPC Prozessoren. Das ist aber nun auch schon seit etwa 2 Jahren vorbei. Nun verbaut Apple normale Intel Prozessoren, so dass die Kompatibilität zwischen beiden Lagern inzwischen weiter vorangeschritten ist.
update: Seit März 2009 ist das lange erwartete upgrade des Mac mini verfügbar. Das Herz ist nun ein Intel Core2 Duo Prozessor mit 2Ghz. Außerdem gibt es einige weitere Verbesserungen. Es lassen sich dank Mini-DVI sowie Mini-Display Port nun auch zwei Monitore problemlos am Mac mini betreiben. Ein DVI-Adapter gehört zum Lieferumfang. Grafisch baut der Mac mini auf die Nvidia GeForce 9400M, die sich bis zu 256MB shared Memory vom Hauptspeicher besorgt.
update: Seit Oktober 2009 gibt es sogar eine Servervariante des MacMini. Den Server-Mini gibt es nur in einer Konfiguration für 949 Euro mit zwei 500GB Festplatten, 4GB DDR3 Speicher und einer 2,53Ghz CPU Core2 Duo. Als Betriebssystem liefert Apple MacOS X 10.6 Server mit.
Den "normalen" MacMini gibt es nun mit einer 2,26 Ghz schnellen CPU für 549 Euro (Festplatte: 160GB). Für knapp 1000 Euro erhält man eine Variante mit 2,66 Ghz Core2 Duo und einer 500GB Festplatte




2) iMac
Diese Rechnerfamilie hat sich auch enorm weiter entwickelt. 1998 bei der Einführung kamen diese All-in-one Rechner noch mit einem eingebauten 15“ Röhrenmonitor daher. Ich hatte selbst so eine Kiste. Damals war es der absolute Hingucker. Es waren die ersten Macs, die bunt daher kamen und sich vom klassischen beige komplett abhoben. Damals war der iMac gerademal 233 Mhz schnell, heute läuft das Spitzenmodell mit einem 2,8 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor und einem 24“ großen Flachbildschirm.

Natürlich ist dieser Mac etwas besser ausgestattet als der Mac mini, er kostet ja auch 1000 Euro mehr. Aber in dem Preis sind eben auch Maus, Tastatur und vor allem der eingebaute Bildschirm enthalten. Für Zocker ist dieser Mac gut geeignet, im Spitzenmodell arbeitet eine ATI Radeon HD 2600 Pro mit 256 MB RAM. Wie jeder Mac (auch der Mac mini) verfügt er neben USB auch über eine Firewire Schnittstelle. Man kann auch einen Zweitbildschirm per VGA oder DVI anschließen. Eine eingebaute Webcam ist ebenso obligatorisch wie WLAN, Gigabit Ethernet und Bluetooth. Man hat also eigentlich alles, was man braucht.
update: Seit März 2009 gibt es auch hier einige Verbesserungen. Das Top-Modell mit einem 24" Monitor ist nun 3,06 Ghz schnell. Grafisch ist eine GeForce GT 130 mit 512MB Ram verbaut. Gigantisch ist die Festplatte mit 1TB Speicherplatz. Im Apple Store sind übrigens auch andere Konfigurationen, z.B. mit einer ATI Radeon HD 4850 mit 512 MB DDR3 Ram erhältlich, allerdings gegen Aufpreis.

update: Seit Oktober 2009 werden die iMacs noch schneller und breiter. Es sind iMacs mit 16:9 Display erhältlich und auf Wunsch mit vier Rechenkernen. Wegen des 16:9 Seitenverhältnisses des integrierten IPS-Displays (In-Plane-Switching) ist das Aluminium-Gehäuse der neuen iMacs noch einen Tick breiter als bei den Vorgänger-Modellen mit 16:10 Bildschirm. Das Top-Modell verfügt über einen riesigen 27" Bildschirm mit einer Auflösung von 2560x1440 Pixel. Der 27-Zöller ist optional auch mit einer Radeon HD-4850 Grafikkarte mit 512MB Ram erhältlich. Das Top-Modell ist mit Intels schnellem Vierkern-Prozessor Core i5 ausgestattet (2,66Ghz), oder mit dem 2,8Ghz getakteten Core i7

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