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DSL-Router

Speedport W722V Bedienungsanleitung (Handbuch)
Für die Nutzung der DSL Tarife von T-Home ist ein DSL-Router nötig. Hier dazu eine Betriebsanleitung für den Speedport W722V, der A-DSL und V-DSL-Modem in einem Gerät vereint und nach dem aktuellen W-LAN Standard 802.11n funkt.
Allgemeine Infos zu DSL-Routern: DSL Router

Bedienungsanleitung Speedport W722V


Speedport W722V

Speedport W722V



Inhaltsverzeichnis


Symbole und Hervorhebungen. 6
Sicherheitshinweise. 7
Willkommen. 8
Lieferumfang. 10
Voraussetzungen für den Betrieb. 10
Aufstellen und anschließen. 11
Speedport W 722V aufstellen. 11
Montage an einer Wand. 12
An die Stromversorgung anschließen. 13
Mit dem DSL-Anschluss verbinden. 14
Mit dem ISDN-Anschluss verbinden. 16
Mit dem Standard-Anschluss verbinden. 17
Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter anschließen. 18
Computer anschließen. 19
Computer an einen Netzwerkanschluss anschließen. 19
Automatische Konfiguration und
Firmware-Update-Service
. 21
Automatische Konfiguration. 22
Ablauf der automatischen Konfiguration. 22
Firmware-Update-Service. 23
Ablauf des Firmware-Update-Service. 23

Seite 2

Mit dem Assistenten einrichten.25
Internet und DSL Telefonie einrichten. 25
Eine Internetverbindung aufbauen. 30
Telefonie.31
DSL Telefonie einrichten. 32
Anmeldedaten und DSL Rufnummer für DSL Telefonie eingeben. 33
DSL Rufnummern und Festnetzrufnummer an Nebenstellen zuweisen. 34
Leistungsmerkmale für Telefonie einrichten. 35
Wahlregeln. 35
Anrufweiterschaltung. 36
Rufe abweisen bei Besetzt. 36
Was Sie über DSL Telefonie wissen sollten. 37
Immer online. 37
Anruf-Szenarios. 37
Bandbreitenmanagement. 38
WLAN einrichten.39
Kabellos über WLAN mit einem Computer verbinden. 39
WLAN-Taster und WLAN-LED. 43
WLAN-Reichweite vergrößern mit WDS. 43
WDS im Speedport W 722V aktivieren. 44
Wissenswertes: WLAN-Standards. 46
Standards Übertragungsgeschwindigkeit. 46
Wissenswertes: WLAN-Sicherheit. 49
Wissenswertes: WLAN-Frequenzbereich. 51

Seite 3

Netzwerkeinstellungen. 53
Grundlagen. 54
Was ist IP?. 54
Was ist eine IP-Adresse?. 54
Subnetz. 55
Was ist DHCP?. 57
IP-Adresse. 58
Wann ist es sinnvoll, die IP-Adresse zu ändern?. 58
Welche IP-Adresse muss vergeben werden?. 58
Wie wird die IP-Adresse geändert?. 59
DHCP-Server. 59
Feste Adressen bei aktiviertem DHCP-Server. 60
DHCP-Server deaktivieren. 61
DHCP-Server-Einstellungen ändern. 61
Subnetz. 62
„Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk“ deaktivieren. 62
IP-Einstellungen. 64
IP-Adresse automatisch beziehen in Windows Vista. 64
IP-Adresse automatisch beziehen in Windows XP. 65
IP-Adresse automatisch beziehen in Windows 2000. 66
IP-Adresse automatisch beziehen in Mac OS X. 67
IP-Adresse automatisch beziehen unter Linux. 67
Erweiterte Konfiguration. 68
Status – Übersicht. 68
Status – Details. 68
Portregeln. 68
Dynamisches DNS. 69
WLAN-Zeitsteuerung. 69
MAC-Filterung für WLAN-Clients. 69

Seite 4

Problembehandlung. 70
Störungen und Selbsthilfe bei der Fehlersuche. 70
Am Telefon einrichten. 75
Allgemeines. 75
Speichern neuer Einstellungen. 76
Anrufweiterschaltung. 77
Rufumleitung über den Speedport W 722V. 79
Anklopfen. 82
Anklopfen am Standardanschluss. 83
Rufnummernübermittlung ausgehender Rufe unterdrücken (CLIR). 84
Rufnummern eingehender Rufe anzeigen (CLIP). 85
WLAN-Funktion. 86
Am Telefon bedienen. 87
Funktion der Rückfragetaste. 88
Intern telefonieren. 88
Sammelruf. 88
Extern telefonieren. 88
Intern Vermitteln. 91
Anklopfen. 91
Rückfrage / Halten. 92
Makeln. 94
Dreierkonferenz. 95
Fangen am ISDN-Anschluss. 96
Heranholen eines Gesprächs (Pickup). 97
Rückruf bei Besetzt am ISDN-Anschluss. 97
Rückruf bei Besetzt am Standard-Anschluss. 98
Rückruf bei Nichtmelden am ISDN-Anschluss. 98
Keypad-Sequenzen nutzen. 99

Seite 5

USB-Geräte. 100
USB-Geräte anschließen. 100
USB-Speicher. 101
Zugriffsrechte und Kennwortschutz. 101
Auf die Daten im USB-Speicher zugreifen. 102
USB-Drucker. 103
Druckertreiber installieren in Windows Vista. 104
Druckertreiber installieren in Windows XP / 2000. 105
USB-Hub. 106
Dynamisches DNS. 106
Dynamisches DNS im Speedport W 722V einrichten. 106
Verwaltung. 108
Benutzeroberfläche öffnen. 108
Einstellungen sichern. 108
Einstellungen laden. 109
Ausschalten der automatischen Konfiguration. 109
Firmware-Update manuell durchführen. 109
Anhang. 111
Technische Daten. 111
Zurücksetzen (Reset). 111
Akustische Signale. 112
Leuchtdioden. 113
Gewährleistung. 114








Anschlussmöglichkeiten
Die Abbildung zeigt die Anschlussmöglichkeiten des Speedport W 722V an DSL,
den Telefonanschluss sowie den Anschluss von Telefonen und Computern.
Nähere Anleitungen zum Aufstellen und Anschließen finden Sie im Kapitel
"Aufstellen und anschließen".

Speedport W722V Anschlussmöglichkeiten
zum Vergrößern anklicken




Seite 7

Sicherheitshinweise
Nehmen Sie den Speedport W 722V so in Betrieb, wie es im Abschnitt „Aufstellen
und anschließen“ auf Seite 11 beschrieben ist. Beachten Sie dafür unbedingt
die Anweisungen dieser Anleitung
- Öffnen Sie den Speedport W 722V nicht. Durch unbefugtes Öffnen des Gehäuses
und unsachgemäße Reparaturen können Gefahren für die Benutzer
des Gerätes entstehen und der Gewährleistungsanspruch erlischt.
- Trennen Sie den Speedport W 722V während einer automatischen Konfiguration
oder eines Firmware-Updates nicht vom Stromnetz oder vom DSL
Anschluss. Der dadurch entstehende Datenverlust könnte zur Folge haben,
dass der Speedport W 722V nicht mehr funktioniert.
- Lassen Sie keine Flüssigkeiten in das Innere des Speedport W 722V eindringen,
da sonst elektrische Schläge oder Kurzschlüsse die Folge sein
könnten.
- Betreiben Sie den Speedport W 722V nur mit dem im Lieferumfang enthaltenen
Netzteil.
- Stecken und lösen Sie während eines Gewitters keine Leitungsverbindungen
und installieren Sie den Speedport W 722V nicht.
- Der Speedport W 722V ist nur für Anwendungen innerhalb eines Gebäudes
vorgesehen. Verlegen Sie die Leitungen nicht im Freien und nur so, dass
niemand darauf treten oder darüber stolpern kann.
- Der Speedport W 722V ist nach den Richtlinien der Europäischen Union
(CE-Zertifikation) geprüft und ermöglicht den Anschluss aller analogen Telekommunikationsgeräte, die ebenfalls eine CE-Zertifikation besitzen.
Der Gesetzgeber fordert, dass die Deutsche Telekom Ihnen wichtige Hinweise für
Ihre Sicherheit gibt und Sie darauf hinweist, wie Sie Schäden
am Gerät und anderen Einrichtungen vermeiden. Wenn Sie
diese Anleitung nicht beachten, haftet die Deutsche Telekom AG
nicht für Schäden, die aus fahrlässiger oder vorsätzlicher Missachtung
der Anweisungen in dieser Anleitung entstehen!


Seite 8

Willkommen

Vielen Dank, dass Sie sich für den Speedport W 722V der Deutschen Telekom
entschieden haben. Der Speedport W 722V ist eine Telefonanlage zum Telefonieren
über das Internet und das Festnetz. Der Speedport W 722V verbindet
Ihre Computer mit Ihrem DSL-Anschluss. Jeder angeschlossene Computer
kann über den Speedport W 722V ins Internet gelangen. Als WLAN Access
Point bietet Ihnen der Speedport W 722V die Möglichkeit, Ihre Computer kabellos
mit dem DSL-Anschluss zu verbinden.
Telefonanlage
Der Speedport W 722V ist eine Telefonanlage zum Anschluss von analogen
Endgeräten. Sie können zwei analoge Telefone an den Speedport W 722V anschließen.
Mit allen angeschlossenen Telefonen können Sie über das Internet,
ISDN oder das analoge Festnetz telefonieren.
Anschluss von Computern
Über die vier Netzwerkanschlüsse können Sie vier Computer direkt an den
Speedport W 722V anschließen. Über WLAN können Sie mehrere Computer
kabellos mit dem Speedport W 722V verbinden.
An den Netzwerkanschlüssen können Sie jeweils einen Netzwerk-Hub oder -
Switch anschließen und dadurch weitere Computer mit dem Speedport W
722V verbinden.
Alle an den Speedport W 722V angeschlossenen Computer sind zu einem
Netzwerk verbunden und können untereinander auf freigegebene Dateien
und Drucker zugreifen.
Anschluss von Media Receivern
Wenn Sie Kunde von T-Home Entertain sind, können Sie einen Media Receiver
an einem der Netzwerkanschlüsse betreiben und Fernsehen über das Internet
genießen. Media Receiver können nicht über Hubs oder Switches verkabelt
werden. Nähere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres T-Home
Entertain Pakets.

Seite 9
Internetverbindung


Alle mit dem Speedport W 722V verbundenen Computer können auf das Internet
zugreifen.
Der Speedport W 722V arbeitet als DSL-Router und stellt allen angeschlossenen
Computern die Internetverbindung zur Verfügung. Alle Computer können
die Internetverbindung gleichzeitig nutzen.
Integrierte Firewall
Die integrierte Firewall schützt Ihr Netzwerk vor Angriffen aus dem Internet.
USB-Anschluss
Der Speedport W 722V ist mit einem Anschluss für USB-Geräte ausgerüstet,
an den Sie ein USB-Speichergerät (Festplatte, Stick), einen Drucker oder einen
USB-Hub anschließen können. Am USB-Anschluss werden die Standards
USB 1.1 und USB 2.0 unterstützt. Für den Anschluss eines Druckers verfügt
der Speedport W 722V über einen Druckerserver.
Anschluss für netzwerkfähige Geräte
An den Netzwerkanschlüssen des Speedport W 722V können neben Netzwerk-
Hubs oder -Switches auch andere netzwerkfähige Geräte angeschlossen
werden, beispielsweise Spielekonsolen.
WLAN Access Point
Der Speedport W 722V ist ein WLAN Access Point. Computer, die mit einem
WLAN-Adapter ausgerüstet sind, können kabellos mit dem Speedport W722V
verbunden werden.
Unterstützte Betriebssysteme
Der Speedport W 722V kann an Computer mit Windows-Betriebssystemen,
dem Betriebssystem Linux oder an Apple-Computer mit dem Betriebssystem
Mac OS X angeschlossen werden.


Seite 10
Lieferumfang


Zum Lieferumfang des Speedport W 722V gehört Folgendes:
■ 1 Speedport W 722V
■ 1 Steckernetzteil mit Verbindungskabel zum Anschluss an das Stromnetz
■ 1 DSL-Kabel (Länge: 1,8 m, grau) für den Anschluss des Speedport W722V an den DSL-Splitter
■ 1 ISDN/analog-Kabel (Länge: 1,8 m, grün) für den Anschluss des Speedport
W 722V an den ISDN-NTBA oder den Standard-Anschluss
■ 1 Netzwerkkabel (Länge: 1,8 m, gelb) für den Anschluss des Speedport W722V an einen Computer oder einen Netzwerk-Hub
■ 1 TAE/RJ45-Adapter zum Anschluss des Speedport W 722V an den Standard-
Anschluss
■ 1 Wandhalterung
■ 1 Bedienungsanleitung

Voraussetzungen für den Betrieb
Voraussetzungen für den Betrieb des Speedport W 722V sind:
1 DSL-Anschluss der Deutschen Telekom (ADSL, ADSL2+, VDSL2)
1 ISDN-Mehrgeräteanschluss nach dem Euro-ISDN-Protokoll oder ein Standard-
Anschluss
1 Javascript-fähiger Internetbrowser (Empfohlen: Internet Explorer Versionen
6 und 7, Firefox ab Version 2, T-Online Browser ab Version 6)
Wenn Sie den Speedport W 722V über eine LAN-Schnittstelle des Computers
anschließen möchten, benötigen Sie einen Computer mit einem LANAnschluss
(Netzwerkkarte Standard-Ethernet 10/100 Base-T)
Wenn Sie den Speedport W 722V kabellos mit WLAN anschließen möchten,
benötigen Sie einen Computer mit einem WLAN-Adapter.


Seite 11
Aufstellen und anschließen


Dieses Kapitel beschreibt die unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten und
die Installation des Speedport W 722V. Dazu gehören die folgenden Arbeitsschritte:
■ Speedport W 722V aufstellen
■ Speedport W 722V an die Stromversorgung, das DSL und das ISDN oder
den Standard-Anschluss anschließen
■ Analoge Endgeräte an Speedport W 722V anschließen
■ Speedport W 722V an den Computer anschließen

Speedport W 722V aufstellen
Sie können den Speedport W 722V wahlweise aufstellen oder aufhängen. Beachten
Sie dabei bitte Folgendes:
■ Stellen oder hängen Sie den Speedport W 722V an einem trockenen und
staubfreien Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung auf.
■ Verwenden Sie zum Aufstellen oder Aufhängen des Speedport W 722V immer
die mitgelieferte Halterung.
■ Wenn Sie den Speedport W 722V über das Netzwerkkabel mit Ihrem Computer
verbinden, beachten Sie die maximale Kabellänge.
■ Wenn Sie zwischen Speedport W 722V und Computer kabellos Verbindungen
aufbauen wollen, stellen Sie das Gerät an einem zentralen Ort auf.
■ Achten Sie auf genügend Abstand zu Störungsquellen wie Mikrowellenoder
Elektrogeräten mit großem Metallgehäuse.


Seite 12
Montage an einer Wand


Speedport W722V Wandmontage


1. Montieren Sie die im Lieferumfang enthaltene Halterung an der Wand.

2. Stecken Sie den Speedport W 722V auf die Wandhalterung.


Seite 13
An die Stromversorgung anschließen


Schließen Sie den Speedport W 722V wie im Folgenden beschrieben an die
Stromversorgung an:

Nehmen Sie das mit dem Speedport W 722V gelieferte Netzteil zur Hand.

1. Schließen Sie das Netzteil an der Buchse ganz rechts auf der Buchsenleiste
des Speedport W 722V an.
2. Stecken Sie das Netzteil in die Steckdose der Stromversorgung.
Die grüne Leuchtdiode „Power/DSL“ beginnt nach einigen Sekunden zu blinken
und signalisiert damit die Betriebsbereitschaft des Speedport W 722V.


Seite 14
Mit dem DSL-Anschluss verbinden


Anschluss am DSL-Splitter
Um den Speedport W 722V mit DSL zu verbinden, beachten Sie die folgenden
Hinweise:
Kabel
Für den Anschluss an den DSL-Splitter ist das graue DSL-Kabel vorgesehen.
Anschließen
1. Nehmen Sie das DSL-Kabel (grau) zur Hand.
2. Schließen Sie ein Kabelende an der mit „DSL“ beschrifteten Buchse auf
der Buchsenleiste des Speedport W 722V an.
3. Schließen Sie dann das andere Kabelende an der mit „DSL“ beschrifteten
Buchse des DSL-Splitters an.

Überprüfen Sie die nun folgenden Vorgänge anhand der folgenden Punkte:
Wenn Sie DSL-Neukunde sind und bisher noch keinen DSL-Anschluss
hatten, dann montieren Sie zunächst den DSL-Splitter
an die Wand. Wenn Sie bereits über einen DSL-Anschluss verfügen
und diesen auch genutzt haben, dann entfernen Sie zunächst
die alten Geräte und Kabel.

Seite 15

■ Beobachten Sie nun die Leuchtanzeigen (LEDs) auf der Vorderseite des
Speedport W 722V. Die LED „Power/DSL“ beginnt nach einigen Sekunden
zu blinken, während die DSL-Verbindung aufgebaut wird. Dieser Vorgang
kann einige Sekunden dauern. Sobald die DSL-Leitung zur Verfügung
steht, leuchtet die LED „Power/DSL“ dauerhaft grün.
■ Anschließend wird, falls erforderlich, die Betriebssoftware (Firmware) aktualisiert
und Ihr Speedport W 722V automatisch für den Internetzugang und
gegebenenfalls weitere gebuchte Dienste (beispielsweise DSL Telefonie)
eingerichtet. Detaillierte Informationen zur Automatischen Konfiguration
finden Sie im Kapitel „Automatische Konfiguration und Firmware-Update-
Service“ auf Seite 21.
■ Dauert der Vorgang länger, blinken alles LEDs nacheinander von links
nach rechts (Lauflicht). Bitte warten Sie diesen Vorgang unbedingt ab.
■ Ergebnis der Automatischen Konfiguration:
– Online-LED leuchtet grün: Die Automatische Konfiguration ist erfolgreich
beendet.
– Online-LED ist aus: Bitte fahren Sie nun mit dem nächsten Schritt der
Verkabelung fort und richten Sie danach den Speedport W 722V manuell
ein.
– Power/DSL-LED blinkt abwechselnd rot und grün: Die Automatische
Konfiguration wurde nicht vollständig abgeschlossen. Nehmen Sie die
nächsten Verkabelungsschritte vor und überprüfen Sie anschließend
die Konfiguration.
Weitere Informationen zu den Leuchtanzeigen finden Sie im Kapitel „Leuchtdioden“
auf Seite 113.
Trennen Sie während dieses Vorgangs den Speedport W 722V
nicht vom Stromnetz oder vom DSL-Anschluss. Der dadurch entstehende
Datenverlust hat zur Folge, dass Ihr Gerät nicht mehr
funktioniert!
Während einer automatischen Konfiguration oder eines automatischen
Firmware-Updates kann nicht auf die Benutzeroberfläche
des Speedport W 722V zugegriffen werden.


Seite 16
Mit dem ISDN-Anschluss verbinden



Wenn Sie einen ISDN-Anschluss haben und den Speedport W 722V für die
ISDN-Festnetztelefonie nutzen wollen, verbinden Sie den Speedport W 722V
mit dem ISDN-Anschluss.
Anschluss an den ISDN-NTBA
Der Speedport W 722V ist mit einer Funktion zur automatischen
Konfiguration und zur automatischen Aktualisierung der Betriebssoftware
(Firmware) ausgestattet. Sobald die Verbindung
zum DSL hergestellt ist, verbindet sich der Speedport W 722V
mit dem Firmware-Update-System der Deutschen Telekom und
aktualisiert seine Firmware selbsttätig. Verfügen Sie über einen
Anschluss der Deutschen Telekom (VDSL- oder DSL 16 Plus-Anschluss),
wird der Speedport W 722V anschließend automatisch
konfiguriert. Trennen Sie den Speedport W 722V während dieses
Vorgangs nicht vom Stromnetz oder vom DSL-Anschluss.

Tipp: Entfernen Sie vor dem Anschluss des Speedport W 722V am ISDN
eventuell vorhandene alte Verkabelungen.
Mit dem Standard-Anschluss verbinden

Seite 17
Kabel

Für die Verbindung mit dem ISDN-Anschluss ist das grüne Kabel vorgesehen.
Anschließen
1. Schließen Sie ein Kabelende an der mit dem Telefonsymbol beschrifteten Buchse des
Speedport W 722V an.
2. Schließen Sie das andere Kabelende an einer Anschlussbuchse Ihres
ISDN-NTBAs an.

Mit dem Standard-Anschluss verbinden
Wenn Sie einen Standard-Anschluss haben und mit dem Speedport W 722V
das analoge Festnetz nutzen wollen, verbinden Sie den Speedport W 722V
mit dem Standard-Anschluss.
Anschluss an den Standard-Anschluss über den DSL-Splitter
Kabel
Für die Verbindung mit dem Standard-Anschluss ist das grüne Kabel vorgesehen.


Seite 18
Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter anschließen
Anschließen
1. Schließen Sie ein Kabelende an den im Lieferumfang enthaltenen TAE/RJ45-
Adapter an.
2. Stecken Sie den TAE-Stecker in die mit „F“ beschriftete Buchse Ihres DSLSplitters.
3. Schließen Sie das andere Kabelende an der mit dem Telefonsymbol beschrifteten Buchse des Speedport W 722V an.

Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter anschließen
Schließen Sie Ihre analogen Geräte an den Speedport W 722V an, um über
das Internet oder das Festnetz zu telefonieren und zu faxen.
Anschluss eines analogen Telefons an eine TAE-Buchse
Um den Speedport W 722V zum Telefonieren über das Internet oder den Festnetzanschluss nutzen zu können, müssen Sie ein analoges Telefon anschließen.
Der Speedport W 722V ist nach den Richtlinien der Europäischen Union (CEZertifikation)
geprüft und ermöglicht den Anschluss aller analogen Telekommunikationsgeräte,
die ebenfalls eine CE-Zertifikation besitzen.

Beide Nebenstellen des Speedport W 722V sind universell codiert und damit
für den Anschluss beliebiger analoger Endgeräte wie Telefone, Anrufbeantworter
oder Faxgeräte geeignet. Die Adressierung der Endgeräte an den Nebenstellen


Seite 19
des Speedport W 722V erfolgt dann über DSL-Rufnummern beziehungsweise
die Festnetzrufnummer, die Sie von der Deutschen Telekom für Ihren
DSL- oder Festnetzanschluss erhalten haben. Alle Rufnummern können
gezielt über die Benutzeroberfläche des Speedport W 722V den Nebenstellen
zugewiesen werden. Lesen Sie dazu auch „DSL Telefonie einrichten“ auf
Seite 32.

Computer anschließen
Um im Internet surfen zu können und um den Speedport W 722V komfortabel
einrichten zu können, müssen Sie einen Computer an den Speedport W 722V
anschließen.
Sie können Ihren Computer entweder mit einem Netzwerkkabel an einem
Netzwerkanschluss des Speedport W 722V anschließen oder den Computer
kabellos über eine WLAN-Verbindung mit dem Speedport W 722V verbinden.
Sie können an jedem der vier Netzwerkanschlüsse des Speedport W 722V einen
Computer anschließen und gleichzeitig weitere Computer über WLAN mit
dem Speedport W 722V verbinden.
Der Anschluss eines Computers am Speedport W 722V ist unabhängig von
dem auf dem Computer verwendeten Betriebssystem. Alle mit dem Speedport
W 722V verbundenen Computer bilden zusammen ein Netzwerk.
Computer an einen Netzwerkanschluss anschließen
Wenn Sie einen Computer an einen der vier Netzwerkanschlüsse des Speedport
W 722V anschließen wollen, dann überprüfen Sie, ob der Computer über
einen Netzwerkanschluss (eine Netzwerkkarte) verfügt. Ein Netzwerkanschluss
ist meist mit dem nebenstehenden Symbol oder mit der Beschriftung
„LAN“ gekennzeichnet.
Tipp: Wir empfehlen für die Ersteinrichtung den Anschluss über ein Netzwerkkabel.
Beachten Sie, dass ein- und derselbe Computer immer nur über
eine der zwei Anschlussarten am Speedport W 722V angeschlossen
werden kann.


Seite 20

Anschluss eines Computers an einen Netzwerkanschluss des Speedport W 722V
Kabel
Für den Anschluss eines Computers ist im Lieferumfang des Speedport W
722V ein gelbes Netzwerkkabel enthalten.
Anschließen
1. Nehmen Sie das Netzwerkkabel zur Hand.
2. Schalten Sie den Computer ein.
3. Schließen Sie ein Ende des Netzwerkkabels an die Netzwerkkarte des
Computers an.
4. Schließen Sie das andere Ende des Netzwerkkabels an eine der mit
„LAN 1“, „LAN 2“, „LAN 3“ oder „LAN 4“ beschrifteten Buchsen des
Speedport W 722V an.
Speedport W 722V und Computer sind nun miteinander verbunden.


Seite 21
Automatische Konfiguration und Firmware-Update-Service

Zur einfachen Inbetriebnahme und ständigen Aktualisierung ist Ihr Speedport
W 722V mit einer Funktion zur automatischen Konfiguration und zur automatischen
Aktualisierung der Betriebssoftware (Firmware) ausgestattet. Diese
Funktionen sind im Auslieferungszustand eingeschaltet. Wir empfehlen, diese
Einstellungen so zu belassen. Beide Funktionen lassen sich im Konfigurationsprogramm
Ihres Speedport W 722V ausschalten.

Zur Durchführung einer Firmware-Aktualisierung und zur automatischen Konfiguration
nimmt Ihr Speedport W 722V regelmäßig Verbindung mit Systemen
der Deutschen Telekom auf. Dabei werden die folgenden gerätespezifischen
Daten gesendet und in den Systemen der Deutschen Telekom gespeichert:
■ Hersteller des Gerätes
■ Hardware-Typ und Version
■ Seriennummer
■ Firmware-Version

Nach einer Firmware-Aktualisierung werden zusätzlich Zeitpunkt und Status
des letzten Firmware-Updates gespeichert. Diese Daten werden auf keinen
Fall an Dritte weitergegeben.
Tipp: Durch die regelmäßige Verbindung des Speedport W 722V mit den
Systemen der Deutschen Telekom und gegebenenfalls das Herunterladen
von Firmware-Updates wird geringfügig Datenvolumen verbraucht und Verbindungszeit
erzeugt. Bitte beachten Sie dies, wenn Sie einen Internetzugang
mit einem Volumen- oder Zeittarif einsetzen, zum Beispiel
T-Online eco, T-Online by call oder Call & Surf Start.


Seite 22
Automatische Konfiguration

Der Speedport W 722V ist mit einer automatischen Konfigurationsfunktion
ausgestattet, die Ihr Gerät automatisch für den Internetzugang und gegebenenfalls
weitere Internet-Dienste von der Deutschen Telekom konfiguriert.

Die Voraussetzungen für den Start der automatischen Konfiguration sind:
■ Der Speedport W 722V wurde noch nicht manuell konfiguriert.
■ Die Deutsche Telekom ist Ihr Provider für Internetzugang und gegebenenfalls
weitere Internet-Dienste wie DSL-Telefonie.
■ Sie haben einen DSL-Anschluss von der Deutschen Telekom AG, der die
automatische Konfiguration unterstützt (aktuell unterstützen diesen Service
VDSL- und DSL 16 Plus-Anschlüsse).
■ Der in der Auftragsbestätigung Ihres DSL-Anschlusses genannte Bereitstellungstermin
liegt nicht in der Zukunft.
Falls diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, wird Ihr Speedport W 722V
nicht automatisch konfiguriert. In diesem Fall müssen Sie Ihren Speedport W722V manuell einrichten. Lesen Sie dafür „Mit dem Assistenten einrichten“ ab
Seite 25.

Ablauf der automatischen Konfiguration
Die automatische Konfiguration startet, wenn Ihr Speedport W 722V mit dem
DSL-Anschluss verbunden ist und die Stromversorgung hergestellt wird. Bei
Geräten, die nicht über einen Ein-/Ausschalter verfügen, geschieht das durch
Verbinden des Speedport W 722V mit der Netzsteckdose.
Ihr Speedport W 722V nimmt dann Verbindung mit Systemen der Deutschen Telekom
auf. Danach werden folgende Aktionen ausgeführt:
1. Die Betriebssoftware (Firmware) des Speedport W 722V wird aktualisiert, falls
eine neuere Version vorliegt.
2. Der Speedport W 722V wird mit Ihren persönlichen Zugangsdaten für den
Internetzugang und gegebenenfalls für weitere gebuchte Internet-Dienste
der Deutschen Telekom konfiguriert.

Die Automatische Konfiguration kann einige Minuten dauern. Während dieses
Vorgangs kann nicht auf die Benutzeroberfläche des Speedport W 722V zugegriffen
werden. Bitte warten Sie unbedingt bis zum Abschluss dieses Vorgangs.
Der Verlauf der automatischen Konfiguration wird optisch angezeigt.
Die Bedeutung der Leuchtanzeigen finden Sie im Anhang („Leuchtdioden“
auf Seite 113).


Firmware-Update-Service
Seite 23
Nach Abschluss des Vorgangs ist Ihr Speedport W 722V fertig konfiguriert.
Die Konfigurationsdaten können Sie jederzeit im Konfigurationsprogramm
des Speedport W 722V einsehen. Hinweise zum Aufrufen und Bedienen des
Konfigurationsprogramms finden Sie unter „Internet und DSL Telefonie einrichten“
ab Seite 25.
Firmware-Update-Service
Die Deutsche Telekom AG arbeitet ständig daran, das Zusammenwirken der
Geräte (Hardware) mit dem DSL-Anschluss zu optimieren. Sie stellt dazu aktualisierte
Versionen der Firmware (Betriebssoftware) bereit, die helfen, Ihren
Speedport W 722V sicherer und leistungsfähiger zu machen. Ihr Speedport
W 722V ist mit einer Firmware-Update-Funktion ausgestattet, der die Firmware
Ihres Gerätes beim Vorliegen einer neueren Version automatisch aktualisiert.
Damit wird sichergestellt, dass Ihr Speedport W 722V stets zuverlässig und sicher
am Netz der Deutschen Telekom arbeitet.

Ablauf des Firmware-Update-Service
Sobald Sie den Speedport W 722V an Ihrem DSL-Anschluss in Betrieb genommen
haben, verbindet er sich regelmäßig (zum Beispiel beim Einschalten oder
Herstellen der Internetverbindung) mit dem Firmware-Update-System der
Deutschen Telekom. Dabei sendet er die oben angegebenen gerätespezifischen
Daten.

Anhand dieser Daten überprüft das Firmware-Update-System, ob eine neuere
Firmware-Version für Ihren Speedport W 722V vorhanden ist. Falls ja, lädt der
Speedport W 722V diese automatisch herunter und aktualisiert seine Firmware.
Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern. Nach dem Ende der Aktualisierung
führt der Speedport W 722V einen Neustart durch.
Trennen Sie den Speedport W 722V während dieses Vorgangs
nicht vom Stromnetz oder vom DSL-Anschluss. Der dadurch entstehende
Datenverlust könnte zur Folge haben, dass Ihr Gerät
nicht mehr funktioniert.
Die Internet-Verbindung wird während der automatischen Konfiguration
dauerhaft eingeschaltet, wenn Sie für den Internetzugang
einen Flatrate-Tarif und DSL Telefonie gebucht haben.


Seite 24


Während des Update-Vorgangs kann nicht telefoniert oder im Internet gesurft
werden. Laufende Gespräche oder die Internet-Verbindung können unterbrochen
werden. Außerdem kann nicht auf die Benutzeroberfläche des Speedport
W 722V zugegriffen werden. Bitte warten Sie unbedingt bis zum Abschluss
dieses Vorgangs.
Der Verlauf des automatischen Firmware-Updates wird optisch angezeigt. Die
Bedeutung der Leuchtanzeigen finden Sie im Abschnitt „Leuchtdioden“ auf
Seite 113.

Trennen Sie den Speedport W 722V während dieses Vorgangs
nicht vom Stromnetz oder vom DSL-Anschluss. Der dadurch entstehende
Datenverlust könnte zur Folge haben, dass Ihr Gerät nicht mehr funktioniert.



Seite 25
Mit dem Assistenten einrichten


Mit dem Speedport W 722V können alle angeschlossenen Computer gleichzeitig
auf das Internet zugreifen. Dafür werden die Internetzugangsdaten und
Zugangsdaten für die DSL Telefonie mit einem Konfigurationsprogramm im
Speedport W 722V eingetragen.
Internet und DSL Telefonie einrichten
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers speedport.ip oder
192.168.2.1“ ein und bestätigen Sie mit der Taste „Enter“. Die Benutzeroberfläche
des Speedport W 722V wird geöffnet. Klicken Sie auf „Konfiguration
starten“.

Sollte die Benutzeroberfläche nicht starten, dann lesen Sie bitte die Hinweise
im Abschnitt “Fehler beim Öffnen der Benutzeroberfläche” auf
Seite 98.

Startbildschirm des Konfigurationsprogramms Speedport W 722V


Seite 26

1. Der Zugang zu den Konfigurationsdaten wird für jeden Speedport W 722V
durch ein individuelles Passwort geschützt. Sie finden das Passwort für Ihren
Speedport W 722V auf einem Aufkleber auf der Rückseite dieses
Handbuchs sowie auf einem Aufkleber auf der Rückseite des Geräts.
Geben Sie dieses Passwort ein und bestätigen Sie mit „OK“.
Gerätepassworteingabe für den Zugang zu den Router-Konfigurationsdaten
2. Klicken Sie im Menü „Assistent“ auf den Menüpunkt „Schritt für Schritt“.
Klicken Sie auf „OK & Weiter“.
Während einer automatischen Konfiguration oder eines automatischen
Firmware-Updates kann nicht auf die Benutzeroberfläche
des Speedport W 722V zugegriffen werden.

Nähere Informationen über die Automatische Konfiguration
und den Firmware-Update-Service finden Sie im Abschnitt
„Automatische Konfiguration und Firmware-Update-Service“
auf Seite 21. Diese Vorgänge können einige Minuten
dauern. Bitte warten Sie unbedingt bis zum Abschluss dieser
Vorgänge und trennen Sie den Speedport W 722V nicht
vom Stromnetz oder vom DSL Anschluss. Der dadurch entstehende
Datenverlust könnte zur Folge haben, dass Ihr
Speedport W 722V nicht mehr funktioniert.
Internet und DSL Telefonie einrichten

Seite 27

Konfigurationsprogramm Speedport W 722V: Start des Assistenten
3. Der Assistent stellt sich vor und erklärt seine wichtigsten Funktionen
selbst.
Funktion des Konfigurationsprogramms
4. Geben Sie an, mit welchem Internetanbieter (Provider) ein Internetzugang
hergestellt werden soll und geben Sie die Zugangsdaten ein, die Sie von
Ihrem Internetanbieter erhalten haben. Klicken Sie „OK & Weiter“.


Seite 28

Internet und DSL Telefonie einrichten
Zugangsdaten des Internetanbieters eingeben
5. Aktivieren Sie die Option „Telefone einrichten mit:“ und geben Sie an, welche
Art der Telefonie eingerichtet werden soll. Klicken Sie auf „OK & Weiter“.
DSL Telefonie und Festnetz Telefonie einrichten
1. Richten Sie die DSL Telefonie ein. Geben Sie dafür die Zugangsdaten für
Ihre DSL Telefonnummer ein. Klicken Sie auf „OK & Weiter“.
Tipp: Beispielhaft wird hier beschrieben, wie Sie die DSL Telefonie und
die Festnetz Telefonie einrichten. Sie können die Telefonie auch zu einem
späteren Zeitpunkt einrichten. Beachten Sie dafür die Hinweise in
Kapitel „Telefonie“ ab Seite 31.



Seite 29

2. Jetzt können Sie weitere DSL Telefonnummern einrichten. Klicken Sie dafür
die Schaltfläche „Weitere DSL Telefonnummer einrichten“. Wenn Sie
keine weiteren DSL Telefonnummern einrichten möchten, dann bestätigen
Sie die eingerichtete Nummer mit „OK & Weiter“.
Weitere DSL-Telefonnummer einrichten
3. Richten Sie die Festnetz Telefonie ein. Wählen Sie dafür die Art Ihres Festnetzanschlusses
aus und geben Sie Ihre Telefonnummer(n) ein. Klicken
Sie „OK & Weiter“.
4. Ihre Einstellungen werden angezeigt. Klicken Sie „OK & Weiter“.
Assistent durchlaufen: Einstellungen in der Übersicht
Damit ist der Assistent vollständig durchlaufen.


Seite 30

Eine Internetverbindung aufbauen
Um eine Internetverbindung aufzubauen, sind keine weiteren Schritte erforderlich.
Sie können auf jedem Computer, der an den Speedport W 722V angeschlossen
ist, einen Internetbrowser starten und im Internet surfen.
Stellen Sie sicher, dass alle Computer, die diesen Internetzugang
nutzen sollen, ihre IP-Adresse automatisch von dem
Speedport W 722V beziehen. Hinweise dazu erhalten Sie im Abschnitt
„Netzwerkeinstellungen“ auf Seite 53.


Seite 31

Telefonie
Der Speedport W 722V ist eine Nebenstellenanlage, an der Sie Ihre vorhanden
Telefone anschließen und für die Festnetz- und die DSL Telefonie nutzen
können.
Telefonverbindungen über das Festnetz
Der Speedport W 722V ist so eingerichtet, dass Sie sofort nach dem Anschluss
von Telefonen, ohne weitere Einstellungen, mit allen angeschlossenen
Telefonen Verbindungen über das Festnetz herstellen und annehmen
können.
Telefonverbindungen über das Internet
Wenn Sie den Speedport W 722V für Telefonverbindungen über das Internet,
die sogenannte DSL Telefonie, nutzen möchten, dann müssen Sie ihn für diese
Verbindungsart einrichten.
Tipp: Wenn Sie den Speedport W 722V mit dem Assistenten bereits für die
DSL Telefonie eingerichtet haben, müssen Sie die folgenden Schritte nicht
ausführen.
Wenn kein Festnetz aktiv ist, können Notrufe nur abgesetzt werden,
wenn der DSL-Telefonieanbieter dies auch unterstützt.
Bei einem Stromausfall können keine Telefonverbindungen
durchgeführt werden.
Die Audioeigenschaften älterer schnurloser, nicht netzgespeister
Telefone können in unmittelbarer Nähe des Speedport W
722V erheblich beeinträchtigt werden. Betreiben Sie Geräte dieser
Art daher in einem Mindestabstand von einem Meter zum
Speedport W 722V, um Störgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren.


Seite 32


DSL Telefonie einrichten
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“ oder
„192.168.2.1“ ein und bestätigen Sie mit der Taste „Enter“. Die Benutzeroberfläche
des Speedport W 722V wird geöffnet.
Klicken Sie auf „Konfiguration starten“.
Begrüßungsbildschirm des Konfigurationsprogramms
3. Der Zugang zu den Konfigurationsdaten wird für jeden Speedport W 722V
durch ein individuelles Passwort geschützt. Sie finden das Passwort für Ihren
Speedport W 722V auf einem Aufkleber auf der Rückseite dieses
Handbuchs sowie auf einem Aufkleber auf der Rückseite des Geräts.
Geben Sie dieses Passwort ein und bestätigen Sie mit „OK“.
Gerätepassworteingabe für den Zugang zu den Router-Konfigurationsdaten
4. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
Anmeldedaten und DSL Rufnummer für DSL Telefonie eingeben


Seite 33

Konfigurationsprogramm Speedport W 722V: Konfigurationsmenü „Telefonie“.
Im Menü „Telefonie“ können Sie alle Telefonie-Einstellungen des Speedport W
722V einrichten. Dies sind zum Beispiel:
■ Anmeldedaten für die DSL Telefonie eingeben
■ den Nebenstellen des Speedport W 722V DSL Telefonnummern und Festnetzrufnummer
zuweisen
■ Leistungsmerkmale für die Telefonie einrichten
Beachten Sie die Hinweise in den folgenden Abschnitten.
Anmeldedaten und DSL Rufnummer für DSL Telefonie
eingeben
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W 722V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Telefonnummern“ auf den Eintrag „DSL Telefonie“.


Seite 34
DSL Rufnummern und Festnetzrufnummer an Nebenstellen zuweisen
4. Wählen Sie einen DSL Telefonieanbieter aus, geben Sie Ihre DSL Telefonie-
Zugangsdaten ein und klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.
Um weitere DSL Rufnummern einzurichten, wiederholen Sie die Schritte 3
und 4.
DSL Rufnummern und Festnetzrufnummer an Nebenstellen
zuweisen
Nachdem Sie die DSL Rufnummern an den Speedport W 722V übergeben haben,
reagieren die Nebenstellen der Anlage (Anschlüsse „1“ und „2“ auf der
Rückseite des Speedport W 722V) zunächst noch gleichzeitig auf alle eingehenden
Anrufe. Um zu erreichen, dass die angeschlossenen Endgeräte nur
auf bestimmte Rufnummern reagieren, weisen Sie die DSL Rufnummern und
die Festnetzrufnummer auf die Nebenstellen des Speedport W 722V zu. Damit
bestimmen Sie gleichzeitig, mit welcher Verbindungsart Telefonverbindungen
ausgeführt werden - über das Festnetz oder über das Internet.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W 722V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Telefonnummern“ auf den Eintrag „Anrufzuordnung“.
4. Klicken Sie auf die Optionsfelder, um festzulegen, welche Anschlüsse bei
eingehenden Rufen reagieren sollen.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.
Tipp: Im Menü „Telefonie“ können Sie unter dem Menüpunkt „Interne Anschlüsse“
beide Nebenstellen an Ihre persönlichen Erfordernisse anpassen.
Tipp: Wenn Sie SMS an den analogen Nebenstellen nutzen möchten, konfigurieren
Sie in der Anrufzuordnung die ankommende Nummer nur für die
gewünschte Nebenstelle, an der das SMS-fähige Telefon angeschlossen ist.
Leistungsmerkmale für Telefonie einrichten


Seite 35
Leistungsmerkmale für Telefonie einrichten
Der Speedport W 722V unterstützt das Einrichten von Leistungsmerkmalen
für Telefonie.
■ Leistungsmerkmale, die vom Speedport W 722V bereitgestellt werden,
werden in der Benutzeroberfläche des Speedport W 722V eingerichtet.
Dies sind die Leistungsmerkmale „Wahlregeln“, „Anrufweiterschaltung“
und „Rufe abweisen bei Besetzt“.
■ Telefonspezifische Leistungsmerkmale, wie dauerhafte Rufnummernunterdrückung,
richten Sie in der Benutzeroberfläche des Speedport W 722V
unter „Konfiguration / Telefonie / Interne Anschlüsse“ ein.
Wahlregeln
Mit den Wahlregeln können Sie in der Benutzeroberfläche des Speedport W
722V festlegen, ob ein Telefonnummernbereich über die Festnetz Telefonie
oder über die DSL Telefonie verbunden werden soll.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W 722V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Leistungsmerkmale“ auf den Eintrag „Wahlregeln“.
4. Im Bereich „Wahlregeln“ können Sie die Verbindungsart für Rufnummernbereiche
festlegen. Verbindungen zu Rufnummernbereichen, für die eine
Wahlregel vergeben ist, werden ausschließlich über die angegebene Verbindungsart
hergestellt.
Über den Eintrag „Neue Wahlregel“ können Sie beliebig viele Wahlregeln
definieren.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.
Beachten Sie, dass die Verbindungsart von Notrufnummern
nicht verändert werden kann. Verbindungen zu Notrufnummern
werden bevorzugt über eine Festnetzverbindung hergestellt.
Tipp: Im Kapitel „Am Telefon bedienen“ auf Seite 87 finden Sie eine Sammlung
von Befehlen für die Bedienung des Speedport W 722V über die Tastatur
eines angeschlossenen Telefons.


Seite 36
Anrufweiterschaltung

Mit dem Speedport W 722V können Sie Anrufe auf einen anderen Anschluss weiterleiten.
Um eine Anrufweiterschaltung einzurichten, führen Sie die folgenden
Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W 722V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Leistungsmerkmale“ auf den Eintrag „Anrufweiterschaltung“.
4. Um eine Anrufweiterschaltung für die DSL Telefonie oder für den Standard-
/ISDN-Anschluss einzurichten, klicken Sie auf die jeweilige Schaltfläche
„Zur Internetseite“.
Rufe abweisen bei Besetzt
Mit der Funktion „Rufe abweisen bei Besetzt“ erhalten Anrufer das Besetztzeichen,
wenn bereits ein Gespräch geführt wird.
Um die Funktion „Rufe abweisen bei Besetzt“ ein- und auszuschalten, führen Sie
die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W 722V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Leistungsmerkmale“ auf den Eintrag „Rufe abweisen bei
Besetzt“.
4. Wählen Sie „Ja“ oder „Nein“ und beachten Sie gegebenenfalls die Hinweise
in der Direkthilfe der Benutzeroberfläche.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.
Tipp: Nähere Informationen zu dieser Funktion erhalten Sie in der Direkthilfe
im Bereich „Info“ der Benutzeroberfläche Ihres Speedport W 722V.
Tipp: Wenn Sie die Funktion „Rufe abweisen bei Besetzt“ aktivieren und parallel
dazu die Funktion „Anklopfen“ aktivieren, dann können Rufe, die während
einer bereits bestehenden Verbindung einkommen, weiterhin signalisiert
werden.


Seite 37
Was Sie über DSL Telefonie wissen sollten
Im Internet findet jede Art der Datenübertragung mithilfe des Internetprotokolls
IP (Internet Protocol) statt. IP arbeitet paketorientiert. Das heißt, eine zu
übertragende Datenmenge wird in eine Anzahl von Datenpaketen zerlegt und
IP sorgt für den Transport der einzelnen Datenpakete durch das Internet. Auch
Sprache wird auf diese Weise über das Internet übertragen.
Im Gegensatz dazu wird bei der Festnetztelefonie die Datenübertragung leitungsorientiert
durchgeführt. Dabei werden die Daten in einem zusammenhängenden
Datenstrom übertragen.
Bei der paketorientierten Übertragung im Internet können Paketverluste nicht
grundsätzlich ausgeschlossen werden. Dies kann unter ungünstigen Umständen
dazu führen, dass die Sprachqualität bei der DSL Telefonie geringer
ausfällt als bei der Festnetztelefonie.
Immer online
Wenn Sie für Anrufe aus dem Internet immer erreichbar sein möchten, dann
aktivieren Sie in der Benutzeroberfläche die Funktion „Immer online“ im Menü
„Konfiguration / Netzwerk / Internetzugang“.
Anruf-Szenarios
Wenn Sie neben Ihrer/Ihren Festnetzrufnummer(n) eine DSL Telefonnummer
für den Speedport W 722V eingerichtet haben, dann können Ihre Telefonate
einen Teilnehmer auf unterschiedliche Arten erreichen und Sie können auf unterschiedliche
Arten erreicht werden.
Mit dem vollständig eingerichteten Speedport W 722V können Sie Telefonverbindungen

■ ... über eine Festnetzverbindung zu einer Festnetzrufnummer herstellen
■ ... über eine Festnetzverbindung zu einer DSL Telefonnummer herstellen
■ … über eine Internetverbindung zu einer Festnetzrufnummer herstellen
■ … über eine Internetverbindung zu einer DSL Telefonnummer herstellen
Nähere Informationen zur Funktion „Immer online“ finden Sie in
der ausführlichen Online-Hilfe im „Info“-Bereich der Benutzeroberfläche
des Speedport W 722V.


Seite 38
Bandbreitenmanagement
Mit dem vollständig eingerichteten Speedport W 722V sind Sie für andere Teilnehmer

■ … mit Ihrer Festnetzrufnummer aus dem Festnetz erreichbar
■ … mit Ihrer Festnetzrufnummer aus dem Internet erreichbar
■ … mit Ihrer DSL Telefonnummer aus dem Internet erreichbar
■ ... mit Ihrer DSL Telefonnummer aus dem Festnetz erreichbar
Nähere Informationen zum Einrichten des Speedport W 722V finden Sie in der
ausführlichen Online-Hilfe im „Info“-Bereich der Benutzeroberfläche des
Speedport W 722V.
Bandbreitenmanagement
Der Speedport W 722V verfügt über ein integriertes Bandbreitenmanagement.
Diese Funktion kontrolliert den gesamten ein- und ausgehenden Datenverkehr
über DSL und stellt damit sicher, dass eine Telefonverbindung über
das Internet nicht durch Surfen beeinträchtigt wird. Dafür passt der Speedport
W 722V alle Up- und Downloads an die jeweils verfügbare Restbandbreite an
und ermöglicht durch eine konstante Bandbreite, dass Telefonate in guter
Sprachqualität über das Internet geführt werden können. Da der Speedport W
722V außerdem DSL Telefonieverbindungen vor Internetdatenverbindungen
priorisiert, werden unerwünschte Störungen weitgehend vermieden. Es gilt
aber auch für die DSL Telefonie: ist die Kapazität erreicht, hört der Anrufer ein
Besetztzeichen.


Seite 39
WLAN einrichten
Kabellos über WLAN mit einem Computer verbinden
Der Speedport W 722V kann über WLAN kabellos mit einem Computer verbunden
werden. Die kabellose WLAN-Verbindung erfolgt betriebssystemunabhängig.
Sie benötigen für jeden Computer, den Sie über WLAN mit dem
Speedport W 722V verbinden wollen, Unterstützung für WLAN durch einen
kompatiblen WLAN-Adapter, zum Beispiel den Speedport W 101 Stick.

Mit dem Speedport W 101 Stick verbinden
Falls Sie als WLAN-Adapter einen Speedport W 101 Stick verwenden, können Sie
die Sicherheitseinstellungen mit der WPS-Pushbutton-Methode auf einfache Weise
übertragen. Siehe „WLAN-Reichweite vergrößern mit WDS“ auf Seite 43.
Um eine WLAN-Verbindung zwischen dem Speedport W 722V und dem Speedport
W 101 Stick mit der WPS-Pushbutton-Methode herzustellen, führen Sie die
folgenden Schritte aus:
1. Installieren Sie den Speedport W 101 Stick auf Ihrem Computer.
2. Stellen Sie sicher, dass im Speedport W 722V WLAN aktiviert ist.
3. Drücken Sie den WLAN-Taster auf der Rückseite Ihres Speedport W 722V
für ca. 5 Sekunden.
4. Öffnen Sie innerhalb der folgenden zwei Minuten die WLAN-Software des
Speedport W 101 Stick auf Ihrem Computer und starten Sie den Abgleich
der Sicherheitseinstellungen.
Die beiden Geräte werden nun über eine sichere WLAN-Verbindung miteinander
verbunden.
Tipp: In modernen Computern und Notebooks ist ein WLAN-Adapter oftmals
schon integriert. Wie Sie den integrierten WLAN-Adapter Ihres Notebooks
effektiv nutzen, erfahren Sie in der Dokumentation des Notebooks.


Seite 40
Kabellos über WLAN mit einem Computer verbinden
Mit einem WLAN-Adapter verbinden
1. Schalten Sie Ihren Computer ein.
2. Installieren Sie, falls erforderlich, einen WLAN-Adapter zusammen mit der
zugehörigen WLAN-Software in Ihrem Computer. Beachten Sie dabei die
Hinweise der zugehörigen Dokumentation.
Nachdem die Installation abgeschlossen ist, steht Ihnen in der Regel eine Benutzeroberfläche zur Steuerung der WLAN-Verbindungen zur Verfügung. In den Windows-Betriebssystemen können Sie die Benutzeroberfläche über ein herstellerspezifisches Symbol in der Taskleiste oder über das Startmenü öffnen.
Um eine WLAN-Verbindung zum Speedport W 722V aufzubauen, können Sie die
im Betriebssystem vorhandene WLAN-Software verwenden oder die vom Hersteller
des WLAN-Adapters mitgelieferte WLAN-Software.

WLAN-Verbindung mit WLAN-Software des Herstellers aufbauen
Der Speedport W 722V wird mit voreingestellten Werten für die WLAN-Sicherheit
ausgeliefert. Diese Werte müssen Sie beim Einrichten des WLAN-Adapters eingeben.
Wenn Sie mit diesen voreingestellten Werten eine WLAN-verbindung aufbauen
wollen, muss Ihr WLAN-Adapter das Verschlüsselungsverfahren WPA oder WPA2
unterstützen.
1. Starten Sie die WLAN-Software auf dem Computer.
2. Geben Sie die folgenden Werte für die Verbindung zwischen Speedport W
722V und dem WLAN-Adapter ein. Es handelt sich um die im Speedport W
722V voreingestellten Werte:
WLAN-Name des Funknetzes Den WLAN-Namen finden Sie auf einem
Aufkleber auf der Rückseite Ihres Speedport W 722V
Methode der Verschlüsselung WPA (TKIP) und WPA2 (AES-CCMP)
Verschlüsselung WPA-PSK
Kabellos über WLAN mit einem Computer verbinden


Seite 41
3. Bestätigen Sie Ihre Angaben über die in der Benutzeroberfläche dafür vorgesehene
Schaltfläche (zum Beispiel „OK“ oder „Senden“). Beachten Sie
auch die Sicherheitshinweise im Abschnitt „Wissenswertes: WLAN-Sicherheit“
auf Seite 49.
Der WLAN-Adapter unterstützt den WPA- bzw. WPA2-Mechanismus nicht
Wenn Ihr WLAN-Adapter WPA nicht unterstützt, dann müssen Sie die Verschlüsselung
des Speedport W 722V auf WEP umstellen. Dazu müssen Sie die WLAN-Einstellungen
des Speedport W 722V ändern. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
1. Verbinden Sie den Speedport W 722V über das Netzwerkkabel mit Ihrem Computer.
2. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
3. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“ ein. Die
Benutzeroberfläche wird geöffnet.
4. Wählen Sie im Menü „Konfiguration / Sicherheit / SSID Verschlüsselung“
die WEP-Verschlüsselung aus und tragen Sie einen Netzwerkschlüssel ein.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.
6. Schließen Sie die Benutzeroberfläche und trennen Sie die Verbindung zwischen
dem Speedport W 722V und dem Computer. Entfernen Sie dazu das
Netzwerkkabel.
Mit dem integrierten WLAN-Adapter eines Notebooks verbinden
In modernen Notebooks ist ein WLAN-Adapter oftmals schon integriert. Im
Folgenden wird beschrieben, wie Sie den WLAN-Adapter eines Notebooks mit
Windows XP oder Vista nutzen können.
WLAN-Schlüssel Den Schlüssel finden Sie auf einem Aufkleber
auf der Rückseite Ihres Speedport
W 722V.
Netzwerkmodus Infrastruktur
Kanal Autokanal
Der Speedport W 722V sucht automatisch
den Kanal mit der bestmöglichen
Signalstärke und sendet dann auf diesem Kanal.


Seite 42
Kabellos über WLAN mit einem Computer verbinden
Den integrierten WLAN-Adapter mit dem Speedport W 722V verbinden - Windows
XP

Wenn Sie auf Ihrem Notebook das Betriebssystem Windows XP mit Service Pack 2
verwenden, dann führen Sie bitte die folgenden Schritte aus:
1. Schalten Sie die WLAN-Funktion an Ihrem Notebook ein.
2. Klicken Sie im Startmenü auf „Verbinden mit“ und wählen Sie „Drahtlose
Netzwerkverbindung“ aus.
3. Das Fenster „Drahtlose Netzwerkverbindung“ wird geöffnet. Alle in der Umgebung
vorhandenen sichtbaren Drahtlosnetzwerke werden angezeigt. Ihr
Speedport W 722V wird mit der SSID, die Sie in der Benutzeroberfläche
des Speedport W 722V eingetragen haben, angezeigt.
4. Wählen Sie Ihren Speedport W 722V aus und klicken Sie auf „Verbinden“.
5. Das Fenster „Drahtlosnetzwerkverbindung“ wird geöffnet. Tragen Sie den
WLAN-Schlüssel, den Sie in Ihrem Speedport W 722V eingetragen haben,
ein und klicken Sie auf „Verbinden“.
Die Verbindung zu Ihrem Speedport W 722V wird hergestellt.

Den integrierten WLAN-Adapter mit dem Speedport W 722V verbinden - Windows
Vista

Wenn Sie auf Ihrem Notebook das Betriebssystem Windows Vista verwenden,
dann führen Sie bitte die folgenden Schritte aus:
1. Schalten Sie die WLAN-Funktion an Ihrem Notebook ein.
2. Klicken Sie im Startmenü auf „Verbindung herstellen“.
3. In einer Übersicht werden alle in der Umgebung vorhandenen sichtbaren
Netzwerke angezeigt. Ihr Speedport W 722V wird mit der SSID, die Sie in
der Benutzeroberfläche des Speedport W 722V eingetragen haben, angezeigt.
4. Wählen Sie Ihren Speedport W 722V aus und klicken Sie auf „Verbindung
herstellen“.
5. Tragen Sie im nächsten Fenster den WLAN-Schlüssel, den Sie in Ihrem
Speedport W 722V eingetragen haben, ein und klicken Sie auf „Verbinden“.
Die Verbindung zu Ihrem Speedport W 722V wird hergestellt.



Seite 43
WLAN-Taster und WLAN-LED
WLAN-Taster
Der Speedport W 722V verfügt über einen WLAN-Taster, der sich auf der Geräteunterschale befindet. Mit dem WLAN-Taster können Sie die WLAN-Funktion
ein- und ausschalten.
WLAN-LED
Die Leuchtdiode (LED), die mit „WLAN“ beschriftet ist, zeigt den Zustand der
WLAN-Funktion im Speedport W 722V an:
■ Die LED blinkt, während die WLAN-Funktion aktiviert oder deaktiviert wird.
■ Die LED leuchtet dauerhaft, wenn die WLAN-Funktion aktiv ist.
WLAN-Reichweite vergrößern mit WDS
Mit WDS (Wireless Distributed System) können Sie die Reichweite Ihres
Speedport W 722V vergrößern. Dazu benötigen Sie zusätzlich zum Speedport
einen sogenannten Repeater, den Sie mit einer WLAN-Verbindung in Ihr kabelloses
Netzwerk einbinden. So kann der Speedport auch Computer erreichen,
die sich sonst außerhalb seiner Reichweite befänden.
WDS - Vergrößern der WLAN-Reichweite durch Einsatz eines Repeaters
Beachten Sie die folgenden Hinweise:
■ Um die Reichweite Ihres kabellosen Netzwerks zu vergrößern, benötigen
Sie einen Repeater wie zum Beispiel den Speedport W 100XR. Das kabellose
Netzwerk Ihres Speedport W 722V kann um bis zu drei Repeater zu einem
WDS (Wireless Distributed System) erweitert werden.
■ Alle Repeater, die im WDS eingesetzt werden, müssen sich in der Reichweite
des Speedport W 722V befinden, WDS unterstützen, und dafür eingerichtet
werden.


Seite 44

■ Stellen Sie sicher, dass die WLAN-Verbindungen im kabellosen Netzwerk
durch Verschlüsselung gesichert sind, und dass alle Geräte im WDS den
gleichen Funkkanal verwenden.
■ Jeder am WDS beteiligte Repeater erfüllt gegenüber seinen WLAN-Adaptern
die Aufgaben eines WLAN Access Points. Das heißt, jeder Repeater
präsentiert sich gegenüber seinen WLAN-Adaptern mit eigenem Namen
(SSID) und eigenen Verschlüsselungseinstellungen.
Wenn Sie an einem WLAN-Adapter die WLAN-Steuerung von Windows XP
(Service Pack 2) oder Windows Vista nutzen, können Sie mehreren Repeatern
die gleiche SSID und die gleiche Verschlüsselungseinstellungen zuweisen
und sich damit automatisch bei dem jeweils besser verfügbaren
Repeater anmelden.
■ Stellen Sie sicher, dass jede IP-Adresse im kabellosen Netzwerk nur einmal
vergeben ist.

WDS im Speedport W 722V aktivieren
1. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“ ein und
bestätigen Sie mit der Eingabetaste.
3. Der Zugang zu den Konfigurationsdaten wird für jeden Speedport durch
ein individuelles Passwort geschützt. Sie finden das Passwort für Ihren
Speedport auf einem Aufkleber auf der Rückseite des Geräts.
Geben Sie dieses Passwort ein und bestätigen Sie mit „OK“. Die Benutzeroberfläche
ist für Einstellungen bereit.
4. Klicken Sie auf „Konfiguration / Netzwerk“.
5. Wählen Sie das Menü „WLAN (Wireless LAN)“.
6. Stellen Sie sicher, dass das kabellose Funknetz (WLAN) aktiv ist.
Wählen Sie dafür gegebenenfalls die Option „Ein“ und klicken Sie auf
„Speichern“.
7. Wählen Sie unter „Kanal“ einen festen Funkkanal in der Liste aus. Die
Funktion „Auto“ kann mit dem Speedport W 722V nicht für WDS verwendet
werden.
Tipp: WLAN-Verbindungen innerhalb Ihres kabellosen Netzwerks, also zwischen
Ihrem Speedport W 722V und den Repeatern, können nur mit dem
Verschlüsselungsverfahren WEP verschlüsselt werden.



Seite 45
8. Klicken Sie auf „Speichern“ und warten Sie ca. 30 Sekunden. Die Unterstützung
für WDS ist aktiviert.
9. Klicken Sie auf „Repeater“. Verfügbare WLAN-Stationen im Empfangsbereich
werden gesucht.
10. Aktivieren Sie unter Betriebszustand die Option „Ein“ und wählen Sie als
Verschlüsselung „WEP“.
11. Geben Sie einen Schlüssel mit 26 Zeichen ein. Beachten Sie dafür die Hinweise
im „Info“-Bereich der Benutzeroberfläche.
12. Wählen Sie den Repeater aus, mit dem Sie den Speedport W 722V zu einem
WDS erweitern möchten.
13. Klicken Sie auf „Speichern“.
Einstellungen an den Repeatern
Alle Repeater, die Sie für die Erweiterung Ihres kabellosen Netzwerks mit dem
Speedport W 722V einsetzen, müssen ebenfalls eingerichtet werden. Beachten
Sie die folgenden Hinweise:
■ Beachten Sie für die WDS-Einstellungen der Repeater die Dokumentationen
der jeweiligen Hersteller.
Tipp: WLAN-Verbindungen innerhalb Ihres kabellosen Netzwerks, also zwischen
Ihrem Speedport W 722V und den Repeatern, können nur mit dem
Verschlüsselungsverfahren WEP verschlüsselt werden.


Seite 46
Wissenswertes: WLAN-Standards
■ Am DSL angeschlossen stellt der Speedport W 722V die Internetverbindung
für alle Repeater im Netzwerk bereit. Stellen Sie daher sicher, dass
die Funktion „DHCP“ für alle Repeater, die mit dem Speedport verbunden
sind, deaktiviert ist, damit die angeschlossenen Computer ihre DHCP-Informationen
über den Speedport W 722V beziehen können.
■ Tragen Sie die MAC-Adresse des Speedport W 722V in alle Repeater ein,
die im kabellosen Netzwerk betrieben werden. Sie finden die MAC-Adresse
in der Benutzeroberfläche Ihres Speedport W 722V unter „Status / Details
/ WLAN (Wireless LAN)“.
Wissenswertes: WLAN-Standards
WLAN ist eine Funktechnologie, die kabellose Netzwerke sowie den kabellosen
Zugang zum Internet ermöglicht. Auf diese Weise können sich mehrere
Benutzer einen Internetzugang teilen.
Vom Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE) wurden die WLANStandards
IEEE 802.11a, IEEE 802.11b, IEEE 802.11g, IEEE 802.11n (auf Basis
des vorläufigen Entwurfs 2.0 des Standards) und IEEE 802.11i definiert.
Standards Übertragungsgeschwindigkeit
Übertragungsgeschwindigkeit
Die Standards IEEE 802.11a, IEEE 802.11b, IEEE 802.11g und IEEE 802.11n
legen die Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb eines WLAN fest.
Man unterscheidet zwischen der Brutto- und der Netto-Geschwindigkeit. Die
Netto-Geschwindigkeit beschreibt die Übertragungsgeschwindigkeit der
Nutzdaten. Die Standards sind für verschiedene Frequenzbänder vorgesehen.
Der Speedport W 722V unterstützt wahlweise diese Standards. WLAN-Adapter,
die einen oder mehrere der genannten Standards nutzen, können für
WLAN-Verbindungen mit dem Speedport W 722V eingesetzt werden.
Standard Frequenzband / Frequenzbänder
Brutto-Übertragungsgeschwindigkeit
Netto-Übertragungsgeschwindigkeit
802.11a 5 GHz 54 Mbit/s 25 Mbit/s
802.11b 2,4 GHz 11 Mbit/s 5 Mbit/s
802.11g 2,4 GHz 54 Mbit/s 25 Mbit/s
802.11n 2,4 / 5 GHz 300 Mbit/s 100 Mbit/s
Standards Übertragungsgeschwindigkeit


Seite 47
Reichweite
Die Reichweite innerhalb von WLANs hängt von folgenden drei Faktoren ab:
■ dem verwendeten WLAN-Adapter
■ den baulichen Gegebenheiten
■ dem Funkaufkommen auf dem gleichen Frequenzband. Es können andere
WLAN-Netze, Mikrowellenherde oder Bluetooth-Sender (Mobiltelefone) aktiv
sein.
IEEE 802.11a
Dieser Standard arbeitet ausschließlich im selten benutzen 5 GHz-Bereich
und bietet daher die Chance, vergleichsweise ungestört von äußeren Einflüssen
Daten zu übertragen. WLAN-Adapter, die 802.11a unterstützen, sind im
Vergleich zu Geräten, die nach dem 802.11b/g-Standard arbeiten, nicht sehr
stark verbreitet.
IEEE 802.11b
Dies ist mit maximal 11 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit der älteste Standard
für Funknetze. Ältere WLAN-Adapter der ersten Generation können auch
mit Hilfe von 802.11b mit dem Speedport kommunizieren. Beherrscht der
WLAN-Adapter aber neuere Standards wie zum Beispiel 802.11g, so sollte der
neueste Standard verwendet werden.
IEEE 802.11g
Dieser WLAN-Standard ist momentan am meisten verbreitet. Er kommuniziert
mit maximal 54 Mbit/s im 2,4 GHz-Frequenzbereich (ISM) und gewährleistet
eine breite Kompatibilität zu einer Vielzahl von WLAN-Geräten. Durch die starke
Nutzung des 2,4 GHz-Frequenzbereichs kann es jedoch leichter zu Beeinträchtigungen
kommen als im weniger genutzten 5 GHz-Bereich.
IEEE 802.11n
Dieser Standard ermöglicht hohe Übertragungsgeschwindigkeiten und Reichweiten.
Der Speedport unterstützt 802.11n wahlweise im 2,4 oder alternativ
auch im 5 GHz-Frequenzband.
Modulationsverfahren und Antennentechniken
wie MIMO (Multiple Input, Multiple Output) nutzen das jeweils zur Verfügung
stehende Frequenzband effektiver aus als die älteren Standards.
Tipp: Die Nutzung des Standards 802.11n und somit die Verfügbarkeit hoher
Übertragungsraten, ist nur möglich, wenn die WLAN-Verbindung mit
dem Sicherheitsmechanismus WPA2 (AES-CCMP) gesichert ist.


Seite 48
Standards Übertragungsgeschwindigkeit
WLAN-Adapter, die in Windows XP mit Service Pack 2 betrieben werden, benötigen
einen zusätzlichen Patch von Microsoft, um WPA2-Verbindungen mit
dem Windows Zero Configuration Wizzard (WZC) herstellen zu können. Diesen
Patch erhalten Sie unter folgender Internetadresse:
http://support.microsoft.com/kb/893357
Alternativ kann das Microsoft Service Pack 3 installiert werden.
Durch Kombination mit dem 802.11g-Standard ist die Kompatibilität mit älteren
WLAN-Adaptern gegeben.
Den richtigen Standard im Speedport einstellen
Den Standard, den Sie für die Übertragungsgeschwindigkeit nutzen wollen,
müssen Sie im Speedport W 722V einstellen. Die Einstellung nehmen Sie im
Menü „Konfiguration / Netzwerk / WLAN (Wireless LAN)“ in der Liste „Übertragungsmodus“ vor.
Die folgenden Punkte müssen Sie bei der Einstellung beachten:
■ Der Speedport W 722V und alle WLAN-Adapter müssen im gleichen Frequenzband
arbeiten, um miteinander kommunizieren zu können.
■ Der Standard, den Sie im Speedport W 722V einstellen, muss mit den
Standards aller im WLAN-Funknetz verwendeten WLAN-Adapter verträglich
sein.
Notieren Sie sich, mit welchen Standards die WLAN-Adapter in Ihrem Netzwerk
kompatibel sind und stellen Sie dann anhand der folgenden Angaben den richtigen
Modus ein:
■ In Ihr Funknetz sind ausschließlich WLAN-Adapter eingebunden, die mit einem
oder mehreren der folgenden Standards verträglich sind:
802.11b
802.11g
802.11n (Draft bzw. Entwurf 2.0)
Stellen Sie in diesem Fall folgenden Modus ein:
802.11b + 802.11g + 802.11n
Es wird das 2,4-GHz-Frequenzband genutzt.
Wissenswertes: WLAN-Sicherheit


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■ In Ihr Funknetz sind ausschließlich WLAN-Adapter eingebunden, die mit einem
oder mehreren der folgenden Standards verträglich sind:
802.11a
802.11n (Draft bzw. Entwurf 2.0)
Stellen Sie in diesem Fall folgenden Modus ein:
802.11a + 802.11n
Es wird das 5-GHz-Frequenzband genutzt.
Wissenswertes: WLAN-Sicherheit
Innerhalb von Funknetzwerken kommt dem Thema Sicherheit eine besondere
Bedeutung zu. Die Funksignale können auch außerhalb der Büroräume oder
der Wohnung empfangen und zu missbräuchlichen Zwecken genutzt werden.
Für ein WLAN muss deshalb sichergestellt werden, dass sich keine unberechtigten
Benutzer anmelden und den Internetzugang oder freigegebene Netzwerkressourcen
nutzen können.
Im Speedport W 722V gibt es auf unterschiedlichen Ebenen Einstellungen,
die zur Sicherheit Ihres WLANs und somit zur Sicherheit Ihrer Computer beitragen.
Verschlüsselung

Die wichtigste Sicherheitseinstellung ist die Verschlüsselung. Der Speedport
W 722V unterstützt die Sicherheitsmechanismen WEP (Wired Equivalent Privacy),
WPA (Wi-Fi Protected Access) und WPA2 folgendermaßen:
■ Innerhalb des WEP-Mechanismus wird ein statischer Schlüssel festgelegt,
der für die Verschlüsselung der Nutzdaten verwendet wird. Der Schlüssel
muss auch in den WLAN-Einstellungen der WLAN-Adapter eingetragen
werden.
■ Die Mechanismen WPA und WPA2 sehen eine Authentifizierung während
des Verbindungsaufbaus vor. Dafür legen Sie ein WPA-Kennwort fest.
Für die Verschlüsselung der Nutzdaten wird bei WPA das Verschlüsselungsverfahren
TKIP angewendet. Bei WPA 2 wird das Verschlüsselungsverfahren
AES-CCMP angewendet.
Tipp: Verwenden Sie das Verschlüsselungsverfahren WEP nur, wenn kein
anderes Verschlüsselungsverfahren zur Verfügung steht. Der Sicherheitsstandard
der WEP-Verschlüsselung ist gering.


Seite 50
Wissenswertes: WLAN-Sicherheit
Das Verschlüsselungsverfahren, das Sie hier auswählen, muss auch von Ihrem
WLAN-Adapter unterstützt werden.
Die Nutzdaten werden mit einem automatisch generierten Schlüssel verschlüsselt.
Der Schlüssel wird in periodischen Abständen neu generiert.
Die Länge des verwendeten WPA-Kennworts muss zwischen 8 und 63 Zeichen
liegen. Um die Sicherheit zu erhöhen, sollte das Kennwort jedoch aus
mindestens 20 Zeichen bestehen. Verwenden Sie neben Ziffern und Buchstaben
auch andere Zeichen und mischen Sie Groß- und Kleinschreibung.
Werksseitig voreingestellte Verschlüsselung
Im Speedport ist werksseitig eine kombinierte Verschlüsselung „WPA +
WPA2“ mit den Verschlüsselungsverfahren TKIP/AES-CCMP voreingestellt.
Das heißt, mit dieser Einstellung können Sie WLAN-Adapter verwenden, die
WPA (TKIP) oder WPA2 (AES-CCMP) oder beide Verfahren unterstützen.

WPS
Wi-Fi Protected Setup (WPS) ist ein von der Wi-Fi Alliance entwickelter Standard,
der es ermöglicht, ein kabelloses Netzwerk einfach und sicher aufzubauen.
Mit WPS soll vermieden werden, dass die Sicherheitseinstellungen auf
umständliche Weise vorgenommen werden müssen. Es wurden unterschiedliche
Methoden entwickelt, um dies zu erreichen.
Falls Sie als WLAN-Adapter einen Speedport W 101 Stick verwenden, können
Sie die Sicherheitseinstellungen mit der WPS-Pushbutton Methode auf einfache
Weise übertragen. Siehe „Kabellos über WLAN mit einem Computer verbinden“
ab Seite 39.

WLAN-Name
Im Speedport W 722V ist werksseitig ein individuelles Passwort für den
WLAN-Namen eingestellt. Sie finden dieses Passwort auf einem Aufkleber auf
der Rückseite des Speedport W 722V.


Seite 51

Wissenswertes: WLAN-Frequenzbereich
WLAN nutzt den Frequenzbereich bei 2,4 GHz im ISM-Band und alternativ den
Bereich bei 5 GHz.

2,4-GHz-Bereich
WLAN im 2,4 GHz-Bereich arbeitet im gleichen Bereich wie Bluetooth, Mikrowellengeräte
und einige schnurlose Telefone. Innerhalb von WLANs, die in der
Nähe solcher Geräte betrieben werden, kann es deshalb zu Störungen kommen.
In der Regel wird dadurch lediglich die Übertragungsrate beeinträchtigt,
zum Verbindungsabbau oder zu Datenverlusten kommt es nicht.
Für WLAN im 2,4 GHz-Bereich sind in Europa von den Regulierungsbehörden
13 Kanäle vorgesehen. Ein Kanal hat eine Bandbreite von 20 MHz oder 40
MHz. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Kanälen beträgt 5 MHz. Das
heißt, die nebeneinander liegenden Kanäle überschneiden sich und es kann
zu gegenseitigen Störungen kommen. Wenn in einem kleinen Umkreis mehrere
WLANs mit der Bandbreite 20 MHz betrieben werden, dann sollte zwischen
zwei benutzen Kanälen ein Abstand von mindestens 5 Kanälen liegen. Wenn
beispielsweise für ein WLAN Kanal 1 gewählt ist, dann können für ein zweites
WLAN die Kanäle 6 bis 13 gewählt werden. Der Mindestabstand ist dabei immer
eingehalten.
WLAN-Autokanal
Der Speedport W 722V sucht mit der Funktion „WLAN-Autokanal“ automatisch
nach einem möglichst störungsfreien Kanal. Sollte es trotz dieser Funktion
zu anhaltenden Störungen in einem WLAN kommen, sollten Sie zunächst
versuchen, die Störungsquelle zu identifizieren und nach Möglichkeit manuell
abzustellen.

5 GHz-Frequenzbereich
Der Speedport W 722V kann WLAN alternativ auch im 5 GHz-Frequenzbereich
betreiben. Dieser Frequenzbereich ist weniger mit Störungen belastet
als der häufig genutzte 2,4 GHz-Frequenzbereich.
Voraussetzung für die Nutzung des 5 GHz-Frequenzbereichs ist, dass alle
WLAN-Adapter im Netzwerk diesen Frequenzbereich nach dem Standard
IEEE 802.11a oder IEEE 802.11n unterstützen.
2,4 GHz oder 5 GHz
Der Speedport W 722V arbeitet im WLAN-Funknetz entweder im 2,4 GHz-Bereich
oder im 5 GHz-Bereich, aber nicht gleichzeitig parallel in beiden Frequenzbereichen.


Seite 52
Wissenswertes: WLAN-Frequenzbereich
Bandbreite
In beiden Frequenzbereichen können Sie für die Kanäle zwischen den Bandbreiten
20 MHz oder 40 MHz wählen (Ausnahme: Kanal 140 im 5 GHz-Bereich).
In beiden Frequenzbereichen versucht der Speedport zunächst einen
Kanal mit 40 MHz Bandbreite (bis 300 Mbit/s Datendurchsatz) auszuwählen.
Gelingt das aufgrund von Störungen oder Belegungen durch benachbarte
WLAN-Funknetze nicht, so schaltet der Speedport automatisch auf einen Kanal
mit 20 MHz Bandbreite um. Eine größere Bandbreite bietet einen höheren
Datendurchsatz:
Bei einer größeren Bandbreite ist jedoch auch die Wahrscheinlichkeit von
Störungen durch benachbarte Funknetze größer. Große Bandbreiten verkleinern
den zur Verfügung stehenden Frequenzbereich für benachbarte Funknetze.
Bandbreite (MHz) - maximaler Datendurchsatz (Mbit/s)
Bandbreite (MHz): 20 - maximaler Datendurchsatz (Mbit/s): 130 (brutto)
Bandbreite (MHz): 40 - maximaler Datendurchsatz (Mbit/s): 300 (brutto)


Seite 53
Netzwerkeinstellungen
Der Speedport W 722V wird werksseitig mit voreingestellten Netzwerkeinstellungen
ausgeliefert.
Jede dieser Einstellungen können Sie ändern. Dazu sollten Sie über Grundkenntnisse
der Netzwerktechnik verfügen.
■ Im folgenden Abschnitt „Grundlagen“ ab Seite 54 werden Begriffe rund
um IP-Netzwerke erläutert.
■ In den folgenden Abschnitten „DHCP-Server“ auf Seite 59, „Subnetz“ auf
Seite 62 und „IP-Einstellungen“ auf Seite 64 erfahren Sie, wann es sinnvoll
sein kann, die vorgegebenen Netzwerkeinstellungen zu ändern, wie sich
die Änderungen auswirken und wie Sie die Änderungen vornehmen können.
In den Netzwerkeinstellungen des Speedport W 722V sind werksseitig folgende
Einstellungen vorgegeben:
Tipp: Wenn Sie wenig Erfahrung im Einrichten von Netzwerken haben, dann
sollten Sie diese Kapitel vollständig lesen.
Werkseinstellungen
Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk aktiviert
IP-Adresse 192.168.2.1
Subnetzmaske 255.255.255.0
DHCP-Server aktiviert


Seite 54
Grundlagen


Was ist IP?
IP ist die Abkürzung für Internetprotokoll.
Das Internetprotokoll IP ist das wichtigste Basisprotokoll für die Steuerung des
Datenaustauschs in lokalen Netzwerken und im Internet. Das Internetprotokoll
arbeitet verbindungslos, das heißt, Datenpakete werden ohne vorherige Absprache
vom Absender zum Empfänger geschickt. Die Angabe von Empfänger-
und Absenderadresse in den Datenpaketen erfolgt anhand von IP-Adressen.
IP-Netzwerk
Ein Netzwerk, in dem der Datenaustausch auf Basis des Internetprotokolls
stattfindet, ist ein IP-Netzwerk.
Was ist eine IP-Adresse?
Der Begriff IP-Adresse ist die Abkürzung für Internetprotokoll-Adresse.
Die IP-Adresse entspricht der „postalischen“ Adresse eines Geräts, das sich
im Internet oder in einem lokalen IP-Netzwerk befindet. Um eine eindeutige
Zustellung von Datenpaketen zu ermöglichen, muss sichergestellt sein, dass
jede IP-Adresse innerhalb des Internets oder eines lokalen IP-Netzwerks nur
einmal vergeben ist.
Die IP-Adresse besteht aus vier dreistelligen Zahlengruppen (z.B.
192.168.2.247). Jede Zahlengruppe kann Werte zwischen 000 und 255 annehmen.
Jede IP-Adresse enthält zwei Informationen: die Netzwerkadresse und die
Computeradresse. Die beiden Informationen können nur dann aus einer IPAdresse
herausgelesen werden, wenn zusätzlich die Subnetzmaske angegeben
ist.
Es wird zwischen öffentlichen und privaten Adressen sowie zwischen fest und
dynamisch vergebenen IP-Adressen unterschieden.
Öffentliche IP-Adresse
Eine öffentliche IP-Adresse ist eine im Internet gültige IP-Adresse. Jeder Computer
oder Router, der am Internet teilnimmt, muss über eine öffentliche IPAdresse
verfügen. Sie wird meist dynamisch während der Interneteinwahl mit
dem Internetanbieter ausgehandelt. Der Internetanbieter weist die ausgehandelte
IP-Adresse für die Dauer einer Internetsitzung dem Computer oder Router
zu.


Subnetz
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Private IP-Adresse

Private IP-Adressen sind für Computer und andere netzwerkfähige Geräte innerhalb
von lokalen IP-Netzwerken vorgesehen.
Da viele lokale IP-Netzwerke nicht oder nur über einzelne Computer oder Router
mit dem Internet verbunden sind (Gateway), wurden bestimmte Adressbereiche
aus den öffentlich nutzbaren IP-Adressen herausgelöst und für die Vergabe
in lokalen IP-Netzwerken zur Verfügung gestellt. Innerhalb des eigenen
Netzwerks muss darauf geachtet werden, dass eine IP-Adresse nur einmal vergeben
wird. Eine private IP-Adresse kann in beliebig vielen anderen lokalen
Netzwerken existieren.

Feste IP-Adresse
Feste IP-Adressen sind IP-Adressen, die einem Computer oder einem anderen
Gerät wie zum Beispiel einem netzwerkfähigen Drucker dauerhaft zugewiesen
sind.
Die Vergabe von festen IP-Adressen ist dann sinnvoll, wenn für ein lokales
Netzwerk ausreichend IP-Adressen zur Verfügung stehen oder wenn ein Computer
ständig unter einer bestimmten IP-Adresse erreichbar sein soll (z.B.
Web-Server, E-Mail-Server).

Dynamische IP-Adresse
Eine dynamische IP-Adresse ist eine IP-Adresse, die nur für die Dauer einer Internet-
oder Netzwerksitzung gültig ist.
Jeder Computer, der am Internet teilnimmt, muss über eine einmalig vergebene
öffentliche IP-Adresse verfügen. Da solche IP-Adressen nur begrenzt verfügbar
sind, müssen sie sparsam eingesetzt werden. Daher erhalten die meisten
Internetteilnehmer, die sich über eine Wählleitung mit dem Internet verbinden,
eine dynamische IP-Adresse. Dynamisch bedeutet dabei, dass der Teilnehmer
bei jeder Interneteinwahl erneut eine zum aktuellen Zeitpunkt noch
nicht vergeben öffentliche IP-Adresse erhält.
In lokalen IP-Netzwerken dagegen werden dynamische IP-Adressen meist verwendet,
weil sie leicht zu handhaben sind und durch ihren Einsatz falsche IPAdressen
oder versehentlich doppelte Zuordnungen vermieden werden können.
Für die Vergabe von eindeutigen dynamischen IP-Adressen ist der Dienst
DHCP zuständig.

Subnetz
Ein lokales IP-Netzwerk besteht entweder aus einem Subnetz oder es ist in
mehrere Subnetze aufgeteilt. Die Aufteilung in Subnetze wird beim Einrichten
des lokalen IP-Netzwerks vorgenommen. Auch die Subnetze eines lokalen IPNetzwerks
sind IP-Netzwerke.


Seite 56

Subnetzmaske
Die Subnetzmaske gibt an, welcher Teil einer IP-Adresse die Netzwerkadresse
ist und welcher die Computeradresse. Die Netzwerkadresse definiert das so
genannte Subnetz.
Beispiel 1
IP-Adresse 192.168.2.247
Subnetzmaske 255.255.255.0
Die Belegung der ersten drei Zahlengruppen in der Subnetzmaske gibt an,
dass die ersten drei Zahlengruppen in der IP-Adresse das Netzwerk definieren.
Es ergeben sich folgende Adressen:
Netzwerkadresse
Subnetzes
192.168.2.0
Computeradresse
Subnetz
192.168.2.247
IP-Adressenpool
Subnetz
192.168.2.0 bis 192.168.2.255
Die IP-Adressen 192.168.2.0 und
192.168.2.255 sind reservierte
Adressen. Somit stehen für die Vergabe
an die Computer die Adressen
192.168.2.1 - 192.168.2.254 zur Verfügung.
Beispiel 2
IP-Adresse 192.168.2.247
Subnetzmaske 255.255.255.0
Die Belegung der ersten zwei Zahlengruppen in der Subnetzmaske gibt an,
dass die ersten zwei Zahlengruppen in der IP-Adresse das Netzwerk definieren.
Es ergeben sich folgende Adressen:



Seite 57
Was ist DHCP?
DHCP ist die Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protocol.
DHCP ist ein Protokoll zur dynamischen Aushandlung von Betriebsparametern
des TCP/IP-Protokolls (TCP ist ein Transportprotokoll, das auf dem Internetprotokoll
aufsetzt). Dabei greifen die Computer eines lokalen IP-Netzwerks
(DHCP-Clients) während des Startprozesses des Betriebssystems auf den
DHCP-Server zu.
Der DHCP-Server teilt jedem Client eine zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht
vergebene IP-Adresse zu. Außerdem teilt der DHCP-Server dem Client die IPAdressen
der zu verwendenden DNS-Server und des Standard-Gateways mit.
Bei der Vergabe der IP-Adressen greift der DHCP-Server auf einen vorgegebenen
Pool von IP-Adressen zurück.
Durch die zentrale Verwaltung der TCP/IP-Betriebsparameter können Adresskonflikte
durch versehentlich doppelt vergebene IP-Adressen verhindert werden.
Netzwerkadresse
Subnetzes
192.168.0.0
Computeradresse
Subnetz
192.168.2.247
IP-Adressenpool
Subnetz
192.168.0.0 bis 192.168.255.255
Die IP-Adressen 192.168.0.0 und
192.168.255.255 sind reservierte
Adressen. Somit stehen für die Vergabe
an die Computer die Adressen
192.168.0.1 - 192.168.255.254 zur
Verfügung.
Beispiel 2


Seite 58
IP-Adresse

Der Speedport W 722V wird mit einer werksseitig vorgegebenen IP-Adresse
ausgeliefert.
Aus der IP-Adresse und der zugehörigen Subnetzmaske ergeben sich automatisch
folgende Werte:
Die vorgegebene IP-Adresse können Sie ändern.
Wann ist es sinnvoll, die IP-Adresse zu ändern?
Wenn für Sie folgende Gegebenheiten zutreffen, dann sollten Sie die IP-Adresse
des Speedport W 722V ändern:
■ Sie haben ein bestehendes lokales IP-Netzwerk, ein Subnetz mit mehreren
Computern.
■ In den Netzwerkeinstellungen der Computer sind feste IP-Adressen eingetragen,
die Sie nicht verändern wollen oder nicht verändern dürfen.
■ Sie wollen den Speedport W 722V an das Subnetz anschließen, um allen
Computern im Subnetz die Leistungsmerkmale des Speedport W 722V bereitzustellen.
Welche IP-Adresse muss vergeben werden?
Welche IP-Adresse müssen Sie für den Speedport W 722V vergeben und was ist
sonst noch zu beachten?
■ Die IP-Adresse muss aus dem Adressbereich Ihres bestehenden Subnetzes
sein.
■ Die Subnetzmaske muss mit der des angeschlossenen Subnetzes übereinstimmen.
Werkseinstellungen
IP-Adresse 192.168.2.1
Subnetzmaske 255.255.255.0
DHCP-Server aktiviert
Netzwerkadresse des Subnetzes 192.168.2.0
Gesamter IP-Adressenpool für die
Computer
192.168.2.2 bis 192.168.2.254
Wie wird die IP-Adresse geändert?


Seite 59
■ Bei aktiviertem DHCP-Server des Speedport W 722V sind im Subnetz die
Adressen 100 bis 199 in der vierten Zahlengruppe der IP-Adresse für den
DHCP-Server reserviert. Wenn keiner der Computer in Ihrem Netzwerk eine
Adresse aus diesem Pool hat, dann kann der DHCP-Server eingeschaltet
bleiben. Wenn einem Computer eine Adresse aus diesem Pool fest zugewiesen
ist, dann sollten Sie den DHCP-Server ausschalten.
■ Wenn Sie nach der Eingabe der IP-Adresse die Benutzeroberfläche des
Speedport W 722V nicht mehr öffnen können, dann lesen Sie die Hinweise
im Abschnitt „IP-Einstellungen“ ab Seite 64.

Wie wird die IP-Adresse geändert?
Gehen Sie zum Ändern der IP-Adresse wie folgt vor:
1. Öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers speedport.ip.
Die Benutzeroberfläche wird geöffnet.
3. Öffnen Sie das Menü „Konfiguration / Netzwerk“.
4. Klicken Sie auf das Menü „LAN“.
5. Nehmen Sie unter „IP-Adresse Gateway“die Änderungen vor und bestätigen
Sie mit „Speichern“.

DHCP-Server
Der Speedport W 722V verfügt über einen eigenen DHCP-Server. In den
Werkseinstellungen ist der DHCP-Server standardmäßig aktiviert. Jeder mit
dem Speedport W 722V verbundene Computer bekommt somit bei jedem
Neustart des Betriebssystems vom DHCP-Server eine IP-Adresse zugewiesen.
Innerhalb eines Netzwerks darf immer nur ein DHCP-Server aktiv
sein.


Seite 60
Feste Adressen bei aktiviertem DHCP-Server
Aus der IP-Adresse, der zugehörigen Subnetzmaske und dem aktivierten
DHCP-Server ergeben sich automatisch folgende Werte:
In jedem Subnetz des Speedport W 722V sind die Adressen 20 bis 200 in der
vierten Zahlengruppe der IP-Adressen für den DHCP-Server reserviert.
Durch die Vergabe der IP-Adressen durch den DHCP-Server ist sichergestellt,
dass sich alle mit dem Speedport W 722V verbundenen Computer in einem
Subnetz befinden.
Feste Adressen bei aktiviertem DHCP-Server
Wenn Sie einzelnen Computern, die mit dem Speedport W 722V verbunden
sind, trotz aktivierten DHCP-Servers feste IP-Adressen geben wollen, dann
müssen Sie in den Netzwerkeinstellungen dieser Computer die Einstellung
„IP-Adresse automatisch beziehen“ deaktivieren und die feste IP-Adresse manuell
in die dafür vorgesehenen Felder eintragen.
Welche IP-Adressen können Sie an die Computer vergeben?
■ Die IP-Adressen müssen aus dem Subnetz desSpeedport W 722V sein.
■ Die IP-Adressen dürfen nicht aus dem Adressenpool des DHCP-Servers
stammen.
Werkseinstellungen
Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk aktiviert
IP-Adresse 192.168.2.1
Subnetzmaske 255.255.255.0
DHCP-Server aktiviert
Netzwerkadresse des Subnetzes 192.168.2.0
Gesamter IP-Adressenpool für die Computer
192.168.2.2 bis 192.168.2.254
Adressenpool des DHCP-Servers 192.168.2.100 bis 199
Die Computer können ihre IP-Adresse nur dann vom DHCP-Server
erhalten, wenn in den IP-Einstellungen der Computer die Einstellung
„IP-Adresse automatisch beziehen“ aktiviert ist. Siehe
dazu Abschnitt „IP-Einstellungen“ ab Seite 64.



Seite 61
Für die werksseitig vorgegebenen Einstellungen stehen somit folgende IPAdressen
zur Verfügung:
Jede IP-Adresse darf nur einmal vergeben werden.

DHCP-Server deaktivieren
Sie können den DHCP-Server ausschalten.
Damit bei deaktiviertem DHCP-Server alle Computer weiterhin im selben Subnetz
wie der Speedport W 722V sind, müssen Sie die IP-Adressen in den Netzwerkeinstellungen der Computer manuell eintragen. Deaktivieren Sie dazu die
Einstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“ und tragen Sie die IP-Adresse
manuell in dem dafür vorgesehenen Feld ein.
Im Falle der werksseitig vorgegebenen IP-Adresse des Speedport W 722V stehen
folgende IP-Adressen für die Vergabe an die Computer zur Verfügung:
Jede IP-Adresse darf nur einmal vergeben werden.

DHCP-Server-Einstellungen ändern
Zu den Einstellungen für den DHCP-Server gelangen Sie folgendermaßen:
1. Öffnen Sie auf Ihrem Computer einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Browsers speedport.ip ein.
Die Benutzeroberfläche wird geöffnet.
3. Öffnen Sie das Menü „Konfigurstion / Netzwerk“.
4. Klicken Sie auf das Menü „DHCP-Funktion“. Hier können Sie die Einstellungen
für den DHCP-Server vornehmen.
192.168.2.2 bis 192.168.2.99
192.168.2.200 bis 192.168.2.254
192.168.2.2 - 192.168.2.254


Seite 62


Werksseitig ist im Speedport W 722V die Einstellung „Alle Computer befinden
sich im selben IP-Netzwerk“ aktiviert.
Wenn die Werkseinstellungen nicht verändert wurden, wirkt sich diese Einstellung
folgendermaßen aus:
Alle mit dem Speedport W 722V verbundenen Computer erhalten vom DHCPServer
des Speedport W 722V eine IP-Adresse aus dem Adressenpool des
DHCP-Servers.
Alle mit dem Speedport W 722V verbundenen Computer befinden sich somit
im selben Subnetz.
„Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk“ deaktivieren
Wenn Sie die Einstellung „Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk“
deaktivieren, dann erhalten die Schnittstellen des Speedport W 722V
eigene IP-Adressen.
Werkseinstellungen
Werksseitig sind die Schnittstellen des Speedport W 722V wie folgt eingestellt:
Werkseinstellungen
Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk aktiviert
IP-Adresse 192.168.2.1
Subnetzmaske 255.255.255.0
DHCP-Server aktiviert
Adressenpool des DHCP-Servers 192.168.2.100 bis 199
Schnittstelle IP-Adresse Subnetzmaske DHCP-Server
LAN 1 192.168.178.1 255.255.255.0 aktiviert
LAN 2 wie LAN 1 255.255.255.0 aktiviert
„Alle Computer befinden sich im selben IP-Netzwerk“ deaktivieren


Seite 63
Dem DHCP-Server stehen somit folgende Adressenpools zur Verfügung:
Computer, die über unterschiedliche Schnittstellen mit dem Speedport W
722V verbunden sind, befinden sich in unterschiedlichen Subnetzen.
LAN 3 wie LAN 1 255.255.255.0 aktiviert
LAN 4 wie LAN 1 255.255.255.0 aktiviert
WLAN 192.168.182.1 255.255.255.0 aktiviert
Schnittstelle Adressenpool des DHCP-Servers an der Schnittstelle
LAN 1 192.168.178.20 - 200
LAN 2 192.168.178.20 - 200
LAN 3 192.168.178.20 - 200
LAN 4 192.168.178.20 - 200
WLAN 192.168.182.20 - 200
Schnittstelle Netzadresse des Subnetzes
LAN 1 192.168.178.0
LAN 2 wie LAN 1
LAN 3 wie LAN 1
LAN 4 wie LAN 1
WLAN 192.168.182.0
Schnittstelle IP-Adresse Subnetzmaske DHCP-Server


Seite 64
IP-Einstellungen

Der Speedport W 722V verfügt über einen eigenen DHCP-Server. Das bedeutet,
dass den angeschlossenen Computern ihre IP-Adresse vom Speedport W
722V zugewiesen wird. Die Computer müssen dafür so eingerichtet sein, dass
sie ihre IP-Adresse automatisch beziehen können. Die Schritte zur Überprüfung
und Einstellung dieser Option unterscheiden sich in den verschiedenen
Betriebssystemen. Lesen Sie dazu den Abschnitt für Ihr Betriebssystem.
IP-Adresse automatisch beziehen in Windows Vista
1. Klicken Sie in der Taskleiste auf die Schaltfläche „Start“ und wählen Sie „Systemsteuerung
/ Netzwerk- und Freigabecenter“.
2. Wählen Sie aus den „Aufgaben“ den Punkt „Netzwerkverbindungen verwalten“.
3. Wählen Sie im Bereich „LAN oder Hochgeschwindigkeitsinternet“ die LANVerbindung
aus, die Ihren Computer mit dem Speedport W 722V verbindet.
Klicken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie „Eigenschaften“.
4. Falls das Fenster „Benutzerkontensteuerung“ eingeblendet wird, klicken
Sie in diesem Fenster auf „Fortsetzen“.
5. Unter „Diese Verbindung verwendet folgende Elemente“ wählen Sie den
Eintrag „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“ und klicken auf „Eigenschaften“.
6. Aktivieren Sie die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNSServeradresse automatisch beziehen“.


Wenn der Speedport W 722V in einem Netzwerk betrieben wird,
dann darf in diesem Netzwerk kein anderer DHCP-Server aktiviert
sein.



Seite 65
7. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.
Wiederholen Sie die Schritte 5. bis 7. gegebenenfalls auch für „Internetprotokoll
Version 6 (TCP/IPv6)“.
Der Computer erhält nun eine IP-Adresse vom Speedport W 722V.
IP-Adresse automatisch beziehen in Windows XP
1. Wählen Sie unter „Start / Systemsteuerung / Netzwerk- und Internetverbindungen
/ Netzwerkverbindungen“ die LAN-Verbindung der mit dem Speedport W
722V verbundenen Netzwerkkarte per Doppelklick aus.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigenschaften“.
3. Wählen Sie in der Liste „Internetprotokoll (TCP/IP)“ und klicken Sie auf „Eigenschaften“.
4. Aktivieren Sie die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNSServeradresse automatisch beziehen“.
Eigenschaften des Internetprotokolls (TCP/IP)
5. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.
Der Computer erhält nun eine IP-Adresse vom Speedport W 722V.


Seite 66
IP-Adresse automatisch beziehen in Windows 2000

1. Wählen Sie „Start / Einstellungen / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen“.
2. Wählen Sie die LAN-Verbindung der mit dem Speedport W 722V verbundenen
Netzwerkkarte per Doppelklick aus.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigenschaften“.
4. Wählen Sie in der Liste „Internetprotokoll (TCP/IP)“ aus.
Eigenschaften der LAN-Verbindung einer Netzwerkkarte
5. Aktivieren Sie die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNSServeradresse automatisch beziehen“.
Eigenschaften des Internetprotokolls (TCP/IP)
6. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.
Der Computer erhält nun eine IP-Adresse vom Speedport W 722V.
IP-Adresse automatisch beziehen in Mac OS X


Seite 67
IP-Adresse automatisch beziehen in Mac OS X

1. Wählen Sie im Apfelmenü „Systemeinstellungen“.
2. Klicken Sie im Fenster „Systemeinstellungen“ auf das Symbol „Netzwerk“.
3. Wählen Sie im Fenster „Netzwerk“ im Menü „Zeigen“ die Option „Ethernet
(integriert)“.
4. Wechseln Sie auf die Registerkarte „TCP/IP“ und wählen Sie im Menü
„IPv4 konfigurieren“ die Option „DHCP“.
5. Klicken Sie auf „Jetzt aktivieren“.
Der Computer erhält nun eine IP-Adresse vom Speedport W 722V.
IP-Adresse automatisch beziehen unter Linux
Ausführliche Grundlagen und Hilfestellungen zum Thema Netzwerkeinstellungen
unter Linux finden Sie zum Beispiel unter:
http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-Netzwerk-HOWTO.html


Seite 68
Erweiterte Konfiguration
Status – Übersicht
Das Menü „Übersicht“ bietet Ihnen eine Übersicht über Einstellungen, die in
Ihrem Speedport W 722V vorgenommen sind. Über die Schaltfläche „Druckansicht“
können Sie sich die Übersicht ausdrucken.
Status – Details
Im Menü „Details“ können Sie Einstellungen in Ihrem Speedport W 722V sowie
Informationen zum aktuellen Status im Detail anzeigen lassen. Hier können
Sie auch die Telefonielisten ansehen und löschen.
Portregeln
Mit dem Speedport W 722V sind Anwendungen auf Ihrem Computer und in Ihrem
lokalen Netzwerk standardmäßig nicht aus dem Internet erreichbar. Sie
haben aber die Möglichkeit, anderen Teilnehmern aus dem Internet den kontrollierten
Zugang auf Ihren Computer zu ermöglichen, indem Sie Anwendungen
als Serverdienste zur Verfügung stellen. Dafür müssen Sie bestimmte
Ports für eingehende Verbindungen freigeben. Ports dienen dazu, gleichzeitig
verschiedene Anwendungen auf einem Computer bei nur einer IP-Adresse unterscheidbar
zu machen.
Im Speedport W 722V können Sie Ports freigeben, indem Sie Portregeln anlegen.
Öffnen Sie dazu das Menü „Netzwerk“ und klicken Sie im Bereich „NAT &
Portregeln“ auf „Neue Regel definieren“.
Haben Sie die Ports im Speedport W 722V freigegeben, dann erreichen andere
Teilnehmer Ihre Server unter der IP-Adresse, die der Speedport W 722V
vom Internetanbieter bezogen hat. Bei einer bestehenden Verbindung wird
die IP-Adresse im Menü „Übersicht“ im Bereich „Internetzugang“ im Feld
„WAN-IP“ angezeigt.



Seite 69
Dynamisches DNS
Dynamisches DNS ist ein Dienst, der es ermöglicht, über einen festen Domänen-
Namen auch bei wechselnder öffentlicher IP-Adresse immer aus dem Internet
erreichbar zu sein.
Damit Sie diesen Dienst nutzen können, müssen Sie sich bei einem Anbieter
für Dynamisches DNS mit einem Benutzernamen und einem Passwort registrieren
und einen Domänennamen festlegen.
Dynamisches DNS richten Sie im Speedport W 722V im Menü „Netzwerk / Dynamisches
DNS“ ein.
Sobald Sie Dynamisches DNS in Ihrem Speedport W 722V eingerichtet haben,
wird bei jedem Wechsel der öffentlichen IP-Adresse die neue IP-Adresse
zu Ihrem Anbieter für Dynamisches DNS übertragen und Ihrem Domänennamen
zugeordnet. Ihr Speedport W 722V ist somit über den Domänennamen aus
dem Internet erreichbar.
WLAN-Zeitsteuerung
Der Speedport W 722V verfügt über eine Zeitsteuerung für WLAN. Sie haben
damit die Möglichkeit den Zeitraum innerhalb eines Tages festzulegen, in dem
das Funkmodul eingeschaltet ist. Ist der Zeitraum abgelaufen, dann schaltet
sich das Funkmodul automatisch aus. Das Funkmodul wird erst dann abgeschaltet,
wenn kein WLAN-Client mehr aktiv ist. Zu Beginn des festgelegten
Zeitraums schaltet sich das Funkmodul automatischein.
Bei abgeschaltetem Funkmodul reduziert sich der Stromverbrauch des
Speedport W 722V.

Die WLAN-Zeitsteuerung stellen Sie im Menü „Netzwerk / WLAN (Wireless
LAN)“ ein.
MAC-Filterung für WLAN-Clients
Mit der MAC-Filterung können Sie die Sicherheit für Ihr lokales Netzwerk
(LAN) erhöhen. Sie können festlegen, welchen WLAN-Clients der Zugang zu
Ihrem Netzwerk ermöglicht werden soll. Alle WLAN-Clients, denen Sie den Zugang
erlauben wollen, tragen Sie mit ihrer MAC-Adresse im Speedport W722V ein.
Die MAC-Filterung nehmen Sie im Menü „Sicherheit / WLAN-Client Zulassung“
vor.


Seite 70
Problembehandlung

Störungen und Selbsthilfe bei der Fehlersuche
Wenn sich Ihr Speedport W 722V einmal nicht wie gewünscht verhält, dann
versuchen Sie, den Fehler mit den folgenden Informationen zu beheben.










Seite 75
Am Telefon einrichten
Allgemeines
Korrekt vorgenommene Programmierungen werden mit einem positiven Quittungston
(einmaliger Quittungston von 1 s Dauer) bestätigt. Ist die Programmierung
fehlgeschlagen – etwa durch eine falsche Tastenkombination – hören
Sie einen negativen Quittungston (wiederholter unterbrochener Quittungston
von 0,125 s Dauer).
Eine Übersicht der Hörtöne finden Sie im Abschnitt „Akustische Signale“ auf
Seite 112
Tipp: Zur Programmierung des Speedport W 722V eignen sich ausschließlich
Telefone mit Tonwahlverfahren (Mehrfrequenzwahlverfahren).
NSt
Wenn Sie im Folgenden aufgefordert werden, eine Nebenstellennummer
(NSt) einzugeben, dann geben Sie bitte die Ziffer „1“ oder „2“ ein, je nachdem,
welche Nebenstelle Sie konfigurieren möchten.
MSN
Wenn Sie im Folgenden aufgefordert werden, die Mehrfachrufnummer
(MSN) einzugeben, geben Sie bitte die vollständige MSN ohne Ortsvorwahl
ein.


Seite 76
Speichern neuer Einstellungen

Speichern bezieht sich immer auf alle aktuellen Einstellungen, die im Speedport
W 722V vorgenommen wurden. Es ist nicht notwendig, nach jeder Änderung
sofort zu speichern. Sie können erst alle gewünschten Einstellungen vornehmen
und anschließend dauerhaft speichern.


Dauerhaft speichern




Seite 77
Anrufweiterschaltung
Die Organisation der Anrufweiterschaltung erfolgt in der Vermittlungsstelle.
Die Anrufweiterschaltung ist entgeltpflichtig. Sie können angeben, ob Sie einen
ankommenden Ruf sofort, verzögert oder bei besetzter Leitung umleiten
möchten.
ZRN
Geben Sie bei der folgenden Konfiguration die Zielrufnummer (ZRN) ein, für
die die Anrufweiterschaltung geschaltet werden soll.
Anrufweiterschaltung sofort
Ankommende Rufe werden sofort zur Zielrufnummer umgeleitet.
Tipp: Wenn Sie die Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle nutzen
möchten, informieren Sie sich, ob dieses Leistungsmerkmal an Ihrem Anschluss
zur Verfügung steht.

Tipp: Richten Sie die Anrufweiterschaltung nicht parallel zur Rufumleitung
über den Speedport W 722V ein. Beachten Sie dazu auch die Hinweise unter
„Rufumleitung über den Speedport W 722V“ auf Seite 79.
Tipp: Mit der Anrufweiterschaltung können Sie die Sprachbox nutzen. Dazu
muss als Zielrufnummer die Rufnummer 0800/330 24 24 in der Anrufweiterschaltung
angegeben werden.
Anrufweiterschaltung sofort für die Abgangsrufnummer einschalten

Seite 84
Rufnummernübermittlung ausgehender Rufe unterdrücken (CLIR)
Rufnummernübermittlung ausgehender Rufe unterdrücken
(CLIR)
Die Funktion CLIR (Calling Line Identification Restriction) verhindert, dass Ihre
Rufnummer bei ausgehenden Rufen auf dem Anzeigefeld des Telefons Ihres
Gesprächspartners eingeblendet wird. Die Funktion CLIR ist im Auslieferungszustand
deaktiviert. Sie können diese Funktion dauerhaft oder für eine
einzelne Verbindungen aktivieren.


Entnehmen Sie die Konfigurationshinweise der Seiten 77 bis 86 und die dazugehörenden Abbildungen bitte der PDF-Anleitung



Seite 87
Am Telefon bedienen
Viele Funktionen und Leistungsmerkmale des Speedport W 722V können
über ein Telefon konfiguriert und genutzt werden, das an einer Nebenstelle
des Speedport W 722V angeschlossen ist. Dafür eignen sich ausschließlich
Telefone mit Tonwahlverfahren (Mehrfrequenzwahlverfahren). Telefone mit Impulswahlverfahren sind dafür nicht geeignet.
Eingaben, die Sie an einem Telefon vornehmen, werden mit einem Quittungston
bestätigt. Für korrekt vorgenommene Eingaben hören Sie einen positiven
Quittungston (einmaliger Quittungston von 1 s Dauer). Wenn die Eingabe fehlgeschlagen
ist – etwa durch eine falsche Tastenkombination –hören Sie einen
negativen Quittungston (wiederholter unterbrochener Quittungston von 0,25 s
Dauer).
Kennzeichnung der Funktionen und Leistungsmerkmale
Funktionen und Leistungsmerkmale, deren Anwendung sich direkt auf die
Verbindung auswirkt, sind mit Symbolen gekennzeichnet. Die Symbole zeigen
an, für welche Verbindungsarten die Funktion oder das Leistungsmerkmal angewendet
werden kann.
Funktionen und Leistungsmerkmale, die keine Auswirkung auf die Verbindung
haben, sind nicht gekennzeichnet.
Eine Übersicht über alle im Folgenden verwendeten Symbole finden Sie im
Kapitel „Symbole und Hervorhebungen“ auf Seite 6.
Tipp: Um die Leistungsmerkmale des Telefonnetzes nutzen können, müssen
diese von Ihrem Telefonnetzbetreiber unterstützt werden und an Ihrem Telefonanschluss
freigeschaltet sein.


Seite 88


Entnehmen Sie die Konfigurationshinweise der Seiten 88 bis 99 und die dazugehörenden Abbildungen bitte der PDF-Anleitung



Seite 100
USB-Geräte



Der Speedport W 722V ist mit einem USB-Anschluss ausgerüstet, der die
Standards USB 1.1 und USB 2.0 unterstützt. An den USB-Anschluss können
Sie verschiedene USB-Geräte anschließen:
■ einen USB-Speicher (Festplatte, Speicher-Stick)
■ einen Drucker
■ einen USB-Hub

USB-Geräte anschließen
Anschluss
Manche USB-Geräte werden direkt in den USB-Anschluss des Speedport W
722V gesteckt. Andere, beispielsweise USB-Drucker, werden über ein USBKabel
an den USB-Anschluss angeschlossen.
Ein USB-Kabel am USB-Anschluss anschließen
1. Stecken Sie das Kabelende mit dem flachen Stecker in den USB-Anschluss
des Speedport W 722V.
USB-Speicher


Seite 101
2. Das Kabelende mit dem quadratischen Stecker stecken Sie in den USB-Anschluss
des USB-Geräts.
USB-Speicher
USB-Speicher sind Festplatten und Speicher-Sticks.
Unterstützte Dateisysteme
Beim Zugriff über FTP (File Transfer Protocol) werden USB-Speicher mit den
Dateisystemen FAT und FAT32 unterstützt.
USB-Speicher anschließen
Einen USB-Speicher können Sie entweder direkt an den USB-Anschluss anschließen
oder über den USB-Hub (siehe Abschnitt Seite 100).
Zugriffsrechte und Kennwortschutz
In der Benutzeroberfläche des Speedport W 722V müssen Sie Zugriffsrechte
und einen Kennwortschutz für den USB-Speicher einrichten.
1. Starten Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie als Adresse „speedport.ip“ ein.
3. Geben Sie das Passwort Ihres Speedport W 722V ein (Aufkleber auf der
Rückseite des Geräts) und bestätigen Sie mit „OK“.
4. Wählen Sie im Menü „Konfiguration“ den Menüpunkt „Sicherheit“.
5. Klicken Sie unter „Zugangsschutz“ auf „USB-Datenträger“.
6. Klicken Sie auf „Neuen Benutzer hinzufügen“.
7. Tragen Sie in das Feld „Benutzernamen“ einen Benutzernamen ein. Der
Benutzername ist frei wählbar.
Tipp: Weitere Dateisysteme werden von Speedport W 722V nicht unterstützt.


Seite 102
Auf die Daten im USB-Speicher zugreifen
8. Tragen Sie in das Feld „Passwort“ ein Passwort ein.
9. Wenn Sie den Zugriff aus dem Internet auf die USB-Datenträger erlauben
wollen, dann aktivieren Sie die Einstellung „Internet-Zugriff erlauben“.
10.Wenn Sie den Schreibzugriff auf USB-Datenträger erlauben wollen, dann
aktivieren Sie die Einstellung „Schreibzugriff“.
11.Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.

Auf die Daten im USB-Speicher zugreifen
USB-Speicher, die direkt oder über einen USB-Hub am Speedport W 722V angeschlossen
sind, werden in der Benutzeroberfläche im Menü „Status / Details
/ USB-Anschluss / USB-Massenspeicher“ mit ihrem Gerätenamen angezeigt.
Um den Inhalt anzuzeigen, klicken Sie auf den Link zu Ihrem USB-Speicher.
Zugriff über FTP (File Transfer Protocol) aus dem lokalen Netzwerk
Alle im Netzwerk vorhandenen Computer können gleichzeitig über FTP auf
die Daten im USB-Speicher zugreifen.
Klicken Sie im Menü „Status / Details / USB-Anschluss / USB-Massenspeicher“
auf den Gerätenamen des USB-Speichers oder öffnen Sie einen Internetbrowser
und geben Sie in das Adressfeld FTP://speedport.ip ein. In Ihrem
Internetbrowser wird Ihnen die Ordnerstruktur des USB-Speichers angezeigt.
Der Zugriff über FTP auf die Daten im USB-Speicher ist mit einem beliebigen
FTP-Client möglich.
Dateien vom USB-Speicher können Sie erst ausführen oder öffnen, nachdem
Sie sie auf Ihren Computer oder in Ihr lokales Netzwerk kopiert haben.
Zugriff über FTP (File Transfer Protocol) aus dem Internet
Um aus dem Internet über FTP auf Daten Ihres USB-Speichers zuzugreifen,
müssen Sie zunächst einen sogenannten Dynamic DNS-Domänennamen einrichten.
Beachten Sie dafür auch die Hinweise im Abschnitt ...



Seite 103
Wenn Sie einen Dynamic DNS-Domänennamen eingerichtet haben, führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Tragen Sie die folgende FTP-Adresse in die Adresszeile ein:
ftp://ftpuser:IHRPASSWORT@Dynamic DNS-Domainname
zum Beispiel:
ftp://ftpuser:geheim@speedport.dyndns.org
3. Drücken Sie „Enter“ auf Ihrer Tastatur.
Zugriff auf USB-Netzwerkspeicher
Der Speedport W 722V bietet Ihnen die Möglichkeit, USB-Speicher als Netzlaufwerke
im Windows-Netzwerk verfügbar zu machen (Samba). Dateien auf
dem USB-Speicher können Sie dann direkt auf dem USB-Speicher öffnen und
bearbeiten.
Es werden Dateien bis zu einer Größe von 2 GB unterstützt.
1. Öffnen Sie den Windows Explorer.
2. Geben Sie in das Adressfeld „\\speedport.ip“ ein.
3. Geben Sie das Passwort ein, das Sie für Ihren USB-Datenträger eingerichtet
haben.
Der Inhalt Ihres USB-Datenträgers wird angezeigt.

USB-Drucker
Sie können an den USB-Anschluss einen USB-Drucker anschließen und als
Netzwerkdrucker nutzen.
Wenn Sie einen USB-Drucker anschließen, dann beachten Sie bitte die folgenden
Punkte:
Als Netzwerkdrucker
■ werden ausschließlich Drucker unterstützt, die sich unter der Geräteklasse
„Drucker“ ansprechen lassen. Das trifft in der Regel für Multifunktionsgeräte,
zum Beispiel Fax-Scanner-Drucker-Kombinationen, nicht zu.
■ werden hostbasierte Drucker am Speedport W 722V nicht unterstützt.
■ ist die Nutzung des Statusmonitors eventuell nicht möglich.


Seite 104

Wenn Sie den Drucker als Netzwerkdrucker verwenden wollen, dann müssen
Sie auf jedem Computer einen Druckeranschluss einrichten und anschließend
den passenden Druckertreiber installieren. Über den Druckeranschluss werden
Druckaufträge an die IP-Adresse des Drucker-Servers im lokalen Netzwerk
weitergeleitet.
Druckertreiber installieren in Windows Vista
1. Klicken Sie in der Taskleiste auf die Schaltfläche „Start“ und wählen Sie „Systemsteuerung“.
2. Wählen Sie „Drucker“.
3. Klicken Sie auf „Drucker hinzufügen“.
4. Wählen Sie „Einen lokalen Drucker hinzufügen“.
Diese Auswahl müssen Sie treffen, da dieser Druckeranschluss am Computer
wie ein lokaler Anschluss arbeitet.
5. Markieren Sie die Option „Neuen Anschluss erstellen“ und wählen Sie unter
„Anschlusstyp“ die Option „Standard TCP/IP Port“ aus. Klicken Sie auf
„Weiter“.
6. Das Fenster „Einen Druckerhostnamen oder eine IP-Adresse einrichten“
wird geöffnet. Wählen Sie unter „Gerätetyp“ die Option „TCP/IP-Gerät“.
7. Geben Sie in das Feld „Hostname oder -IP-Adresse“ „speedport.ip“ ein und
klicken Sie „Weiter“.
8. Deaktivieren Sie die Option „Den Drucker abfragen und den zu verwendenden
Treiber automatisch auswählen“.
9. Klicken Sie auf „Weiter“. Die Druckerdaten werden abgerufen.
10. Wählen Sie unter „Gerätetyp“ die Option „Benutzerdefiniert“ und klicken
Sie „Weiter“.
11. Wählen Sie in der Liste „Hersteller“ die Herstellerbezeichnung für den an
den Speedport W 722V angeschlossenen USB-Drucker aus und wählen
Sie dann in der Liste „Drucker“ die exakte Modellbezeichnung aus.
Sollte der Hersteller oder das Modell nicht in den Listen aufgeführt sein,
dann verwenden Sie eine Installations-CD mit den entsprechenden Angaben
und klicken Sie auf „Datenträger“.

Tipp: Wenn auf dem Computer im Startmenü „Programme“ der Eintrag
„Speedport W 722V“ bereits vorhanden ist, dann ist der Druckeranschluss
bereits auf dem Computer eingerichtet.


Seite 105
12. Im Feld „Druckername“ können Sie eine Bezeichnung für den Drucker eingeben.
Mit dieser Bezeichnung wird der Drucker vom Betriebssystem verwaltet.
13. Klicken Sie zum Abschluss der Installation auf „Fertig stellen“.

Druckertreiber installieren in Windows XP / 2000
1. Klicken Sie im Startmenü des Computers auf den Eintrag „Drucker und Faxgeräte“.
2. Doppelklicken Sie im Fenster „Drucker und Faxgeräte“ auf „Drucker hinzufügen“.
Der Druckerinstallations-Assistent wird gestartet.
3. Klicken Sie auf „Weiter“.
4. Markieren Sie die Option „Lokaler Drucker, der an den Computer angeschlossen
ist“ und stellen Sie sicher, dass die Einstellung „Plug & Play-Drucker
automatisch ermitteln und installieren“ nicht aktiviert ist.
Diese Auswahl müssen Sie treffen, da dieser Druckeranschluss am Computer
wie ein lokaler Anschluss arbeitet.
5. Klicken Sie auf „Weiter“.
6. Markieren Sie im Fenster „Druckeranschluss auswählen“ die Option „Einen
neuen Anschluss erstellen “ und wählen Sie unter „Anschlusstyp“ die Option
„Standard TCP/IP Port“ aus. Klicken Sie auf „Weiter“.
7. Klicken Sie im Assistenten zum Hinzufügen eines Standard TCP/IP-Druckerports
auf „Weiter“.
8. Geben Sie in das Feld „Druckername oder -IP-Adresse“ „speedport.ip“ ein
und klicken Sie „Weiter“.
9. Wählen Sie unter „Gerätetyp“ die Option „Benutzerdefiniert“ und klicken
Sie „Weiter“.
10. Klicken Sie „Fertig stellen“.
11. Wählen Sie in der Liste „Hersteller“ die Herstellerbezeichnung für den an
den Speedport W 722V angeschlossenen USB-Drucker aus und wählen
Sie dann in der Liste „Drucker“ die exakte Modellbezeichnung aus.
Sollte der Hersteller oder das Modell nicht in den Listen aufgeführt sein,
dann verwenden Sie eine Installations-CD mit den entsprechenden Angaben
und klicken Sie auf „Datenträger“.


Seite 106
USB-Hub

Sie können an den USB-Anschluss einen USB-Hub anschließen. Ein USB-Hub
ist ein Gerät zur Erweiterung vorhandener USB-Anschlüsse.
An den USB-Hub können Sie entweder drei USB-Speicher (Festplatte, Speicherstick)
oder zwei USB-Speicher und einen USB-Drucker anschließen.
Dynamisches DNS
Dynamisches DNS ist ein Dienst, der es ermöglicht, über einen festen Domänen-
Namen auch bei wechselnder öffentlicher IP-Adresse immer aus dem Internet
erreichbar zu sein.
Dynamisches DNS wird sowohl von freien als auch von kommerziellen Anbietern
zur Verfügung gestellt.
Damit Sie diesen Dienst nutzen können, müssen Sie sich bei einem Anbieter
für Dynamisches DNS mit einem Benutzernamen und einem Passwort registrieren
und einen Domänennamen festlegen.

Dynamisches DNS im Speedport W 722V einrichten
1. Wählen Sie im Menü „Netzwerk“ das Untermenü „Dynamisches DNS“ aus.
2. Schalten Sie Dynamisches DNS ein, indem Sie „Ein“ auswählen.
3. Wählen Sie in der Liste „Anbieter-Auswahl“ den Anbieter aus, bei dem Sie
sich registriert und einen Domänennamen eingerichtet haben.
4. Tragen Sie im Feld „Domänenname“ den Domänennamen ein, den Sie bei
Ihrem Anbieter festgelegt haben.
5. Tragen Sie im Feld „Username“ den Benutzernamen ein, mit dem Sie sich
bei Ihrem Anbieter registriert haben.
Tipp: Wenn Sie mehr als ein USB-Gerät ohne eigene Stromversorgung an
den Speedport W 722V anschließen, dann beachten Sie bitte, dass gemäß
der USB-Spezifikation die Gesamtstromaufnahme den Wert von 500 mA
nicht übersteigen darf. Andernfalls kann es zu unspezifischen Fehlerbildern
mit den USB-Geräten oder auch zu Schäden am Speedport W 722V kommen.
Dynamisches DNS im Speedport W 722V einrichten


Seite 107
6. Tragen Sie im Feld „Passwort“ das Passwort ein, mit dem Sie sich bei Ihrem
Anbieter registriert haben.
7. Klicken Sie abschließend auf „Speichern“.
Dynamisches DNS ist nun in Ihrem Speedport W 722V eingerichtet. Bei jedem
Wechsel der öffentlichen IP-Adresse wird die neue IP-Adresse zu Ihrem Anbieter
für Dynamisches DNS übertragen und Ihrem Domänennamen zugeordnet.
Ihr Speedport W 722V ist somit über den Domänennamen aus dem Internet
erreichbar.


Seite 108
Verwaltung

Dieses Kapitel beschreibt die Verwaltung des Speedport W 722V. Hier lesen
Sie wie Sie:
■ die Einstellungen des Speedport W 722V sichern und laden
■ ein Firmware-Update für den Speedport W 722V durchführen

Benutzeroberfläche öffnen
1. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“ ein und
bestätigen Sie mit der Taste „Enter“. Die Benutzeroberfläche des Speedport
W 722V wird geöffnet. Klicken Sie auf „Konfiguration starten“.
3. Der Zugang zu den Konfigurationsdaten wird für jeden Speedport W 722V
durch ein individuelles Passwort geschützt. Sie finden das Passwort für Ihren
Speedport W 722V auf einem Aufkleber auf der Rückseite des Geräts.
Geben Sie dieses Passwort ein und bestätigen Sie mit „OK“. Die Benutzeroberfläche
ist für Einstellungen bereit.
Lesen Sie die Hinweise in den folgenden Abschnitten.
Einstellungen sichern
Die Einstellungen, die Sie im Speedport W 722V vorgenommen haben, können
Sie als Datei auf Ihrem Computer speichern. Die so gesicherten Einstellungen
können Sie jederzeit wieder in Ihren Speedport W 722V laden.
Um die Einstellungen Ihres Speedport W 722V zu sichern, öffnen Sie die Benutzeroberfläche
und führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie im Menü „Laden & Sichern“ den Eintrag „Konfiguration sichern“
und geben Sie bei Bedarf ein Passwort ein.
2. Die Einstellungen des Speedport W 722V werden in der Konfigurationsdatei
„speedportw722v.export.txt“ auf Ihrem Computer gespeichert.


Seite 109
Einstellungen laden


Um gesicherte Einstellungen für Ihren Speedport W 722V zu laden, öffnen Sie die
Benutzeroberfläche und führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie im Menü „Laden & Sichern“ den Eintrag „Konfiguration laden“.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Durchsuchen“ und wählen Sie die Konfigurationsdatei
„speedportw722v.export.txt“.
3. Bestätigen Sie mit „OK“.
Die gespeicherten Einstellungen werden geladen.

Ausschalten der automatischen Konfiguration
Die Funktion zur automatischen Konfiguration und zur automatischen Aktualisierung
der Betriebssoftware (Firmware) ist im Auslieferungszustand des Speedport
W 722V eingeschaltet. Wenn Sie diese Funktion ausschalten möchten, dann führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie im Menü „Hilfsmittel“ den Eintrag „Automatische Konfiguration“.
2. Schalten Sie die automatische Konfiguration aus.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“, damit die geänderte Einstellung
gespeichert wird.

Firmware-Update manuell durchführen
Um die Firmware Ihres Speedport W 722V zu aktualisieren, öffnen Sie die Benutzeroberfläche
und führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie im Menü „Laden & Sichern“ den Eintrag „Firmware-Update“ und
überprüfen Sie die Version der vorhandenen Firmware.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zur Internetseite“, um eine neue Firmware-
Version von den Internetseiten der Deutschen Telekom herunterzuladen.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Durchsuchen“ und wählen Sie den Ordner,
in dem Sie die heruntergeladene Datei abgelegt haben.
4. Markieren Sie die Firmware-Datei und klicken Sie auf „OK“.
Die Firmware Ihres Speedport W 722V wird aktualisiert.


Seite 110

Trennen Sie den Speedport W 722V während dieses Vorgangs
nicht vom Stromnetz oder vom DSL-Anschluss. Der dadurch entstehende
Datenverlust könnte zur Folge haben, dass Ihr Gerät
nicht mehr funktioniert.



Seite 111
Anhang


Technische Daten
■ Abmessungen: ca. 15,5 x 23 x 7 cm
■ Netzspannung für das Steckernetzteil: 230 V / 50 Hz
■ Leistungsaufnahme im Leerlauf mit WLAN: ca. 7,4 W
■ Leistungsaufnahme im Leerlauf ohne WLAN: ca. 6,7 W
■ Maximale Leistungsaufnahme im Betrieb: ca. 11,7 W
■ der Datendurchsatz an den analogen Nebenstellen entspricht der Norm
V.34 (am ISDN-Anschluss)
■ Wahlverfahren an den analogen Nebenstellen: MFV
■ Zulässige Umgebungstemperaturen im Betriebsfall: +5 °C bis 40 °C
■ Zulassung: Dieses Gerät ist für die Verwendung in Deutschland bestimmt.
Zurücksetzen (Reset)
Der Speedport W 722V kann in die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.
Führen Sie dafür die folgenden Schritte aus:
■ Führen Sie einen spitzen Gegenstand, zum Beispiel eine aufgebogene
Büroklammer, in die kleine, mit „Reset“ bezeichnete Öffnung auf der
Rückseite Ihres Speedport W 722V.
■ Drücken Sie ca. 5 Sekunden lang auf die in der Öffnung verborgene Taste
■ Lassen Sie die Reset-Taste dann los und warten Sie ca. 25 Sekunden, bis
der Speedport W 722V das Zurücksetzen durch einmaliges Blinken aller
fünf Leuchtdioden bestätigt.
Der Speedport W 722V wird neu gestartet. Alle Einstellungen, die Sie bereits
vorgenommen haben sind damit gelöscht.


Seite 112
Akustische Signale

Die folgende Darstellung zeigt Ihnen Dauer und Intervall der verschiedenen
Hörtöne und Ruftakte der am Speedport W 722V angeschlossenen Telefone.






Seite 113
Leuchtdioden







Seite 114
Gewährleistung

Der Händler, bei dem das Gerät erworben wurde (T-Home oder Fachhändler),
leistet für Material und Herstellung des Telekommunikationsendgerätes eine
Gewährleistung von 2 Jahren ab der Übergabe.
Dem Käufer steht im Mängelfall zunächst nur das Recht auf Nacherfüllung zu.
Die Nacherfüllung beinhaltet entweder die Nachbesserung oder die Lieferung
eines Ersatzproduktes. Ausgetauschte Geräte oder Teile gehen in das Eigentum
des Händlers über.
Bei Fehlschlagen der Nacherfüllung kann der Käufer entweder Minderung
des Kaufpreises verlangen oder von dem Vertrag zurücktreten und, sofern der
Mangel von dem Händler zu vertreten ist, Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher
Aufwendungen verlangen.
Der Käufer hat festgestellte Mängel dem Händler unverzüglich mitzuteilen.
Der Nachweis des Gewährleistungsanspruchs ist durch eine ordnungsgemäße
Kaufbestätigung (Kaufbeleg oder Rechnung) zu erbringen.
Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung, Bedienung, Aufbewahrung
sowie durch höhere Gewalt oder sonstige äußere Einflüsse entstehen, fallen
nicht unter die Gewährleistung, ferner nicht der Verbrauch von Verbrauchsgütern,
wie zum Beispiel Druckerpatronen und wieder aufladbare Akkumulatoren.
Vermuten Sie einen Gewährleistungsfall mit Ihrem Telekommunikationsendgerät,
können Sie sich während der üblichen Geschäftszeiten an die Hotline
der Deutschen Telekom wenden: 0180 5 1990
14 ct/min pro angefangene 60 Sekunden bei einem Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, abweichende Preise aus Mobilfunknetzen möglich (Stand 01.01.2008)


zu den Tarifen
Das aktuelle Portfolio
Entertain
Mehr als nur IP-TV: Das Fernsehen der Zukunft
Seit einigen Monaten hat sich das Portfolio der Telekom um spannende Komponenten erweitert. Es geht um die neue Art des Fernsehens. Entertain ist mit Sicherheit das Produkt der Zukunft. Wann wird der Durchbruch kommen?
Fernsehen der Zukunft