Rixxo.de rixxo
denn die Welt gehört dir!
STARTSEITE              TARIFE               ENDGERÄTE              SUPPORT              GLOSSAR              NEWS

DSL-Router

Speedport W503V Bedienungsanleitung (Handbuch)
Für die Nutzung der DSL Tarife von T-Home ist ein DSL-Router nötig. Hier dazu eine Betriebsanleitung.
Allgemeine Infos zu DSL-Routern: DSL Router

Bedienungsanleitung Speedport W503V


Speedport W503V

Speedport W503V


Anschlussmöglichkeiten:

Abbildung vergrößern: Anschlussmöglichkeiten


Inhaltsverzeichnis


Sicherheitshinweise. 7
Willkommen. 8
Lieferumfang. 10
Voraussetzungen für den Betrieb. 10
Aufstellen und anschließen. 11
Speedport aufstellen. 11
Montage an einer Wand. 12
An die Stromversorgung anschließen. 13
Mit dem DSL-Anschluss verbinden. 14
Mit dem ISDN-Anschluss verbinden. 16
Mit dem Standard-Anschluss verbinden. 17
Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter anschließen. 18
Computer anschließen. 19

Automatische Konfiguration und
Firmware-Update-Service
. 21
Automatische Konfiguration. 22
Ablauf der automatischen Konfiguration. 22
Firmware-Update-Service. 2
Ablauf des Firmware-Update-Service. 23

Einrichten mit dem Assistenten. 25
Internetverbindungen und DSLTelefonie einrichten. 25
Eine Internetverbindung aufbauen. 32
Telefonie. 33
DSL Telefonie einrichten. 34
Anmeldedaten und DSL Telefonnummer für die DSLTelefonie eingeben. 36
DSL Telefonnummern und Festnetzrufnummer an die Nebenstellen zuweisen. 36
Leistungsmerkmale für die Telefonie einrichten. 37
Was Sie über die DSL Telefonie wissen sollten. 39

WLAN einrichten. 41
Kabellos über WLAN mit einem Computer verbinden. 41
WLAN-Taster und WLAN-LED. 45
WLAN-Reichweite vergrößern mit WDS. 45
Wissenswertes: WLAN Standards. 48
Wissenswertes: WLAN Sicherheit. 52
Wissenswertes: WLAN Frequenzbereich. 53

Netzwerkeinstellungen. 56
Grundlagen. 56
DHCP-Server. 62
Subnetz. 64
IP-Einstellungen in den Computern. 65

(Ab Seite 69: Fortsetzung)

Erweiterte Konfiguration. 69
Status – Übersicht. 69
Status – Details. 69
Portregeln. 69
Dynamisches DNS. 70

WLAN-Zeitsteuerung. 70
MAC-Filterung für WLAN-Clients. 70
Problembehandlung. 71
Störungen und Selbsthilfe bei der Fehlersuche. 71
Am Telefon einrichten. 77
Allgemeines. 77
Speichern neuer Einstellungen. 78
Anrufweiterschaltung. 79
Rufumleitung über den Speedport W503V. 81
Anklopfen. 84
Anklopfen am Standard-Anschluss. 85
Rufnummernübermittlung ausgehender Rufe unterdrücken (CLIR). 86
Rufnummernanzeige eingehender Rufe ermöglichen (CLIP). 87
WLAN-Funktion. 88

Am Telefon bedienen. 89
Funktion der Rückfragetaste . 90
Intern telefonieren. 90
Sammelruf. 90
Extern telefonieren. 91
Intern Vermitteln. 93
Anklopfen. 93
Rückfrage/Halten. 94
Makeln. 95
Verbindung alternativ beenden. 96
Dreierkonferenz. 96
Fangen am ISDN-Anschluss. 97
Heranholen eines Gespräches (Pickup). 97
Rückruf bei Besetzt am ISDN-Anschluss. 98
Rückruf bei Besetzt am Standard-Anschluss. 98
Rückruf bei Nichtmelden am ISDN-Anschluss. 99
Keypad-Sequenzen nutzen. 100

Verwaltung. 101
Benutzeroberfläche öffnen. 101
Einstellungen sichern. 101
Einstellungen laden. 102
Ausschalten der automatischen Konfiguration. 102
Firmware-Update manuell durchführen. 102

Anhang. 104
Technische Daten. 104
Zurücksetzen (Reset). 104
Akustische Signale. 105
Leuchtdioden des Speedport W503V. 106





Seite 7

Sicherheitshinweise

Nehmen Sie den Speedport W503V so in Betrieb, wie es im Abschnitt “Aufstellen und anschließen” auf Seite11 beschrieben ist. Beachten Sie dafür unbedingt die Anweisungen dieser Anleitung.


Der Gesetzgeber fordert, dass Ihnen wichtige Hinweise für
Ihre Sicherheit gegeben werden und Sie darauf hingewiesen werden,
wie Sie Schäden am Gerät und anderen Einrichtungen vermeiden.
Wenn Sie diese Anleitung nicht beachten, haftet die Deutsche Telekom
AG nicht für Schäden, die aus fahrlässiger oder vorsätzlicher
Missachtung der Anweisungen in dieser Anleitung entstehen!


- Öffnen Sie den Speedport W503V nicht. Durch unbefugtes Öffnen des
Gehäuses und unsachgemäße Reparaturen können Gefahren für die Benutzer des Gerätes entstehen und der Gewährleistungsanspruch erlischt.

- Trennen Sie während einer automatischen Konfiguration oder einem
Firmware-Update den Speedport nicht vom Stromnetz oder vom DSL Anschluss. Der dadurch entstehende Datenverlust könnte zur Folge haben, dass Ihr Gerät nicht mehr funktioniert.

- Lassen Sie keine Flüssigkeiten in das Innere des Speedport eindringen,
da sonst elektrische Schläge oder Kurzschlüsse die Folge sein könnten.

- Betreiben Sie den Speedport W503V nur mit dem im Lieferumfang enthaltenen
Netzteil.
- Stecken und lösen Sie während eines Gewitters keine Leitungsverbindungen und installieren Sie den Speedport W503V nicht.

- Der Speedport W503V ist nur für Anwendungen innerhalb eines Gebäudes
vorgesehen. Verlegen Sie die Leitungen nicht im Freien und nur so,
dass niemand darauf treten oder darüber stolpern kann.

- Der Speedport W503V ist nach den Richtlinien der Europäischen Union
(CE-Zertifikation) geprüft und ermöglicht den Anschluss aller analogen
Telekommunikationsgeräte, die ebenfalls eine CE-Zertifikation besitzen.



Seite 8

Willkommen

Vielen Dank, dass Sie sich für den Speedport W503V der Deutschen Telekom
entschieden haben. Der Speedport W503V ist eine Telefonanlage zum Telefonieren über das Internet und das Festnetz. Der Speedport W503V verbindet
Ihre Computer mit Ihrem DSL-Anschluss. Jeder angeschlossene Computer
kann über den Speedport W503V ins Internet gelangen. Als WLAN Access
Point bietet Ihnen der Speedport W503V die Möglichkeit, Ihre Computer kabellos mit dem DSL-Anschluss zu verbinden.

Telefonanlage
Der Speedport W503V ist eine Telefonanlage zum Anschluss von analogen
Endgeräten. Sie können zwei analoge Telefone an den Speedport W503V anschließen. Mit allen angeschlossenen Telefonen können Sie über das Internet,
ISDN oder das analoge Festnetz telefonieren.

Anschluss von Computern
Über die vier Netzwerkanschlüsse können Sie vier Computer direkt an den
Speedport W503V anschließen. Über WLAN können Sie mehrere Computer
kabellos mit dem Speedport W503V verbinden.

An den Netzwerkanschlüssen können Sie jeweils einen Netzwerk-Hub oder -
Switch anschließen und dadurch weitere Computer mit dem Speedport
W503V verbinden.

Alle an den Speedport W503V angeschlossenen Computer sind zu einem
Netzwerk verbunden und können untereinander auf freigegebene Dateien
und Drucker zugreifen.



Seite 9

Anschluss von Media Receivern
Wenn Sie Kunde von T-Home Entertain sind, können Sie einen Media Receiver an einem der Netzwerkanschlüsse betreiben und Fernsehen über das Internet genießen. Media Receiver können nicht über Hubs oder Switches verkabelt werden. Nähere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres T-Home Entertain Pakets.

Internetverbindung
Alle mit dem Speedport W503V verbundenen Computer können auf das In-
ternet zugreifen.

Der Speedport W503V arbeitet als DSL-Router und stellt allen angeschlossenen Computern die Internetverbindung zur Verfügung. Alle Computer können
die Internetverbindung gleichzeitig nutzen.

Integrierte Firewall
Die integrierte Firewall schützt Ihr Netzwerk vor Angriffen aus dem Internet.

Anschluss für netzwerkfähige Geräte
An den Netzwerkanschlüssen des Speedport W503V können neben Netzwerk-Hubs- oder Switches auch andere netzwerkfähige Geräte angeschlossen werden, beispielsweise Spielekonsolen.

WLAN Access Point

Der Speedport W503V ist ein WLAN Access Point. Computer, die mit einem
WLAN-Adapter ausgerüstet sind, können kabellos mit dem Speedport
W503V verbunden werden.



Seite 10

Lieferumfang

Zum Lieferumfang des Speedport W503V gehört Folgendes:
- 1 Speedport W503V
- 1 Steckernetzteil mit Verbindungskabel zum Anschluss an das Stromnetz
- 1 DSL-Kabel (Länge: 1,8m, grau) für den Anschluss des Speedport
W503V an den DSL-Splitter
- 1 ISDN/analog-Kabel (Länge: 1,8m, grün) für den Anschluss des Speedport W503V an den ISDN-NTBA oder den Standard-Anschluss
- 1 Netzwerkkabel (Länge: 1,8m, gelb) für den Anschluss des Speedport
W503V an einen Computer oder einen Netzwerk-Hub
- 1 TAE/RJ45-Adapter zum Anschluss des Speedport W503V an den Standard-Anschluss
- 1 Wandhalterung
- 1 Bedienungsanleitung


Voraussetzungen für den Betrieb

Voraussetzungen für den Betrieb des Speedport W503V sind:

- 1 DSL-Anschluss der Deutschen Telekom (ADSL, ADSL2+)
- 1 ISDN-Mehrgeräteanschluss nach dem Euro-ISDN-Protokoll oder ein
Standard-Anschluss
- 1 Javascript-fähiger Internetbrowser (Empfohlen: Internet Explorer Versionen 6 und 7, Firefox ab Version 2, T-Online Browser ab Version 6)
- Wenn Sie den Speedport W503V über eine LAN-Schnittstelle des Computers anschließen möchten, benötigen Sie einen Computer mit einem LAN-
Anschluss (Netzwerkkarte Standard-Ethernet 10/100/1000 Base-T)
- Wenn Sie den Speedport W503V kabellos mit WLAN anschließen möchten, benötigen Sie einen Computer mit einem WLAN-Adapter.



Seite 11

Aufstellen und anschließen

Dieses Kapitel beschreibt die unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten und
die Installation des Speedport. Dazu gehören die folgenden Arbeitsschritte:
- Speedport aufstellen
- Speedport an die Stromversorgung, das DSL und das ISDN oder den
Standard-Anschluss anschließen
- Analoge Endgeräte an Speedport anschließen
- Speedport an den Computer anschließen

Speedport aufstellen
Sie können den Speedport wahlweise aufstellen oder aufhängen. Beachten
Sie dabei bitte Folgendes:

- Stellen oder hängen Sie den Speedport an einem trockenen und staubfreien Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung auf.
- Verwenden Sie zum Aufstellen oder Aufhängen des Speedport immer die
mitgelieferte Halterung.
- Wenn Sie den Speedport über das Netzwerkkabel mit Ihrem Computer
verbinden, beachten Sie die maximale Kabellänge.
- Wenn Sie zwischen Speedport und Computer kabellos Verbindungen aufbauen wollen, stellen Sie das Gerät an einem zentralen Ort auf.
- Achten Sie auf genügend Abstand zu Störungsquellen wie Mikrowellen-
oder Elektrogeräten mit großem Metallgehäuse.



Seite 12

Montage an einer Wand

1. Montieren Sie die im Lieferumfang enthaltene Halterung an der Wand.





2. Stecken Sie den Speedport auf die Wandhalterung. Schließen Sie vorher
die Kabel an.





Seite 13

An die Stromversorgung anschließen



Schließen Sie den Speedport wie im Folgenden beschrieben an die Stromversorgung an:
Netzteil
Nehmen Sie das mit der Speedport gelieferte Netzteil zur Hand.
Anschließen
1. Schließen Sie das Netzteil an der Buchse ganz rechts auf der Buchsenleiste des Speedport an.
2. Stecken Sie das Netzteil in die Steckdose der Stromversorgung.
Die grüne Leuchtdiode „Power/DSL“ beginnt nach einigen Sekunden zu
blinken und signalisiert damit die Betriebsbereitschaft des Speedport.



Seite 14
Mit dem DSL-Anschluss verbinden

Wenn Sie DSL-Neukunde sind und bisher noch keinen DSL-Anschluss hatten, dann montieren Sie zunächst den DSL-Splitter an der Wand. Wenn Sie bereits über einen DSL-Anschluss verfügen und diesen auch genutzt haben, dann entfernen Sie zunächst die alten Geräte und Kabel.




Um den Speedport mit DSL zu verbinden, beachten Sie bitte Folgendes:
Kabel
Für den Anschluss an den DSL-Splitter ist das graue DSL-Kabel vorgesehen.
Anschließen
1. Nehmen Sie das DSL-Kabel (grau) zur Hand.
2. Schließen Sie das eine Kabelende an der mit „DSL“ beschrifteten Buchse
auf der Buchsenleiste des Speedport an.
3. Schließen Sie dann das andere Kabelende an der mit „DSL“ beschrifteten
Buchse des DSL-Splitters an.



Seite 15

Überprüfen Sie die nun folgenden Vorgänge anhand der folgenden Punkte:


- Beobachten Sie nun die Leuchtanzeigen (LEDs) auf der Vorderseite des
Speedport W503V. Die LED „Power/DSL“ beginnt nach einigen Sekunden zu blinken, während die DSL-Verbindung aufgebaut wird. Dieser Vorgang kann einige Sekunden dauern. Sobald die DSL-Leitung zur Verfügung steht, wird die LED „Power/DSL“ dauerhaft grün.

- Anschließend wird, falls erforderlich, die Betriebssoftware (Firmware) aktualisiert und Ihr Speedport automatisch für den Internetzugang und ggf.
weitere gebuchte Dienste (beispielsweise DSL Telefonie) eingerichtet.
Detaillierte Informationen zur Automatischen Konfiguration finden Sie im Kapitel “Automatische Konfiguration und Firmware-Update-Service” auf
Seite21.

- Dauert der Vorgang länger, blinken alle LEDs nacheinander von links
nach rechts (Lauflicht). Bitte warten Sie diesen Vorgang unbedingt ab.

Trennen Sie während dieses Vorgangs den Speedport nicht
vom Stromnetz oder vom DSL-Anschluss. Der dadurch entstehende Datenverlust hat zur Folge, dass Ihr Gerät nicht mehr funktioniert.
Während einer automatischen Konfiguration oder einem automatischen Firmware-Update kann nicht auf die Benutzeroberfläche des Speedport W503V zugegeriffen werden.


- Ergebnis der Automatischen Konfiguration:
–Online-LED leuchtet grün: Die Automatische Konfiguration ist erfolgreich beendet. Sie können nun mit der Verkabelung fortfahren.
–Online-LED ist aus: Bitte fahren Sie nun mit dem nächsten Schritt der
Verkabelung fort und richten danach den Speedport W503V manuell
ein.
–Power/DSL-LED blinkt abwechselnd rot und grün: Die Automatische
Konfiguration wurde nicht vollständig abgeschlossen. Nehmen Sie die
nächsten Verkabelungsschritte vor und überprüfen Sie anschließend
die Konfiguration.



Seite 16

Weitere Informationen zu den Leuchtanzeigen finden Sie im Kapitel “Leucht-
dioden des Speedport W503V” auf Seite106.

Der Speedport ist mit einer Funktion zur automatischen Konfiguration und zur automatischen Aktualisierung der Betriebssoftware (Firmware) ausgestattet. Sobald die Verbindung zum DSL hergestellt ist, verbindet sich der Speedport mit dem Firmware-Update-System der Deutschen Telekom und aktualisiert
seine Firmware selbsttätig. Verfügen Sie über einen DSL 16
Plus-Anschluss der Deutschen Telekom wird der Speedport anschließend automatisch konfiguriert.



Mit dem ISDN-Anschluss verbinden

Entfernen Sie vor dem Anschluss des Speedport am ISDN eventuell vorhandene alte Verkabelungen.

Verbinden Sie den Speedport mit dem ISDN-Anschluss, wenn Sie einen ISDN-Anschluss haben und den Speedport für die ISDN-Festnetztelefonie nutzen wollen.





Seite 17

Kabel
Für die Verbindung mit dem ISDN-Anschluss ist das grüne Kabel vorgesehen.
Anschließen
1. Schließen Sie das eine Kabelende an der mit dem Telefonsymbol beschrifteten
Buchse des Speedport an.
2. Schließen Sie das andere Kabelende an einer Anschlussbuchse Ihres
ISDN-NTBAs an.


Mit dem Standard-Anschluss (analoger Anschluss) verbinden

Verbinden Sie den Speedport mit dem Standard-Anschluss, wenn Sie einen
Standard-Anschluss haben und mit dem Speedport das analoge Festnetz nutzen wollen.




Kabel
Für die Verbindung mit dem Standard-Anschluss ist das grüne Kabel vorgesehen.
Anschließen
1. Schließen Sie das eine Kabelende an den im Lieferumfang enthaltenen
TAE/RJ45-Adapter an.
2. Stecken Sie den TAE-Stecker in die mit „F“ beschriftete Buchse Ihres DSL-
Splitters.
3. Schließen Sie das andere Kabelende an der mit dem Telefonsymbol beschrifteten
Buchse des Speedport an.



Seite 18

Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter anschließen

Schließen Sie Ihre analogen Geräte an den Speedport an, um über das Internet oder das Festnetz zu telefonieren und zu faxen.

Anschluss eines analogen Telefons an einer TAE-Buchse
Um den Speedport W503V zum Telefonieren über das Internet oder den Festnetzanschluss nutzen zu können, müssen Sie ein analoges Telefon anschließen.

Der Speedport W503V ist nach den Richtlinien der Europäischen Union (CE-Zertifikation) geprüft und ermöglicht den Anschluss aller analogen Telekommunikationsgeräte, die ebenfalls eine CE-Zertifikation besitzen.




Beide Nebenstellen des Speedport sind universell codiert und damit für den
Anschluss beliebiger analoger Endgeräte wie Telefone, Anrufbeantworter
oder Faxgeräte geeignet. Die Adressierung der Endgeräte an den Nebenstellen des Speedport erfolgt dann über DSL-Rufnummern beziehungsweise die
Festnetzrufnummer, die Sie von der Deutschen Telekom für Ihren DSL- oder
Festnetzanschluss erhalten haben. Alle Rufnummern können gezielt über die Benutzeroberfläche des Speedport den Nebenstellen zugewiesen werden.
Lesen Sie dazu auch “DSL Telefonnummern und Festnetzrufnummer an die
Nebenstellen zuweisen” auf Seite36.



Seite 19

Computer anschließen

Um im Internet surfen zu können und um den Speedport komfortabel einrichten zu können, müssen Sie einen Computer an den Speedport anschließen.

Sie können Ihren Computer entweder mit einem Netzwerkkabel an einem
Netzwerkanschluss des Speedport anschließen (siehe Seite20) oder den
Computer kabellos über eine WLAN-Verbindung mit dem Speedport verbinden (siehe “WLAN einrichten” auf Seite 41).

Tipp: Wir empfehlen für die Ersteinrichtung den Anschluss über ein Netzwerkkabel.

So können Sie an jedem der vier Netzwerkanschlüsse des Speedport einen
Computer anschließen und gleichzeitig weitere Computer über WLAN mit
dem Speedport verbinden.

Beachten Sie, dass ein und derselbe Computer immer nur über
eine der zwei Anschlussarten am Speedport angeschlossen
werden kann.


Der Anschluss eines Computers an den Speedport ist unabhängig von dem
auf dem Computer verwendeten Betriebssystem. Alle mit dem Speedport verbundenen Computer bilden zusammen ein Netzwerk.



Seite 20

Computer an einen Netzwerkanschluss anschließen
Wenn Sie einen Computer an einen der vier Netzwerkanschlüsse des Speedport anschließen wollen, dann überprüfen Sie, ob Ihr Computer über einen
Netzwerkanschluss (Netzwerkkarte) verfügt. Ein Netzwerkanschluss ist meist
mit einem Netzwerk-Symbol oder mit der Beschriftung „LAN“ gekennzeichnet.




Kabel
Für den Anschluss eines Computers ist im Lieferumfang des Speedport ein
gelbes Netzwerkkabel enthalten.
Anschließen
1. Nehmen Sie das Netzwerkkabel zur Hand.
2. Schalten Sie den Computer ein.
3. Schließen Sie ein Ende des Netzwerkkabels an die Netzwerkkarte des
Computers an.
4. Schließen Sie das andere Ende des Netzwerkkabels an eine mit „LAN1“,
„LAN2“, „LAN3“ oder „LAN4“ beschriftete Buchse des Speedport an.



Seite 21

Automatische Konfiguration und Firmware-Update-Service
Zur einfachen Inbetriebnahme und ständigen Aktualisierung ist Ihr Speedport
W503V mit einer Funktion zur automatischen Konfiguration und zur automatischen Aktualisierung der Betriebssoftware (Firmware) ausgestattet. Diese
Funktionen sind im Auslieferungszustand eingeschaltet. Wir empfehlen, diese
Einstellungen so zu belassen. Beide Funktionen lassen sich im Konfigurationsprogramm Ihres Speedport W503V ausschalten (Siehe “Ausschalten der
automatischen Konfiguration” auf Seite102.)

Zur Durchführung einer Firmware-Aktualisierung und zur automatischen Konfiguration nimmt Ihr Speedport W503V regelmäßig Verbindung mit Systemen
der Deutschen Telekom auf. Dabei werden folgende gerätespezifischen Daten gesendet und in den Systemen der Deutschen Telekom gespeichert:

- Hersteller des Gerätes
- Hardware-Typ und Version
- Seriennummer
- Firmware-Version

Nach einer Firmware-Aktualisierung wird zusätzlich der Zeitpunkt und Status
des letzten Firmware-Updates gespeichert. Diese Daten werden auf keinen
Fall an Dritte weitergegeben.

Durch die regelmäßige Verbindung des Speedport W503V mit
den Systemen der Deutschen Telekom und gegebenenfalls
dem Herunterladen von Firmware-Updates wird geringfügig Datenvolumen verbraucht und Verbindungszeit erzeugt. Bitte beachten Sie dies, wenn Sie einen Internetzugang mit einem Volumen- oder Zeittarif einsetzen, zum Beispiel T-Onlineeco, T-Online by call oder Call & Surf Start (siehe Double Play
).




Seite 22

Automatische Konfiguration
Der Speedport W503V ist mit einer automatischen Konfigurationsfunktion
ausgestattet, die Ihr Gerät automatisch für den Internetzugang und gegebenenfalls weitere Internet-Dienste von der Deutschen Telekom konfiguriert.

Die Voraussetzungen für den Start der automatischen Konfiguration sind:

- Der Speedport W503V wurde noch nicht manuell konfiguriert.
- Die Deutsche Telekom ist Ihr Provider für Internetzugang und gegebenenfalls weitere Internet-Dienste wie DSL-Telefonie.
- Sie haben einen DSL 16 Plus-Anschluss von der Deutschen Telekom AG.
- Der in der Auftragsbestätigung Ihres DSL-Anschlusses genannte Bereitstellungstermin liegt nicht in der Zukunft.

Falls diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, wird Ihr Speedport W503V
nicht automatisch konfiguriert. In diesem Fall müssen Sie Ihren Speedport
W503V manuell einrichten. Lesen Sie dafür “Einrichten mit dem Assistenten”
auf Seite25.

Ablauf der automatischen Konfiguration
Die automatische Konfiguration startet, sobald Sie den Speedport W503V mit
dem DSL-Anschluss verbinden und mit dem Steckernetzteil an der Netzsteckdose anschließen.

Für die automatische Konfiguration nimmt Ihr Speedport W503V Verbindung
mit Systemen der Deutschen Telekom auf. Danach werden folgende Aktionen
ausgeführt:

1. Die Betriebssoftware (Firmware) des Speedport W503V wird aktualisiert,
falls eine neuere Version vorliegt.
2. Der Speedport W503V wird mit Ihren persönlichen Zugangsdaten für den
Internetzugang und gegebenenfalls weiterer gebuchter Internet-Dienste
der Deutschen Telekom konfiguriert.

Die Automatische Konfiguration kann einige Minuten dauern. Während dieses
Vorgangs kann nicht auf die Benutzeroberfläche des Speedport W503V zugegeriffen werden. Bitte warten Sie unbedingt bis zum Abschluss dieses Vorgangs. Der Verlauf der automatischen Konfiguration wird optisch angezeigt.
Die Bedeutung der Leuchtanzeigen finden Sie im Anhang auf der Seite
Seite106.



Seite 23

Nach Abschluss des Vorgangs ist Ihr Speedport W503V fertig konfiguriert.
Die Konfigurationsdaten können Sie jederzeit im Konfigurationsprogramm
des Speedport W503V einsehen. Hinweise zum Aufrufen und Bedienen des
Konfigurationsprogramms finden Sie unter “Internetverbindungen und
DSLTelefonie einrichten” auf Seite25.

Trennen Sie den Speedport W503V während dieses Vorgangs
nicht vom Stromnetz oder vom DSL-Anschluss. Der dadurch
entstehende Datenverlust könnte zur Folge haben, dass Ihr Gerät nicht mehr funktioniert.


Die Internet-Verbindung wird während der automatischen Konfiguration dauerhaft eingeschaltet, wenn Sie für den Internetzugang einen Flatrate-Tarif und DSL Telefonie gebucht haben.


Firmware-Update-Service
Die Deutsche Telekom AG arbeitet ständig daran, das Zusammenwirken seiner WLAN-Router mit dem DSL-Anschluss zu optimieren. Sie stellt dazu aktualisierte Versionen der Firmware (Betriebssoftware) bereit, die helfen, Ihren
Speedport W503V sicherer und leistungsfähiger zu machen. Ihr Speedport
W503V ist mit einer Firmware-Update-Funktion ausgestattet, der die Firmware Ihres Gerätes beim Vorliegen einer neueren Version automatisch aktualisiert. Damit wird sichergestellt, dass Ihr Speedport W503V stets zuverlässig und sicher am Netz der Deutschen Telekom arbeitet.

Ablauf des Firmware-Update-Service
Sobald Sie den Speedport W503V an Ihrem DSL-Anschluss in Betrieb genommen haben, verbindet er sich regelmäßig (zum Beispiel beim Einschalten
oder Herstellen der Internetverbindung) mit dem Firmware-Update-System der
Deutschen Telekom. Dabei sendet er die oben angegebenen Geräte-spezifischen Daten.

Anhand dieser Daten überprüft das Firmware-Update-System, ob eine neuere
Firmware-Version für Ihren Speedport W503V vorhanden ist. Falls ja, lädt der
Speedport W503V diese automatisch herunter und aktualisiert seine Firmware. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern. Nach dem Ende der Aktualisierung führt der Speedport W503V einen Neustart durch.



Seite 24

Während des Update-Vorgangs kann nicht telefoniert oder im Internet gesurft
werden. Laufende Gespräche oder die Internet-Verbindung können unterbrochen werden. Außerdem kann nicht auf die Benutzeroberfläche des Speedport W503V zugegriffen werden. Bitte warten Sie unbedingt bis zum Abschluss dieses Vorgangs.

Der Verlauf des automatischen Firmware-Updates wird optisch angezeigt. Die
Bedeutung der Leuchtanzeigen finden Sie im Anhang auf Seite 106.

Trennen Sie den Speedport W503V während dieses Vorgangs
nicht vom Stromnetz oder vom DSL-Anschluss. Der dadurch
entstehende Datenverlust könnte zur Folge haben, dass Ihr Gerät nicht mehr funktioniert.




Seite 25

Einrichten mit dem Assistenten

Mit dem Speedport W503V können alle angeschlossenen Computer gleichzeitig auf das Internet zugreifen. Dafür werden die Internetzugangsdaten und
Zugangsdaten für die DSL Telefonie mit einem Konfigurationsprogramm im
Speedport W503V eingetragen.

Internetverbindungen und DSLTelefonie einrichten
Führen Sie die folgenden Schritte aus:

1. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „https://speedport.ip“ (alternativ die IP-Adresse 192.168.2.1) ein und bestätigen Sie mit der Taste „Enter“. Die Benutzeroberfläche des Speedport wird geöffnet. Klicken Sie auf „Konfiguration starten“.




Falls die Benutzeroberfläche nicht startet, dann lesen Sie bitte die Hinweise im Abschnitt “Aufrufen des Konfigurationsprogramms” auf Seite75.



Seite 26

Während einer automatischen Konfiguration oder einem automatischen Firmware-Update kann nicht auf die Benutzeroberfläche des Speedport zugegeriffen werden. Nähere Informationen über die Automatische Konfiguration und den Firmware-Update-Services finden Sie im Abschnitt “Automatische Konfiguration und Firmware-Update-Service” auf Seite21.
Diese Vorgänge können einige Minuten dauern. Bitte warten
Sie unbedingt bis zum Abschluss dieser Vorgänge und trennen
Sie den Speedport nicht vom Stromnetz oder vom DSL Anschluss. Der dadurch entstehende Datenverlust könnte zur Folge haben, dass Ihr Speedport nicht mehr funktioniert.


Tipp: Die Benutzeroberfläche des Speedport ist mit einer so genannten Direkthilfe ausgerüstet. Zeigen Sie mit der Maus auf einen Bereich oder ein
Element in der Benutzeroberfläche, um detaillierte Informationen im Bereich
„Info“ zu erhalten.


3. Der Zugang zu den Konfigurationsdaten wird für jeden Speedport durch
ein individuelles Passwort geschützt. Sie finden das Passwort für Ihren
Speedport auf einem Aufkleber auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung sowie auf einem Aufkleber auf der Rückseite des Geräts.
Geben Sie dieses Passwort ein und bestätigen Sie mit „OK“.
Gerätepassworteingabe für den Zugang zu den Router-Konfigurationsdaten
4. Klicken Sie im Menü „Assistent“ auf den Menüpunkt „Schritt für Schritt“.
Klicken Sie auf „OK & Weiter“.



Seite 27




5. Der Assistent stellt sich vor und erklärt seine wichtigsten Funktionen
selbst.





Seite 28

6. Geben Sie an mit welchem Internetanbieter (Provider) ein Internetzugang
hergestellt werden soll und geben Sie die Zugangsdaten ein, die Sie von
Ihrem Internetanbieter erhalten haben. Klicken Sie „OK & Weiter“.




7. Aktivieren Sie die Option „Telefone einrichten mit:“ und geben Sie an welche Art der Telefonie eingerichtet werden soll.
Tipp: Beispielhaft wird hier beschrieben wie Sie die DSL Telefonie und die
Festnetz Telefonie einrichten.
Tipp: Sie können die Telefonie auch zu einem späteren Zeitpunkt einrichten. Beachten Sie dafür die Hinweise im Kapitel “DSL Telefonie einrichten”
auf Seite34.



Seite 29




8. Richten Sie die DSL Telefonie ein. Geben Sie dafür die Zugangsdaten für
Ihre DSL Telefonnummer ein. Klicken Sie auf „OK & Weiter“.




9. Jetzt können Sie weitere DSL Telefonnummern einrichten. Klicken Sie dafür die Schaltfläche „Weitere DSL Telefonnummer einrichten“. Wenn Sie
keine weiteren DSL Telefonnummern einrichten möchten, dann bestätigen Sie die eingerichtete Nummer mit „OK & Weiter“.



Seite 30



10. Richten Sie die Festnetz Telefonie ein. Wählen Sie dafür die Art Ihres Festnetzanschlusses aus, und geben Sie Ihre Telefonnummer(n) ein. Klicken
Sie „OK & Weiter“.





Seite 31




11. Ihre Einstellungen werden angezeigt. Klicken Sie „OK & Weiter“.





Seite 32

Eine Internetverbindung aufbauen
Um eine Internetverbindung aufzubauen, sind keine weiteren Schritte erforderlich. Sie können auf jedem Computer, der an den Speedport W503V angeschlossen ist, einen Internetbrowser starten und im Internet surfen.

Stellen Sie sicher, dass alle Computer, die diesen Internetzugang
nutzen sollen, ihre IP-Adresse automatisch von dem Speedport
W503V beziehen. Hinweise dazu erhalten Sie im Abschnitt “Netzwerkeinstellungen” auf Seite56.




Seite 33

Telefonie


Der Speedport W503V ist eine Nebenstellenanlage, an der Sie Ihre vorhanden Telefone anschließen und für die Festnetz- und die DSL Telefonie nutzen können.

Telefonverbindungen über das Festnetz
Der Speedport W503V ist so eingerichtet, dass Sie sofort nach dem Anschluss von Telefonen, ohne weitere Einstellungen, mit allen angeschlossenen Telefonen Verbindungen über das Festnetz herstellen und annehmen können.

Telefonverbindungen über das Internet

Wenn Sie den Speedport W503V für Telefonverbindungen über das Internet,
die so genannte DSL Telefonie, nutzen möchten, dann müssen Sie ihn für diese Verbindungsart einrichten.

Tipp: Wenn Sie den Speedport W503V mit dem Assistenten bereits für die
DSL Telefonie eingerichtet haben, müssen Sie die folgenden Schritte nicht
ausführen.

Wenn kein Festnetz aktiv ist, können Notrufe nur abgesetzt werden, wenn der DSL-Telefonieanbieter dies auch unterstützt.

Bei einem Stromausfall sind Telefonverbindungen über einen
Standard-Anschluss weiterhin möglich. Telefonverbindungen
über ISDN oder die DSL-Telefonie können nicht durchgeführt
werden.




Seite 34

Die Audioeigenschaften älterer, schnurloser, nicht netzgespeister Telefone können in unmittelbarer Nähe des Speedport
W503V erheblich beeinträchtigt werden. Betreiben Sie Geräte
dieser Art daher in einem Mindestabstand von einem Meter
zum Speedport W503V, um Störgeräusche auf ein Minimum zu
reduzieren.

DSL Telefonie einrichten


Führen Sie die folgenden Schritte aus:

1. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“ ein und
bestätigen Sie mit der Taste „Enter“. Die Benutzeroberfläche des Speedport W503V wird geöffnet.

Klicken Sie auf „Konfiguration starten“.

3. Der Zugang zu den Konfigurationsdaten wird für jeden Speedport W503V
durch ein individuelles Passwort geschützt. Sie finden das Passwort für Ihren Speedport W503V auf einem Aufkleber auf der Rückseite der Bedienungsanleitung sowie auf einem Aufkleber auf der Rückseite des Geräts.

Geben Sie dieses Passwort ein und bestätigen Sie mit „OK“.



Seite 35

4. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.

Im Menü „Telefonie“ können Sie alle Telefonie-Einstellungen des Speedport
W503V einrichten. Dies sind zum Beispiel:
- Anmeldedaten für die DSL Telefonie eingeben
- den Nebenstellen des Speedport W503V DSL Telefonnummern und Festnetzrufnummer zuweisen
- Leistungsmerkmale für die Telefonie einrichten
Beachten Sie die Hinweise in den folgenden Abschnitten.



Seite 36

Anmeldedaten und DSL Telefonnummer für die DSLTelefonie eingeben


Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W503V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Telefonnummern“ auf den Eintrag „DSL Telefonie“.
4. Wählen Sie einen DSL Telefonieanbieter aus, geben Sie Ihre DSL Telefonie-Zugangsdaten ein und klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.

Um weitere DSL Telefonnummern einzurichten, wiederholen Sie die
Schritte vier und fünf.

DSL Telefonnummern und Festnetzrufnummer an die Nebenstellen zuweisen

Nachdem Sie die DSL Telefonnummer(n) an den Speedport W503V übergeben haben, reagieren die Nebenstellen der Anlage (Anschlüsse „1“ und „2“
auf der Rückseite des Speedport W503V) zunächst noch gleichzeitig auf alle
eingehenden Anrufe. Um zu erreichen, dass die angeschlossenen Endgeräte
nur auf bestimmte Rufnummern reagieren, weisen Sie die DSL Telefonnummer(n) und die Festnetzrufnummer auf die Nebenstellen des Speedport W503V zu. Damit bestimmen Sie gleichzeitig, mit welcher Verbindungsart Telefonverbindungen ausgeführt werden – über das Festnetz oder über das Internet.

Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W503V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Telefonnummern“ auf den Eintrag „Anrufzuordnung“.
4. Klicken Sie auf die Optionsfelder, um festzulegen, welche Anschlüsse bei
eingehenden Rufen reagieren sollen.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.

Tipp: Im Menü „Telefonie“ können Sie unter dem Menüpunkt „Interne Anschlüsse“ beide Nebenstellen an Ihre persönlichen Erfordernisse anpassen.



Seite 37

Tipp:
Wenn Sie SMS an den analogen Nebenstellen nutzen möchten, konfigurieren Sie in der Anrufzuordnung die ankommende Nummer nur für die
gewünschte Nebenstelle an der das SMS-fähige Telefon angeschlossen ist.


Leistungsmerkmale für die Telefonie einrichten


Der Speedport W503V unterstützt Leistungsmerkmale für die Telefonie.
- Leistungsmerkmale, die vom Speedport W503V bereitgestellt werden,
werden in der Benutzeroberfläche des Speedport W503V eingerichtet.
Dies sind die Leistungsmerkmale „Wahlregeln“, „Anrufweiterschaltung“
und „Rufe abweisen bei Besetzt“.
- Telefonspezifische Leistungsmerkmale, wie die dauerhafte Rufnummernunterdrückung, richten Sie in der Benutzeroberfläche des Speedport
W503V unter „Konfiguration / Telefonie / Interne Anschlüsse“ ein.

Wahlregeln

Mit den Wahlregeln können Sie in der Benutzeroberfläche des Speedport
W503V festlegen, ob ein Telefonnummernbereich über die Festnetz Telefonie oder über die DSL Telefonie verbunden werden soll.

Beachten Sie, dass die Verbindungsart von Notrufnummern
nicht verändert werden kann. Verbindungen zu Notrufnummern
werden bevorzugt über eine Festnetzverbindung hergestellt.


Führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W503V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Leistungsmerkmale“ auf den Eintrag „Wahlregeln“.
4. Im Bereich „Wahlregeln“ können Sie die Verbindungsart für Rufnummern-
Bereiche festlegen. Verbindungen zu Rufnummernbereichen, für die eine
Wahlregel vergeben ist, werden ausschließlich über die angegebene Verbindungsart hergestellt.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.

Über den Eintrag „Neue Wahlregel“ können Sie beliebig viele Wahlregeln
definieren.



Seite 38

Tipp: Im Kapitel “Am Telefon bedienen” auf Seite 89 finden Sie eine Sammlung von Befehlen für die Bedienung des Speedport W503V über die Tastatur eines angeschlossenen Telefons.

Anrufweiterschaltung

Mit dem Speedport W503V können Sie Anrufe auf einen anderen Anschluss
weiterleiten. Um eine Anrufweiterschaltung einzurichten, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W503V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Leistungsmerkmale“ auf den Eintrag „Anrufweiterschaltung“.
4. Um eine Anrufweiterschaltung für die DSL Telefonie oder für den Standard- / ISDN -Anschluss einzurichten, klicken Sie auf die jeweilige Schaltfläche „Zur Internetseite“.

Rufe abweisen bei Besetzt

Mit der Funktion „Rufe abweisen bei Besetzt“ erhalten Anrufer ein Besetztzeichen, wenn bereits ein Gespräch geführt wird.

Tipp: Nähere Informationen zu dieser Funktion erhalten Sie in der Direkthilfe
im Bereich „Info“ der Benutzeroberfläche Ihres Speedport W503V.

Um die Funktion „Rufe abweisen bei Besetzt“ ein- und auszuschalten, führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche des Speedport W503V.
2. Klicken Sie im Menü „Konfiguration“ auf den Menüpunkt „Telefonie“.
3. Klicken Sie unter „Leistungsmerkmale“ auf den Eintrag „Rufe abweisen
bei Besetzt“.
4. Wählen Sie „Ja“ oder „Nein“ und beachten Sie gegebenenfalls die Hinweise in der Direkthilfe der Benutzeroberfläche.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.



Seite 39

Wenn Sie die Funktion „Rufe abweisen bei Besetzt“ aktivieren
und parallel dazu die Funktion „Anklopfen“ aktvieren, dann
können Rufe, die während einer bereits bestehenden Verbindung einkommen, weiterhin signalisiert werden.



Was Sie über die DSL Telefonie wissen sollten

Im Internet findet jede Art der Datenübertragung mit Hilfe des Internetprotokolls IP (Internet Protocol) statt. IP arbeitet paketorientiert. Das heißt, eine zu
übertragende Datenmenge wird in eine Anzahl von Datenpaketen zerlegt und
IP sorgt für den Transport der einzelnen Datenpakete durch das Internet.
Auch Sprache wird auf diese Weise über das Internet übertragen.
Im Gegensatz dazu wird bei der Festnetztelefonie die Datenübertragung leitungsorientiert durchgeführt. Dabei werden die Daten in einem zusammenhängenden Datenstrom übertragen.
Bei der paketorientierten Übertragung im Internet können Paketverluste nicht
grundsätzlich ausgeschlossen werden. Dies kann unter ungünstigen Umständen dazu führen, dass die Sprachqualität bei der DSL Telefonie geringer ausfällt als bei der Festnetztelefonie.

Immer online

Wenn Sie für Anrufe aus dem Internet immer erreichbar sein möchten, dann
aktivieren Sie in der Benutzeroberfläche die Funktion „Immer online“ im Menü
„Konfiguration / Netzwerk / Internetzugang“.

Nähere Informationen zur Funktion „Immer online“ finden Sie in
der ausführlichen Online-Hilfe im „Info“-Bereich der Benutzeroberfläche des Speedport W503V.



Anruf-Szenarios
Wenn Sie neben Ihrer/Ihren Festnetzrufnummer(n) eine DSL Telefonnummer
für den Speedport W503V eingerichtet haben, dann können Ihre Telefonate
einen Teilnehmer auf unterschiedliche Arten erreichen und Sie können auf
unterschiedliche Arten erreicht werden.



Seite 40

Mit dem vollständig eingerichteten Speedport W503V können Sie Telefonverbindungen ...
... über eine Festnetzverbindung zu einer Festnetzrufnummer herstellen
... über eine Festnetzverbindung zu einer DSL Telefonnummer herstellen
... über eine Internetverbindung zu einer Festnetzrufnummer herstellen
... über eine Internetverbindung zu einer DSL Telefonnummer herstellen

Mit dem vollständig eingerichteten Speedport W503V sind Sie für andere
Teilnehmer ...
... mit Ihrer Festnetzrufnummer aus dem Festnetz erreichbar
... mit Ihrer Festnetzrufnummer aus dem Internet erreichbar
... mit Ihrer DSL Telefonnummer aus dem Internet erreichbar
... mit Ihrer DSL Telefonnummer aus dem Festnetz erreichbar

Nähere Informationen zum Einrichten des Speedport W503V finden Sie in
der ausführlichen Online-Hilfe im „Info“-Bereich der Benutzeroberfläche des
Speedport W503V.



Seite 41

WLAN einrichten

Kabellos über WLAN mit einem Computer verbinden

Der Speedport kann über WLAN kabellos mit einem Computer verbunden
werden. Die kabellose WLAN-Verbindung erfolgt betriebssystemunabhängig.
Sie benötigen für jeden Computer, den Sie über WLAN mit dem Speedport
verbinden wollen, Unterstützung für WLAN durch einen kompatiblen WLAN-
Adapter, zum Beispiel den Speedport W 101 Stick.

Tipp: In modernen Computern beziehungsweise Notebooks ist ein WLAN-
Adapter oftmals schon integriert. Wie Sie den integrierten WLAN-Adapter Ihres Notebooks effektiv nutzen, erfahren Sie in der Dokumentation Ihres Notebooks.

Mit dem Speedport W 101 Stick verbinden

Falls Sie als WLAN-Adapter einen Speedport W 101 Stick verwenden, können
Sie die Sicherheitseinstellungen mit der WPS-Pushbutton Methode auf einfache Weise übertragen. Siehe “WPS” auf Seite53.

Um eine WLAN-Verbindung zwischen dem Speedport und dem Speedport W
101 Stick mit der WPS-Pushbutton Methode herzustellen, führen Sie die folgenden Schritte aus:

1. Installieren Sie den Speedport W 101 Stick auf Ihrem Computer.
2. Stellen Sie sicher, dass WLAN in Ihrem Speedport aktiviert ist.
3. Drücken Sie den WLAN-Taster auf der Rückseite Ihres Speedport W503V
für ca. 5 Sekunden.
4. Öffnen Sie innerhalb von 2 Minuten die WLAN-Software des Speedport
W101 Stick auf Ihrem Computer und starten Sie den Abgleich der Sicherheitseinstellungen.

Die beiden Geräte werden über eine sichere WLAN-Verbindung miteinander
verbunden.



Seite 42

Mit einem WLAN-Adapter verbinden


1. Schalten Sie Ihren Computer ein.
2. Installieren Sie, falls erforderlich, einen WLAN-Adapter zusammen mit der
zugehörigen WLAN-Software in Ihrem Computer. Beachten Sie dabei die
Hinweise in der zugehörigen Dokumentation.

Nachdem die Installation abgeschlossen ist, steht Ihnen in der Regel eine Benutzeroberfläche zur Steuerung der WLAN-Verbindungen zur Verfügung. In
den Windows-Betriebssystemen können Sie die Benutzeroberfläche über ein
herstellerspezifisches Symbol in der Taskleiste oder über das Startmenü öffnen.

Um eine WLAN-Verbindung zum Speedport aufzubauen, können Sie die im
Betriebssystem vorhandene WLAN-Software verwenden oder die vom Hersteller des WLAN-Adapters mitgelieferte WLAN-Software.

WLAN-Verbindung mit WLAN-Software des Herstellers aufbauen

Der Speedport wird mit voreingestellten Werten für die WLAN-Sicherheit ausgeliefert. Diese Werte müssen Sie beim Einrichten des WLAN-Adapters eingeben.

Wenn Sie mit diesen voreingestellten Werten eine WLAN-Verbindung aufbauen wollen, muss Ihr WLAN-Adapter das Verschlüsselungsverfahren WPA oder
WPA2 unterstützen.

1. Starten Sie die WLAN-Software auf dem Computer.
2. Geben Sie folgende Werte für die Verbindung zwischen Speedport und
dem WLAN-Adapter ein. Es handelt sich um die im Speedport voreingestellten Werte:






Seite 43
3. Bestätigen Sie Ihre Angaben über die in der Benutzeroberfläche dafür vorgesehene Schaltfläche (zum Beispiel „OK“, „Senden“, „Absenden“ oder
„Verbinden“). Beachten Sie auch die WLAN-Sicherheitshinweise im Abschnitt “Wissenswertes: WLAN Sicherheit” auf Seite52.

Der WLAN-Adapter unterstützt den WPA- bzw. WPA2-Mechanismus nicht

Wenn Ihr WLAN-Adapter WPA nicht unterstützt, dann müssen Sie die Verschlüsselung des Speedport auf WEP umstellen. Dazu müssen Sie die WLAN-
Einstellungen des Speedport ändern. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

1. Verbinden Sie den Speedport über das Netzwerkkabel mit Ihrem Computer.
2. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
3. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“. Die Benutzeroberfläche wird geöffnet.
4. Wählen Sie im Menü „Konfiguration / Sicherheit / SSID & Verschlüsselung“ die WEP-Verschlüsselung aus und tragen Sie einen Netzwerkschlüssel ein.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“.

Schließen Sie die Benutzeroberfläche und trennen Sie die Verbindung zwischen dem Speedport und dem Computer. Entfernen Sie dazu das Netzwerkkabel.



Seite 44

Mit dem integrierten WLAN-Adapter eines Notebooks verbinden

In modernen Notebooks ist ein WLAN-Adapter oftmals schon integriert. Im
Folgenden wird beschrieben, wie Sie den WLAN-Adapter eines Notebooks mit
Windows XP oder Vista nutzen können.

Den integrierten WLAN-Adapter mit dem Speedport verbinden – Windows XP

Wenn Sie auf Ihrem Notebook das Betriebssystem Windows XP mit Service
Pack 2 verwenden, dann führen Sie bitte die folgenden Schritte aus:

1. Schalten Sie die WLAN-Funktion an Ihrem Notebook ein.
2. Klicken Sie im Startmenü auf „Verbinden mit“ und wählen Sie „Drahtlose
Netzwerkverbindung“ aus.
3. Das Fenster „Drahtlose Netzwerkverbindung“ wird geöffnet. Alle in der
Umgebung vorhandenen, sichtbaren Drahtlosnetzwerke werden angezeigt. Ihr Speedport wird mit der SSID, die Sie in der Benutzeroberfläche
Ihres Speedport eingetragen haben, angezeigt.
4. Wählen Sie Ihren Speedport aus und klicken Sie auf „Verbinden“.
5. Das Fenster „Drahtlosnetzwerkverbindung“ wird geöffnet. Tragen Sie den
WLAN-Schlüssel, den Sie in Ihrem Speedport eingetragen haben ein, und
klicken Sie auf „Verbinden“.
6. Die Verbindung zu Ihrem Speedport wird hergestellt.

Den integrierten WLAN-Adapter mit dem Speedport verbinden – Windows Vista

Wenn Sie auf Ihrem Notebook das Betriebssystem Windows Vista verwenden,
dann führen Sie bitte die folgenden Schritte aus:
1. Schalten Sie die WLAN-Funktion an Ihrem Notebook ein.
2. Klicken Sie im Startmenü auf „Verbindung herstellen“.
3. In einer Übersicht werden Ihnen alle in der Umgebung vorhandenen,
sichtbaren Netzwerke angezeigt. Ihr Speedport wird mit der SSID, die Sie
in der Benutzeroberfläche Ihres Speedport eingetragen haben, angezeigt.
4. Wählen Sie Ihren Speedport aus und klicken Sie auf „Verbindung herstellen“.
5. Tragen Sie im nächsten Fenster den WLAN-Schlüssel, den Sie in Ihrem
Speedport hungrigen haben ein, und klicken Sie auf „Verbinden“.
6. Die Verbindung zu Ihrem Speedport wird hergestellt.



Seite 45

WLAN-Taster und WLAN-LED


WLAN-Taster
Der Speedport verfügt über einen WLAN-Taster, der sich auf der Geräteunterschale befindet. Mit dem WLAN-Taster können Sie die WLAN-Funktion einund ausschalten.
WLAN-LED
Die Leuchtdiode (LED), die mit „WLAN“ beschriftet ist, zeigt den Zustand der
WLAN-Funktion im Speedport an:
- Die LED blinkt, während die WLAN-Funktion aktiviert oder deaktiviert
wird.
- Die LED leuchtet dauerhaft, wenn die WLAN-Funktion aktiv ist.

WLAN-Reichweite vergrößern mit WDS

Mit WDS (Wireless Distributed System) können Sie die Reichweite Ihres
Speedport vergrößern. Dazu benötigen Sie zusätzlich zum Speedport einen
so genannten Repeater den Sie mit einer WLAN-Verbindung in Ihr kabelloses
Netzwerk einbinden. So kann der Speedport auch Computer erreichen, die
sich sonst außerhalb seiner Reichweite befänden.

WDS – Vergrößern der WLAN-Reichweite durch Einsatz eines Repeaters:



Beachten Sie die folgenden Hinweise:
- Um die Reichweite Ihres kabellosen Netzwerks zu vergrößern, benötigen
Sie einen Repeater wie zum Beispiel den Speedport W 100XR. Das kabel-
lose Netzwerk Ihres Speedport kann um bis zu drei Repeater zu einem
WDS (Wireless Distributed System) erweitert werden.



Seite 46

- Alle Repeater, die im WDS eingesetzt werden, müssen sich in der Reichweite des Speedport befinden, WDS unterstützen, und dafür eingerichtet
werden.
- Stellen Sie sicher, dass die WLAN-Verbindungen im kabellosen Netzwerk
durch Verschlüsselung gesichert sind, und dass alle Geräte im WDS den
gleichen Funkkanal verwenden.

WLAN-Verbindungen innerhalb Ihres kabellosen Netzwerks,
also zwischen Ihrem Speedport und den Repeatern, können
nur mit dem Verschlüsselungsverfahren WEP verschlüsselt werden.


- Jeder am WDS beteiligte Repeater erfüllt gegenüber seinen WLAN-Adaptern die Aufgaben eines WLAN Access Points. Das heißt, jeder Repeater
präsentiert sich gegenüber seinen WLAN-Adaptern mit eigenem Namen
(SSID) und eigenen Verschlüsselungseinstellungen.
- Wenn Sie an einem WLAN-Adapter die WLAN-Steuerung von WindowsXP
(Service Pack2) oder Windows Vista nutzen, können Sie mehreren Repeatern die gleiche SSID und die gleiche Verschlüsselungseinstellungen
zuweisen und sich damit automatisch bei dem jeweils besser verfügbaren
Repeater anmelden.
- Stellen Sie sicher, dass jede IP-Adresse im kabellosen Netzwerk nur einmal vergeben ist.

WDS im Speedport aktivieren

1. Starten Sie Ihren Computer und öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“ ein und
bestätigen Sie mit der Eingabetaste.
3. Der Zugang zu den Konfigurationsdaten wird für jeden Speedport durch
ein individuelles Passwort geschützt. Sie finden das Passwort für Ihren
Speedport auf einem Aufkleber auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung sowie auf einem Aufkleber auf der Rückseite des Geräts.
Geben Sie dieses Passwort ein und bestätigen Sie mit „OK“. Die Benutzeroberfläche ist für Einstellungen bereit.
4. Klicken Sie auf „Konfiguration / Netzwerk“.
5. Wählen Sie das Menü „WLAN (Wireless LAN)“.



Seite 47

6. Stellen Sie sicher, dass das kabellose Funknetz (WLAN) aktiv ist.
Wählen Sie dafür gegebenenfalls die Option „Ein“ und klicken Sie auf
„Speichern“.
7. Wählen Sie unter „Kanal“ einen festen Funkkanal in der Liste aus. Die
Funktion „Auto“ kann mit Speedport nicht für WDS verwendet werden.
8. Klicken Sie auf „Speichern“ und warten Sie ca. 30 Sekunden. Die Unterstützung für WDS ist aktiviert.
9. Klicken Sie auf „Repeater“. Verfügbare WLAN-Stationen im Empfangsbereich werden gesucht.
10. Aktivieren Sie unter Betriebszustand die Option „Ein“ und wählen Sie als
Verschlüsselung „WEP“.
11. Geben Sie einen Schlüssel mit 26 Zeichen ein. Beachten Sie dafür die
Hinweise im „Info“-Bereich der Benutzeroberfläche.

WDS aktivieren: Sicherheitseinstellungen und Auswahl eines Repeaters:


12. Wählen Sie den Repeater aus mit dem Sie den Speedport zu einem WDS
erweitern möchten.
13. Klicken Sie auf „Speichern“.



Seite 48

Einstellungen an den Repeatern


Alle Repeater, die Sie für die Erweiterung Ihres kabellosen Netzwerks mit dem
Speedport W503V einsetzen, müssen ebenfalls eingerichtet werden. Beachten Sie die folgenden Hinweise:

WLAN-Verbindungen innerhalb Ihres kabellosen Netzwerks,
also zwischen Ihrem Speedport und den Repeatern, können
nur mit dem Verschlüsselungsverfahren WEP verschlüsselt werden.


- Beachten Sie für die WDS-Einstellungen der Repeater die Dokumentationen der jeweiligen Hersteller.
- Am DSL angeschlossen stellt der Speedport W503V die Internetverbindung für alle Repeater im Netzwerk bereit. Stellen Sie daher sicher, dass die Funktion „DHCP“ für alle Repeater, die mit dem Speedport verbunden sind, deaktiviert ist, damit die angeschlossenen Computer ihre DHCP-Informationen über den Speedport beziehen können.
- Tragen Sie die MAC-Adresse des Speedport W503V in alle Repeater ein,
die im kabellosen Netzwerk betrieben werden. Sie finden die MAC-Adresse auf einem Aufkleber auf der Rückseite Ihres Speedport.

Wissenswertes: WLAN Standards

WLAN ist eine Funktechnologie, die kabellose Netzwerke sowie den kabellosen Zugang zum Internet ermöglicht. Auf diese Weise können sich mehrere
Benutzer einen kabellosen Internetzugang teilen.

Vom Institute of Electrical and Electronic Engineers (IEEE) wurden die WLAN-
Standards IEEE802.11a, IEEE802.11b, IEEE802.11g, IEEE802.11n (auf Basis des vorläufigen Entwurfs 2.0 des Standards) und IEEE802.11i definiert.



Seite 49
Standards für die Übertragungsgeschwindigkeit

Übertragungsgeschwindigkeit
Die Standards IEEE802.11a, IEEE802.11b, IEEE802.11g und IEEE802.11n
legen die Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb eines WLANs fest. Man unterscheidet zwischen der Brutto- und der Netto-Geschwindigkeit. Die Netto-
Geschwindigkeit beschreibt die Übertragungsgeschwindigkeit der Nutzdaten. Die Standards sind für verschiedene Frequenzbänder vorgesehen.



Der Speedport unterstützt wahlweise diese Standards. WLAN-Adapter, die einen oder mehrere der genannten Standards nutzen, können für WLAN-Verbindungen mit dem Speedport eingesetzt werden.

Reichweite
Die Reichweite innerhalb von WLANs hängt stark von den folgenden drei Fak-
toren ab:

- dem verwendeten WLAN-Adapter
- den baulichen Gegebenheiten
- dem Funkaufkommen auf dem gleichen Frequenzband. Es können andere WLAN-Netze, Mikrowellenherde oder Bluetooth-Sender (Mobiltelefone) aktiv sein.

IEEE802.11a
Dieser Standard arbeitet ausschließlich im selten benutzen 5GHz-Bereich
und bietet daher die Chance, vergleichsweise ungestört von äußeren Einflüssen Daten zu übertragen. WLAN-Adapter, die 802.11a unterstützen, sind im
Vergleich zu Geräten, die nach dem 802.11b/g-Standard arbeiten, nicht sehr stark verbreitet.



Seite 50

IEEE802.11b

Dies ist mit maximal 11 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit der älteste Standard für Funknetze. Ältere WLAN-Adapter der ersten Generation können auch
mit Hilfe von 802.11b mit dem Speedport kommunizieren. Beherrscht der
WLAN-Adapter aber neuere Standards wie zum Beispiel 802.11g, so sollte
der neueste Standard verwendet werden.

IEEE802.11g
Dieser WLAN-Standard ist momentan am meisten verbreitet. Er kommuniziert
mit maximal 54 Mbit/s im 2,4GHz-Frequenzbereich (ISM) und gewährleistet
eine breite Kompatibilität zu einer Vielzahl von WLAN-Geräten. Durch die starke Nutzung des 2,4GHz-Frequenzbereichs kann es jedoch leichter zu Beeinträchtigungen kommen als im weniger genutzten 5GHz-Bereich (siehe dazu Im W-LAN wird es eng)

IEEE802.11n
Dieser Standard ermöglicht hohe Übertragungsgeschwindigkeiten und Reichweiten. Der Speedport unterstützt 802.11n wahlweise im 2,4 oder alternativ
auch im 5GHz-Frequenzband. Modulationsverfahren und Antennentechniken
wie MIMO (Multiple Input, Multiple Output) nutzen das jeweils zur Verfügung
stehende Frequenzband effektiver aus als die älteren Standards.

Tipp: Die Nutzung des Standards 802.11n und somit die Verfügbarkeit hoher Übertragungsraten, ist nur möglich, wenn die WLAN-Verbindung mit
dem Sicherheitsmechanismus WPA2 (AES-CCMP) gesichert ist.

WLAN-Adapter, die in Windows XP mit Service Pack 2 betrieben werden, benötigen einen zusätzlichen Patch von Microsoft, um WPA2-Verbindungen mit
dem Windows Zero Configuration Wizzard (WZC) herstellen zu können. Diesen Patch erhalten Sie unter folgender Internetadresse:
http://support.microsoft.com/kb/893357

Alternativ kann das Service Pack 3 installiert werden.

Durch Kombination mit dem 802.11g-Standard ist die Kompatibilität mit älteren WLAN-Adaptern gegeben.

Den richtigen Standard im Speedport einstellen
Den Standard, den Sie für die Übertragungsgeschwindigkeit nutzen wollen,
müssen Sie im Speedport einstellen. Die Einstellung nehmen Sie im Menü
„Konfiguration / Netzwerk / WLAN (Wireless LAN)“ in der Liste „Übertragungsmodus“ vor.

Die folgenden Punkte müssen Sie bei der Einstellung beachten:


Seite 51

Den richtigen Standard im Speedport einstellen

- Der Speedport und alle WLAN-Adapter müssen im gleichen Frequenzband arbeiten, um miteinander kommunizieren zu können.
- Der Standard, den Sie im Speedport einstellen, muss mit den Standards
aller im WLAN-Funknetz verwendeten WLAN-Adapter verträglich sein.

Notieren Sie sich, mit welchen Standards die WLAN-Adapter in Ihrem Netzwerk kompatibel sind und stellen Sie dann anhand der folgenden Angaben
den richtigen Modus ein:

In Ihr Funknetz sind ausschließlich WLAN-Adapter eingebunden, die mit
einem oder mehreren der folgenden Standards verträglich sind:




In Ihr Funknetz sind ausschließlich WLAN-Adapter eingebunden, die mit
einem oder mehreren der folgenden Standards verträglich sind:





Seite 52

Wissenswertes: WLAN Sicherheit


Innerhalb von Funknetzwerken kommt dem Thema Sicherheit eine besondere
Bedeutung zu. Die Funksignale können auch außerhalb der Büroräume oder
der Wohnung empfangen und zu missbräuchlichen Zwecken genutzt werden.

Für ein WLAN muss deshalb sichergestellt werden, dass sich keine unberechtigten Benutzer anmelden und den Internetzugang oder freigegebene Netzwerkressourcen nutzen können.

Im Speedport gibt es auf unterschiedlichen Ebenen Einstellungen, die zur Sicherheit Ihres WLANs und somit zur Sicherheit Ihrer Computer beitragen.

Verschlüsselung

Die wichtigste Sicherheitseinstellung ist die Verschlüsselung. Der Speedport
unterstützt die Sicherheitsmechanismen WEP (Wired Equivalent Privacy),
WPA (Wi-Fi Protected Access) und WPA2 folgendermaßen:

- Innerhalb des WEP-Mechanismus wird ein statischer Schlüssel festgelegt,
der für die Verschlüsselung der Nutzdaten verwendet wird. Der Schlüssel
muss auch in den WLAN-Einstellungen der WLAN-Adapter eingetragen
werden.

Tipp: Verwenden Sie das Verschlüsselungsverfahren WEP nur, wenn kein
anderes Verschlüsselungsverfahren zur Verfügung steht. Der Sicherheitsstandard der WEP-Verschlüsselung ist gering.

Die Mechanismen WPA und WPA2 sehen eine Authentifizierung während
des Verbindungsaufbaus vor. Dafür legen Sie ein WPA-Kennwort fest.

Für die Verschlüsselung der Nutzdaten wird bei WPA das Verschlüsselungsverfahren TKIP angewendet. Bei WPA2 wird das Verschlüsselungsverfahren AES-CCMP angewendet.

Das Verschlüsselungsverfahren, das Sie hier auswählen, muss auch von Ihrem WLAN-Adapter unterstützt werden.

Die Nutzdaten werden mit einem automatisch generierten Schlüssel verschlüsselt. Der Schlüssel wird in periodischen Abständen neu generiert.

Die Länge des verwendeten WPA-Kennworts muss zwischen 8 und 63 Zeichen liegen. Um die Sicherheit zu erhöhen, sollte das Kennwort jedoch aus
mindestens 20 Zeichen bestehen. Verwenden Sie neben Ziffern und Buchstaben auch andere Zeichen und mischen Sie Groß- und Kleinschreibung.



Seite 53

Werksseitig voreingestellte Verschlüsselung


Im Speedport ist werksseitig eine kombinierte Verschlüsselung „WPA +
WPA2“ mit den Verschlüsselungsverfahren TKIP/AES-CCMP voreingestellt.
Das heißt, mit dieser Einstellung können Sie WLAN-Adapter verwenden, die
WPA (TKIP) oder WPA2 (AES-CCMP) oder beide Verfahren unterstützen.

WPS

Wi-Fi Protected Setup (WPS) ist ein von der Wi-Fi Alliance entwickelter Stan-
dard, der es ermöglicht, ein kabelloses Netzwerk einfach und sicher aufzu-
bauen. Mit WPS soll vermieden werden, dass die Sicherheitseinstellungen auf
umständliche Weise vorgenommen werden müssen. Es wurden unterschiedli-
che Methoden entwickelt, um dies zu erreichen.
Falls Sie als WLAN-Adapter einen Speedport W 101 Stick verwenden, können
Sie die Sicherheitseinstellungen mit der WPS-Pushbutton Methode auf einfa-
che Weise übertragen. Siehe “Mit dem Speedport W 101 Stick verbinden” auf
Seite41.

WLAN-Name

Im Speedport ist werksseitig ein individuelles Passwort für den WLAN-Namen
eingestellt. Sie finden dieses Passwort auf einem Aufkleber auf der Rückseite
dieser Bedienungsanleitung oder auf der Rückseite des Speedport.

Wissenswertes: WLAN Frequenzbereich

WLAN nutzt den Frequenzbereich bei 2,4GHz im ISM-Band und alternativ
den Bereich bei 5GHz.

2,4GHz-Bereich

WLAN im 2,4GHz-Bereich arbeitet im gleichen Bereich wie Bluetooth, Mikrowellengeräte und einige schnurlose Telefone. Innerhalb von WLANs, die in
der Nähe solcher Geräte betrieben werden, kann es deshalb zu Störungen
kommen. In der Regel wird dadurch lediglich die Übertragungsrate beeinträchtigt, zum Verbindungsabbau oder zu Datenverlusten kommt es nicht.

Für WLAN im 2,4GHz-Bereich sind in Europa von den Regulierungsbehörden
13Kanäle vorgesehen. Ein Kanal hat eine Bandbreite von 20MHz oder
40MHz. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Kanälen beträgt 5MHz.
Das heißt, die nebeneinander liegenden Kanäle überschneiden sich und es
kann zu gegenseitigen Störungen kommen. Wenn in einem kleinen Umkreis
mehrere WLANs mit der Bandbreite 20MHz betrieben werden, dann sollte
zwischen zwei benutzen Kanälen ein Abstand von mindestens 5Kanälen liegen



Seite 54

Wenn beispielsweise für ein WLAN Kanal 1 gewählt ist, dann können für
ein zweites WLAN die Kanäle6 bis 13 gewählt werden. Der Mindestabstand
ist dabei immer eingehalten.

WLAN-Autokanal

Der Speedport sucht mit der Funktion WLAN-Autokanal automatisch nach einem möglichst störungsfreien Kanal. Sollte es trotz dieser Funktion zu anhaltenden Störungen in einem WLAN kommen, sollten Sie zunächst versuchen,
die Störungsquelle zu identifizieren und nach Möglichkeit manuell abzustellen.

Weitere Hinweise zu Störungen im WLAN-Funknetz erhalten Sie im Abschnitt
“Allgemeine Probleme und Probleme im LAN” auf Seite71.

5GHz-Frequenzbereich
Der Speedport kann WLAN alternativ auch im 5GHz-Frequenzbereich betreiben. Dieser Frequenzbereich ist weniger mit Störungen belastet als der häufig
genutzte 2,4GHz-Frequenzbereich.

Voraussetzung für die Nutzung des 5GHz-Frequenzbereichs ist, dass alle
WLAN-Adapter im Netzwerk diesen Frequenzbereich nach dem Standard
IEEE802.11a oder IEEE802.11an unterstützen.

2,4GHz oder 5GHz
Der Speedport arbeitet im WLAN-Funknetz entweder im 2,4GHz-Bereich oder
im 5GHz-Bereich, aber nicht gleichzeitig parallel in beiden Frequenzbereichen.

Bandbreite
In beiden Frequenzbereichen können Sie für die Kanäle zwischen den Bandbreiten 20MHz oder 40MHz wählen (Ausnahme: Kanal 140 im 5GHz-Bereich). In beiden Frequenzbereichen versucht der Speedport zunächst einen Kanal mit 40MHz
Bandbreite (bis 300Mbit/s Datendurchsatz) auszuwählen.
Gelingt das aufgrund von Störungen oder Belegungen durch benachbarte
WLAN-Funknetze nicht, so schaltet der Speedport automatisch auf einen Ka-
nal mit 20MHz Bandbreite um. Eine größere Bandbreite bietet einen höheren
Datendurchsatz:

Bandbreite 20MHz = maximaler Datendurchsatz 130 Mbit/s (brutto)
Bandbreite 40MHz = maximaler Datendurchsatz 300 Mbit/s (brutto)

Bei einer größeren Bandbreite ist jedoch auch die Wahrscheinlichkeit von
Störungen durch benachbarte Funknetze größer. Große Bandbreiten verklei-
nern den zur Verfügung stehenden Frequenzbereich für benachbarte Funk-
netze.



Seite 56

Netzwerkeinstellungen

In den Netzwerkeinstellungen des Speedport W503V sind werksseitig folgende Einstellungen vorgegeben:



Durch diese Vorgaben befinden sich alle mit dem Speedport W503V verbun-
denen Computer im selben Subnetz.

Jede dieser Einstellungen können Sie ändern. Dazu sollten Sie über Grundkenntnisse in Netzwerkeinstellungen verfügen. Wenn Sie wenig Erfahrung im
Einrichten von Netzwerken haben, dann sollten Sie dieses Kapitel vollständig
lesen.

- Im Abschnitt „Grundlagen“ werden Begriffe rund um IP-Netzwerke erläutert.
- In den Abschnitten „IP-Adresse“, „DHCP-Server“ und „Subnetze“ erfahren
Sie, wann es sinnvoll sein kann, die vorgegebenen Netzwerkeinstellungen
zu ändern, wie sich die Änderungen auswirken und wie Sie die Änderungen vornehmen können.

Grundlagen

Was ist IP?
IP ist die Abkürzung für Internetprotokoll.

Das Internetprotokoll IP ist das wichtigste Basisprotokoll für die Steuerung
des Datenaustauschs in lokalen Netzwerken und im Internet. Das Internetprotokoll arbeitet verbindungslos, das heißt, Datenpakete werden ohne vorherige Absprache vom Absender zum Empfänger geschickt. Die Angabe von Empfänger- und Absenderadresse in den Datenpaketen erfolgt anhand von IP-Adressen.



Seite 57

IP-Netzwerk
Ein Netzwerk, in dem der Datenaustausch auf Basis des Internetprotokolls
stattfindet, ist ein IP-Netzwerk.

Was ist eine IP-Adresse?
Der Begriff IP-Adresse ist die Abkürzung für Internetprotokoll-Adresse.
Die IP-Adresse entspricht der „postalischen“ Adresse eines Geräts, das sich
im Internet oder in einem lokalen IP-Netzwerk befindet. Um eine eindeutige
Zustellung von Datenpaketen zu ermöglichen, muss sichergestellt sein, dass
jede IP-Adresse innerhalb des Internets oder eines lokalen IP-Netzwerks nur
einmal vergeben ist.

Die IP-Adresse besteht aus vier dreistelligen Zahlengruppen (z.B.
192.168.2.247). Jede Zahlengruppe kann Werte zwischen 000 und 255 annehmen.

Jede IP-Adresse enthält zwei Informationen: die Netzwerkadresse und die
Computeradresse. Die beiden Informationen können nur dann aus einer IP-
Adresse herausgelesen werden, wenn zusätzlich die Subnetzmaske angegeben ist.

Es wird zwischen öffentlichen und privaten Adressen sowie zwischen fest und
dynamisch vergebenen IP-Adressen unterschieden.

Öffentliche IP-Adresse
Eine öffentliche IP-Adresse ist eine im Internet gültige IP-Adresse. Jeder Computer oder Router, der am Internet teilnimmt, muss über eine öffentliche IP-
Adresse verfügen. Sie wird meist dynamisch während der Interneteinwahl mit
dem Internetanbieter ausgehandelt. Der Internetanbieter weist die ausgehandelte IP-Adresse für die Dauer einer Internetsitzung dem Computer oder Router zu.

Private IP-Adresse
Private IP-Adressen sind für Computer und andere netzwerkfähige Geräte innerhalb von lokalen IP-Netzwerken vorgesehen.

Da viele lokale IP-Netzwerke nicht oder nur über einzelne Computer oder Router mit dem Internet verbunden sind (Gateway), wurden bestimmte Adressbereiche aus den öffentlich nutzbaren IP-Adressen herausgelöst und für die Vergabe in lokalen IP-Netzwerken zur Verfügung gestellt. Innerhalb des eigenen Netzwerks muss darauf geachtet werden, dass eine IP-Adresse nur einmal vergeben wird. Eine private IP-Adresse kann in beliebig vielen anderen lokalen Netzwerken existieren.



Seite 58


Feste IP-Adresse
Feste IP-Adressen sind IP-Adressen, die einem Computer oder einem anderen
Gerät wie zum Beispiel einem netzwerkfähigen Drucker dauerhaft zugewiesen sind.

Die Vergabe von festen IP-Adressen ist dann sinnvoll, wenn für ein lokales
Netzwerk ausreichend IP-Adressen zur Verfügung stehen oder wenn ein Com-
puter ständig unter einer bestimmten IP-Adresse erreichbar sein soll (z. B.
Web-Server, E-Mail-Server).

Dynamische IP-Adresse
Eine dynamische IP-Adresse ist eine IP-Adresse, die nur für die Dauer einer Internet- oder Netzwerksitzung gültig ist.

Jeder Computer, der am Internet teilnimmt, muss über eine einmalig vergebene öffentliche IP-Adresse verfügen. Da solche IP-Adressen nur begrenzt verfügbar sind, müssen sie sparsam eingesetzt werden. Daher erhalten die meisten Internetteilnehmer, die sich über eine Wählleitung mit dem Internet verbinden, eine dynamische IP-Adresse. Dynamisch bedeutet dabei, dass der Teilnehmer bei jeder Interneteinwahl erneut eine zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vergeben öffentliche IP-Adresse erhält.

In lokalen IP-Netzwerken dagegen werden dynamische IP-Adressen meist verwendet, weil sie leicht zu handhaben sind und durch ihren Einsatz falsche IP-
Adressen oder versehentlich doppelte Zuordnungen vermieden werden können. Für die Vergabe von eindeutigen dynamischen IP-Adressen ist der Dienst DHCP zuständig.

Subnetz
Ein lokales IP-Netzwerk besteht entweder aus einem Subnetz oder es ist in
mehrere Subnetze aufgeteilt. Die Aufteilung in Subnetze wird beim Einrichten
des lokalen IP-Netzwerks vorgenommen. Auch die Subnetze eines lokalen IP-
Netzwerks sind IP-Netzwerke.



Seite 59

Subnetzmaske


Die Subnetzmaske gibt an, welcher Teil einer IP-Adresse die Netzwerkadresse
ist und welcher die Computeradresse. Die Netzwerkadresse definiert das so
genannte Subnetz.






Seite 60

Was ist DHCP?


DHCP ist die Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protocol.

DHCP ist ein Protokoll zur dynamischen Aushandlung von Betriebsparametern des TCP/IP-Protokolls (TCP ist ein Transportprotokoll, das auf dem Internetprotokoll aufsetzt). Dabei greifen die Computer eines lokalen IP-Netzwerks
(DHCP-Clients) während des Startprozesses des Betriebssystems auf den
DHCP-Server zu.

Der DHCP-Server teilt jedem Client eine zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht
vergebene IP-Adresse zu. Außerdem teilt der DHCP-Server dem Client die IP-
Adressen der zu verwendenden DNS-Server und des Standard-Gateways mit.
Bei der Vergabe der IP-Adressen greift der DHCP-Server auf einen vorgegebe-
nen Pool von IP-Adressen zurück.

Durch die zentrale Verwaltung der TCP/IP-Betriebsparameter können Adresskonflikte durch versehentlich doppelt vergebene IP-Adressen verhindert werden.

IP-Adresse

Der Speedport W503V wird mit einer werksseitig vorgegebenen IP-Adresse
ausgeliefert.


Aus der IP-Adresse und der zugehörigen Subnetzmaske ergeben sich automatisch folgende Werte:

Die vorgegebene IP-Adresse können Sie ändern.



Seite 61

Wann ist es sinnvoll, die IP-Adresse zu ändern?



Wenn für Sie die folgenden Gegebenheiten zutreffen, sollten Sie die IP-Adresse des Speedport W503V ändern:

- Sie haben ein bestehendes lokales IP-Netzwerk, ein Subnetz mit mehreren Computern.
- In den Netzwerkeinstellungen der Computer sind feste IP-Adressen eingetragen, die Sie nicht verändern wollen oder nicht verändern dürfen.
- Sie wollen den Speedport W503V an das Subnetz anschließen, um allen
Computern im Subnetz die Leistungsmerkmale des Speedport W503V
bereitzustellen.

Welche IP-Adresse müssen Sie für den Speedport W503V vergeben und was
ist sonst noch zu beachten?


- Die IP-Adresse muss aus dem Adressbereich Ihres bestehenden Subnetzes sein.
- Die Subnetzmaske muss mit der des angeschlossenen Subnetzes über-
einstimmen.
- Bei aktiviertem DHCP-Server des Speedport W503V sind im Subnetz die
Adressen 100 bis 199 in der vierten Zahlengruppe der IP-Adresse für den
DHCP-Server reserviert. Wenn keiner der Computer in Ihrem Netzwerk eine Adresse aus diesem Pool hat, dann kann der DHCP-Server eingeschaltet bleiben. Wenn einem Computer eine Adresse aus diesem Pool fest zugewiesen ist, dann sollten Sie den DHCP-Server ausschalten.
- Wenn Sie nach der Eingabe der IP-Adresse die Benutzeroberfläche des
Speedport W503V nicht mehr öffnen können, dann lesen Sie die Hinweise im Abschnitt IP-Einstellungen in den Computern” auf Seite 65.



Seite 62

Wie kann die IP-Adresse geändert werden?


1. Öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“. Die Benutzeroberfläche wird geöffnet.
3. Öffnen Sie das Menü „Konfiguration / Netzwerk“.
4. Klicken Sie auf das Menü „LAN“.
5. Nehmen Sie unter „IP-Adresse Gateway“ die Änderungen vor und bestätigen Sie mit „Speichern“.


DHCP-Server

Der Speedport W503V verfügt über einen eigenen DHCP-Server. In den
Werkseinstellungen ist der DHCP-Server standardmäßig aktiviert. Jeder mit
dem Speedport W503V verbundene Computer bekommt somit bei jedem
Neustart des Betriebssystems vom DHCP-Server eine IP-Adresse zugewiesen.

Tipp: Innerhalb eines Netzwerks darf immer nur ein DHCP-Server aktiv sein.





Seite 63

Durch die Vergabe der IP-Adressen durch den DHCP-Server ist sichergestellt,
dass sich alle mit dem Speedport W503V verbundenen Computer in einem
Subnetz befinden.

Tipp: Die Computer können ihre IP-Adresse nur dann vom DHCP-Server erhalten, wenn in den IP-Einstellungen der Computer die Einstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“ aktiviert ist. Siehe dazu Abschnitt “IP-Einstellungen in den Computern” auf Seite 65.


Feste IP-Adressen bei aktiviertem DHCP-Server
Wenn Sie einzelnen Computern, die mit dem Speedport W503V verbunden
sind, trotz aktivierten DHCP-Servers feste IP-Adressen geben wollen, dann
müssen Sie in den Netzwerkeinstellungen dieser Computer die Einstellung
„IP-Adresse automatisch beziehen“ deaktivieren und die feste IP-Adresse manuell in den dafür vorgesehenen Feldern eintragen.

Welche IP-Adressen können Sie an die Computer vergeben?
- Die IP-Adressen müssen aus dem Subnetz des Speedport W503V sein.
- Die IP-Adressen dürfen nicht aus dem Adressenpool des DHCP-Servers
stammen.

Für die werksseitig vorgegebenen Einstellungen stehen somit folgende IP-Adressen zur Verfügung:

192.168.2.2 - 192.168.2.99
192.168.2.200 - 192.168.2.254

Jede IP-Adresse darf nur einmal vergeben werden.

DHCP-Server deaktivieren
Sie können den DHCP-Server ausschalten.

Damit bei deaktiviertem DHCP-Server alle Computer weiterhin im selben Subnetz wie der Speedport W503V sind, müssen Sie die IP-Adressen in den Netzwerkeinstellungen der Computer manuell eintragen. Deaktivieren Sie dazu
die Einstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“ und tragen Sie die IP-Adresse manuell in dem dafür vorgesehenen Feld ein.



Seite 64

Im Falle der werksseitig vorgegebenen IP-Adresse des Speedport W503V stehen folgende IP-Adressen für die Vergabe an die Computer zur Verfügung:
192.168.2.2 - 192.168.2.254

Jede IP-Adresse darf nur einmal vergeben werden.

DHCP-Server-Einstellungen ändern
Zu den Einstellungen für den DHCP-Server gelangen Sie folgendermaßen:
1. Öffnen Sie einen Internetbrowser.
2. Geben Sie in die Adresszeile des Internetbrowsers „speedport.ip“. Die Benutzeroberfläche wird geöffnet.
3. Öffnen Sie das Menü „Konfiguration / Netzwerk“.
4. Klicken Sie auf das Menü „DHCP-Funktion“. Hier können Sie die Einstellungen für den DHCP-Server vornehmen.

Subnetz
Werksseitig ist im Speedport W503V die Einstellung „Alle Computer befinden
sich im selben IP-Netzwerk“ aktiviert.


Werkseinstellungen
IP-Adresse 192.168.2.1
Subnetzmaske 255.255.255.0
DHCP-Server aktiviert

Wenn die Werkseinstellungen nicht verändert wurden, wirkt sich diese Einstellung folgendermaßen aus:
Alle mit dem Speedport W503V verbundenen Computer erhalten vom DHCP-Server des Speedport W503V eine IP-Adresse aus dem Adressenpool des DHCP-Servers

Adressenpool des DHCP-Servers: 192.168.2.100 - 199


Alle mit dem Speedport W503V verbundenen Computer befinden sich somit
im selben Subnetz.



Seite 65

IP-Einstellungen in den Computern


Den mit dem Speedport W503V verbundenen Computern werden die IP-Adressen vom DHCP-Server des Speedport W503V zugewiesen. Die Computer müssen dafür so eingerichtet sein, dass sie ihre IP-Adresse automatisch beziehen können. Die Schritte zur Überprüfung und Einstellung dieser Option unterscheiden sich in den verschiedenen Betriebssystemen. Lesen Sie dazu den Abschnitt für Ihr Betriebssystem.

Tipp: Wenn der Speedport W503V in einem Netzwerk betrieben wird, dann
darf in diesem Netzwerk kein anderer DHCP-Server aktiviert sein.


IP-Adresse automatisch beziehen in WindowsVista
1. Klicken Sie in der Taskleiste auf die Schaltfläche „Start“ und wählen Sie
„Systemsteuerung / Netzwerk- und Freigabecenter“.
2. Wählen Sie aus den „Aufgaben“ den Punkt „Netzwerkverbindungen verwalten“.
3. Wählen Sie im Bereich „LAN oder Hochgeschwindigkeitsinternet“ die
LAN-Verbindung aus, die Ihren Computer mit dem Speedport W503V verbindet. Klicken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie „Eigenschaften“.
4. Falls das Fenster „Benutzerkontensteuerung“ eingeblendet wird, klicken
Sie in diesem Fenster auf „Fortsetzen“.
5. Unter „Diese Verbindung verwendet folgende Elemente“ wählen Sie den
Eintrag „Internetprotokoll Version4 (TCP/IPv4)“ und klicken auf „Eigenschaften“.
6. Aktivieren Sie die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und
„DNS-Serveradresse automatisch beziehen“.


Eigenschaften des Internetprotokolls (TCP/IP)

7. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.
Wiederholen Sie die Schritte 5. bis 7. gegebenenfalls auch für die „Internetprotokoll Version6 (TCP/IPv6)“.

Der Computer erhält nun eine IP-Adresse von der Speedport W503V.



Seite 66

IP-Adresse automatisch beziehen in WindowsXP


1. Wählen Sie unter „Start / Systemsteuerung / Netzwerk- und Internetverbindungen / Netzwerkverbindungen“ die LAN-Verbindung der mit dem
Speedport W503V verbundenen Netzwerkkarte mit einem Doppelklick.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigenschaften“.
3. Wählen Sie in der Liste „Internetprotokoll (TCP/IP)“ und klicken Sie auf
„Eigenschaften“.
4. Aktivieren Sie die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und
„DNS-Serveradresse automatisch beziehen“.


Eigenschaften des Internetprotokolls (TCP/IP)

5. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.
Der Computer erhält nun eine IP-Adresse vom Speedport W503V.


IP-Adresse automatisch beziehen in Windows2000
1. Wählen Sie „Start / Einstellungen / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen“.
2. Wählen Sie mit einem Doppelklick die LAN-Verbindung der mit dem
Speedport W503V verbundenen Netzwerkkarte.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigenschaften“.
4. Wählen Sie in der Liste „Internetprotokoll (TCP/IP)“ mit einem Doppelklick aus.
Eigenschaften der LAN-Verbindung einer Netzwerkkarte
5. Aktivieren Sie die Optionen „IP-Adresse automatisch beziehen“ und
„DNS-Serveradresse automatisch beziehen“.
Option „IP-Adresse automatisch beziehen“
6. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.
Der Computer erhält nun eine IP-Adresse von der Speedport W503V.

IP-Adresse automatisch beziehen in MacOSX
1. Wählen Sie im Apfelmenü „Systemeinstellungen“.
2. Klicken Sie im Fenster „Systemeinstellungen“ das Symbol „Netzwerk“.
3. Wählen Sie im Fenster „Netzwerk“ im Menü „Zeigen“ die Option „Ethernet
(integriert)“.
4. Wechseln Sie auf die Registerkarte „TCP/IP“ und wählen Sie im Menü
„IPv4 konfigurieren“ die Option „DHCP“.
5. Klicken Sie „Jetzt aktivieren“.
Der Computer erhält nun eine IP-Adresse vom Speedport W503V.

Linux
Ausführliche Grundlagen und Hilfestellungen zum Thema Netzwerkkonfiguration unter Linux finden Sie z.B. unter:
www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-Netzwerk-HOWTO-4.html

Fortsetzung der Bedienungsanleitung: Fortsetzung


zu den Tarifen
Das aktuelle Portfolio
Entertain
Mehr als nur IP-TV: Das Fernsehen der Zukunft
Seit einigen Monaten hat sich das Portfolio der Telekom um spannende Komponenten erweitert. Es geht um die neue Art des Fernsehens. Entertain ist mit Sicherheit das Produkt der Zukunft. Wann wird der Durchbruch kommen?
Fernsehen der Zukunft